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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 28229
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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Ein Mieter in einer WEG bohrt ein Dübelloch in eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein Mieter in einer WEG bohrt ein Dübelloch in eine nichttragende Wand der gemieteten Wohnung und trifft ein Abflußrohr. Nach einer Zwangsräumung stellt der Wohnungseigentümer den Schaden fest, nämlich eine Durchfeuchtung der Wand mit Schimmelbildung und das beschädigte Rohr des Gemeinschaftseigentumes. Der ausgezogene Mieter hat keine Haftpflichtversicherung und ist insolvent. Wer bezahlt nun den Schaden an dem Gemeinschaftseigentum? Nach meiner Meinung haftet der Eigentümer in diesem Fall für seinen Mieter und muß den Schaden an seinem Sondereigentum und auch an dem Gemeinschaftseigentum bezahlen. Stimmt das so?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nein, der Vermieter haftet grundsätzlich nur dann auf Schadensersartz am Gemeinschaftseigentum wenn ihn ein Verschulden trifft. Das Verschulden des Mieters wird ihm dabei grundsätzlich nicht zugerechnet.

Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der Eigentümer vom Vorhaben des Mieters und dem Rohr wusste, die Bohrung aber ncht unterbunden hat.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Soweit so gut. In der Teilungserklärung steht aber, für Verstöße von Mietern, denen die Nutzung der Wohnung überlassen wurde, haftet der Eigentümer in gleicher Weise, als seien es seine eigenen Verstöße!

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist dann natürlich etwas anderes. Wenn die Teilungserklärung eine solche Regelung enthält dann muss der Eigentümer in der Tat für den Schaden einstehen. In diesem Falle haften Eigentümer und Mieter als Gesamtschulder gegenüber der Eigentümergemeinschaft. Das bedeutet, die Gemeinschaft kann sich den Schaden vom Eigentümer holen und der Eigentümer muss sich dann beim Mieter versuchen schadlos zu halten.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Wenn dieses angebohrte Abflußrohr nur das Wasser aus dem Waschbecken des Eigentümers in seinem Sondereigentum entsorgt und keine Abwässer von anderen Wohnungen da durch fließen, gehört dieses Rohr doch auch zum Sondereigentum, oder liege ich da falsch? Es ist ein Rohr in einer nichttragenden Wand, die ja auch zum Sondereigentum gehört.

Sehr geehrter Ratsuchender,

zum Sondereigentum gehören Grundsätzlich alle Rohrleitungen die sich nach der ersten Absperrvorrichtung innerhalb der Wohnung befinden. Gibt es in der Wohnung keine Absperrvorrichtung, d***** *****egt ein einheitliches Leitungsnetz des Hauses vor mit der Folge, dass auch die in der Wohnung befindlichen Leitungen Gemeinschaftseigentum sind.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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