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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1483
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Die Grundmiete ist durch den von der Vermieter befristet

Kundenfrage

Die Grundmiete ist durch den von der Vermieter befristet eingeräumten Mietnachlass reduziert. Mit Ablauf der Befristung wird der Mietnachlass abgebaut (ggf. Stufenweise). Die Grundmiete erhöht sich nach Maßgabe des Abbaues des Mietnachlasses".
Der Mieter beruft sich auf §558 BGB und bietet 15% Erhöhung der Miete.
Der Vermieter sagt, dass es keine Erhöhung, sondern ein Abbau eines Mietnachlasses ist und verlangt den Abbau in 2 Jahren.
Mietnachlass besteht seit 2009. Ist zwar befristet aber ohne Enddatum, auch ein Grund steht nicht im MV. Es war aber ursprünglich gewährt worden, weil die Wohnung bis Ende 2014 öffentlich gefördert war.
Hat der Vermieter die Chance, den Mietnachlass ohne §558 BGB abzubauen?
Vielen Dank
Tomas Velminskas
Gepostet: vor 11 Tagen.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
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Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Tagen.

Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Hallo, konnten Sie sich meine Frage einmal anschauen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 10 Tagen.

Ja, aber ich verstehe es nicht ganz.

Können Sie es zusammen fassen und auf den Punkt bringen?

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Es gibt einen Mietnachlass i. H. v. 182 EUR, der seit 2009 (Mietbeginn) der Mieterin gewährt wurde. Der Passus im Mietvertrag (s. oben) ist befristet, aber es gibt kein Enddatum. Auch ein Grund für die Gewährung des Mietnachlasses ist im MV nicht angegeben. Ich weiß, dass es auf Grund der öffentlichen Förderung damals diesen Nachlass gegeben hat, aber es steht eben nicht im MV drin. Die Grundmiete liegt bei ca. 520 EUR, die Mieterin zahlt aber nur einen miete i. H. v. Grundmiete - Nachlass. Nun möchte ich als Vermieter, diesen Mietnachlass möglichst schnell abbauen, weil ich die Wohnung erst vor kurzem erworben habe. Daher möchte ich gerne wissen, ob ich gute Chancen habe, diesen schnell abzubauen, weil für mich ist es keine Mieterhöhung, sondern ein Abbau eines vom Vermieter damals gewährten Mietnachlasses.Die Mieterin hat sich an den Mieterbund in Bremen gewandt und nun bietet ein Anwalt eben nur diese 15% Erhöhung nach §558 BGB und sagt, dass dann Erhöhungen nur alle 3 Jahre erlaubt sind.Erst habe ich den Mietnachlass zum 01.06.2018 gekündigt, dann bin ich auf einen zweijährigen Abbau nachgekommen, in der Hoffnung, dass die Mieterin dies akzeptieren würde. Leider vergeblich, denn der Mieterbund bezieht sich stur auf den §558 BGBWie würden Sie meine Möglichkeiten als Vermieter einschätzen?
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Die Wohnung ist seit 01.01.2015 freifinanziert. Der Vormieter hat den Abbau nicht vorgenommen, nun möchte ich es einfach vornehmen.Die Miete zahlt das Amt, nach Abbau des Mietnachlasses würde die Mieterin eine Miete i. H. v. ca, 5,77 EUR/qm, was immer noch deutlich unter Marktmiete liegen würde (ca. 7 EUR/qm)