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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 4549
Erfahrung:  Langjährige Praxis im Miet- & WEG-Recht
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Nachbarschaftsstreit"?!. Ein seit 150 Jahren befindlicher

Kundenfrage

Nachbarschaftsstreit"?!. Ein seit 150 Jahren im Gemeindeeigentum befindlicher Weg hat die ungehinderte Zufahrt zu dem Grundstück meines Nachbarn und dem unsrigen gewährleistet.Nunmehr wurde dieser Weg seitens der Gemeinde, auf Betreiben meines Nachbarn, ohne mit uns im Vorfeld über die sich daraus für uns ergebenen Konsequenzen gesprochen zu haben, an ihm Seitens der Gemeinde verkauft.
Mittlerweile ist der Nachbar bereits im Grundbuch eingetragen.
Ich erachte den Verkauf aus o.g. Gründen als rechtswidrig und habe gegen diesem Widerspruch mit dem Ziel der Rückabwicklung des Kaufvertrages, eingelegt.
Zur Wiederherstellung des seit 150 Jahren bestehenden "Status Quo" wäre ich bereit die Hälfte des Grundstückes ca. 90 qm vom Nachbarn abzukaufen oder und mich als Miteigentümer im Grundbuch dann eintragen zu lassen.
Die Eintragung eines Wegerechtes würde ich unter dem gegebenen Umständen wie der Verkauf / Kauf zustande kam, erst einmal ablehnen, denn ich fühle mich höchstgradig hintergangen.
Sehen Sie eine Option zur Möglichkeit der im Nachhinein einzutragenden Miteigentümerschaft oder schließen sie das aus? Wie hoch schätzen Sie meinen Chancen für die Rückabwicklung des Kaufvertrages infolge Formfehler ein?...
...bzw. was würden Sie mir raten?!
Mit Dank für eine Rückantwort und
freunlichen Grüßen
Wilfried Bammel
Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Sie können den Kaufvertrag nicht beeinflussen. Sie können diesen Vertrag nicht anfechten oder auf Rückabwicklung oder ähnlichem bestehen. Sie nicht der Vertragspartner. Es ist ein Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Nachbarn.

Und die Gemeinde darf das Grundstück mit dem Weg an den Nachbarn verkaufen, wenn es im Gemeindeigentum steht. Sie können auch nicht darauf bestehen, dass der Nachbar Ihnen einen Teil des Grundstückes verkauft. Der Nachbar muss mit Ihnen keinen Kaufvertrag schließen.

Es macht keinen Unterschied, wie lange dieser Weg schon von Ihnen genutzt wurde. Einen Anspruch auf Wegnurtzung durch Gewohnheitsrecht gibt es nicht. Sie haben aber einen Anspruch darauf, den Weg zu nutzen, wenn es sonst keine Möglichkeit gibt, Ihr Grundstück zu erreichen.

Mir ist durchaus bewusst, dass Sie gerne eine andere Auskunft von mir hätten. Aber ich sehe für Sie keine Möglichkeit, den Kaufvertrag und die damit verbundenen Konsequenzen in Ihrem Interesse rückgängig zu machen. Bitte bedenken Sie, dass ich Ihnen die Rechtslage nur schildern kann, weder heiße ich diese gut noch kann ich Einfluss darauf nehmen.

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, wäre, dass die Gemeinde das Grundstück vielleicht ohne Zustimmung der Gemeindeversammlung verkauft hat oder dass es irgendeine Art von Manipulation Ihres Nachbarn gegeben hat, damit der das Grundstück von der Gemeinde verkauft bekommt. Aber das kann ich nicht beurteilen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Nun denn, Ihre Antwort ist in der Tat nicht jene, die ich unbedingt erwartet hätte. Meine Rechtsauffassung hätte es geboten, dass im Vorfeld des Abschlusses bekannten Kaufvertrages die Interessen des 2. Anliegens, respektive meine, mit in Erwägung gezogen hätten werden müssen. Der Kaufvertrag beeinträchtigt meine Persönlichkeitsrechte im hohen Maße und das darf es wohl unter dem Gleichsetzungsprinzip nicht sein.Als öffentliche Institution (Gemeinde) kann es n. E. nicht sein zu Lasten eines "Dritten" Verträge abzuschließen, die dem einseitigen Vorteil zweier und nicht aller daran beteiligten Parteien dienen. Gesetzt den Fall, ich kann meinen Nachbarn von einer Eintragung als Miteigentümer überzeugen - wie wäre das zu bewrkstelligen?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Nur wenn die Gemeinde verpflichtet gewesen wäre, den Verkauf des Grundstücks öffentlich auszuschreiben, etwa um so den höchsten Kaufpreis zu erzielen, könnten Sie möglicherweise aus dem Fehlen der Ausschreibung Ansprüche herleiten. Das könnte eine Schadensersatzpflicht der Gemeinde begründen. Aber den Kaufvertrag rückgängig machen können Sie meiner Einschätzung nach nicht.

Vermutlich wird die einzige Motivation des Nachbarn sein, dass Sie ihm so viel Geld bieten, dass er nicht Nein sagen kann. Aber das kann ich aus der Ferne schwer beurteilen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.