So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 24176
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich vermiete in Kiel eine Wohnung, die vom

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
ich vermiete in Kiel eine Wohnung, die vom Jobcenter mit 308,50 € für eine Person bezahlt wird. Der Mietvertrg wurde 2014 mit der damaligen Mietobergrenze geschlossen. Darf ich die Miete auf die neue Mietobergrenze für 2018 in Höhe von 361,- € erhöhen? evtl. auch rückwirkend zum Januar 2018?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Wie begründet das Jobcenter denn seinen Standpunkt?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Es wurde einfach nur gesagt: das geht nicht

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Ihnen erteilte Auskunft ist falsch!

Die rechtliche Zulässigkeit einer Mietererhöhung zur ortsüblichen Vergleichsmiete beurteilt sich naxch § 558 BGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__558.html

Der Vermieter kann nach dieser Bestimmung die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden.

Diese Voraussetzungen liegen in Ihrem Fall aber zweifelsfrei vor, wenn seit 2014 keine Mieterhöhung erfolgt ist!

Sie sind daher berechtigt, die Miete zu erhöhen. Allerdings ist eine rückwirkende Mieterhöhung rechtlich ausgeschlossen.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ist die Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete auch erlaubt, wenn sie 15% der bishereigen Miete übersteigt?

Ja, es gilt nach § 558 Absatz 3 BGB: Bei Erhöhungen nach Absatz 1 darf sich die Miete innerhalb von drei Jahren nicht um mehr als 20 vom Hundert erhöhen (Kappungsgrenze).