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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
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Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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Guten Abend, ich habe bei meinem Einzug in die Mietwohnung.

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, ich habe bei meinem Einzug in die Mietwohnung im Febr. 2002 auch eine Stellplatzveteinbarung für zwei Plätze zu je 25 € abgeschlossen. Diese Stellplatzkosten wurden der Miete aufgeschlagen und mit der vorliegenden Einzugsermächtigung monatlich abgebucht. Zum 30.09.2003 habe ich einen Stellplatz gekündigt, den anderen bis heute behalten. Ich bekam eine Bestätigung der Kündigung und die Information, dass ab 01.10.2003 der gekürzte Betrag von 25 € abgebucht werde.
Nun kam heraus, dass dies wohl seit 15 Jahren nicht erfolgt ist und es für meinen Stellplatz keinen Nutzugsvertrag gebe. Das ist ja nachweislich falsch aber scheinbar hat der Vermieter tatsächlich die Stellplatzkosten nicht abgebucht. Mir ist das allerdings nie aufgefallen, da ja die Miete immer abgebucht wurde und ich mich darauf verlassen habe, dass der Stellplatz dort einbezogen wurde, wie mir schriftlich mitgeteilt. Was kann der Vermieter nun verlangen und welche Rechte habe ich?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn eine Vereinbarung existiert, dann hat der Vermieter einen Anspruch auf Zahlung der rückständigen Mieter aus Vertrag.

Sie können dagegen aber die Einrede der Verjährung erheben, für Forderungen des Vermieters die vor dem 01.01.2015 entstanden sind. Das bedeutet: Nach §§ 195,199 BGB verjähren Forderungen in 3 Jahren. Bei dieser Verjährung handelt es such um eine Jahresendverjährung, also eine Verjährung die am Ende des Jahres zu laufen beginnt in de der Anspruch entstanden ist.

Sollte also der Vermieter die Rückstände von Ihnen verlangen, so können Sie die Einrede der Verjährung erheben und müssen allein die Rückstände bis zum 01.01.2015 bezahlen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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