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hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3105
Erfahrung:  Rechtsanwalt, LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
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hhvgoetz ist jetzt online.

Meine Wohnung wurde Mitte März fristlos gekündigt, wegen

Kundenfrage

meine Wohnung wurde Mitte März fristlos gekündigt, wegen Mietrückstand 3/18 und Kautionsrückstand. Als Übergabedatum wurde ein Termin Anfang Mai genannt. An den halte ich mich und werde die Wohnung auch dann übergeben. Nun kam gestern eine neue fristlose Kündigung, wegen weiterem Mietrückstand für 4/18. Laut dieser soll die Wohnungsübergabe nun bereits in 5 Tagen stattfinden, sonst wird Räumungsklage erhoben. Ist das so rechtens? Kann auf eine fristlose Kündigung eine neue fristlose Kündiugng mit kürzerer Übergabefrist folgen?

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

die erneute Kündigung legt den Verdacht nahe, dass man sich nicht ganz sicher ist, ob die erste Kündigung wirksam ist.

Eine erfolgreiche Räumung wird vor Anfang Mail auf dem gerichtlichen Wege kaum möglich sein. Insofern dürfte ein Räumungsklage (leider) nur zu zusätzlichen Kosten für Sie führen.

Die Kosten für die Räumungsklage können Sie ev. vermeiden, wenn Sie dem Vermieter nachweislich schon jetzt mitteilen, dass es keinen Anlass für die Erhebung einer Räumungsklage gibt, da Sie bereits die erster anerkennen und Anfang Mai räumen.

Kommt die Klage dann doch, können Sie die Räumung sofort anerkennen unter Ablehnung der Kostenlast. Das hat dann aber auch wirklich als erstes zu erfolgen, wenn Ihnen die Klage zugestellt wird.

https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__93.html

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Also wäre es das einfachste, ihr eine kurze Antwort zu geben, dass wir die erste Kündigung mit der Frist anerkennen und die Wohnung übergeben.
Spielt es eine Rolle, das in der Kündigung ein Name nicht korrekt ist?
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 4 Monaten.

Ja.

Wenn Sie eine Alternativwohnung bekommen können, wäre es am kostengünstigsten, auch zügig auszuziehen und die Tatsache der Vermieterin nachzuweisen, so dass sie auch einsieht, dass Sie keine gerichtliche Räumung betreiben muss, die nur Geld kostet.

Wenn der Namensfehler nur bei der ersten Kündigung der Fall war, mag das der Grund dafür sein, dass die Gegenseite Zweifel an der Wirksamkeit hatte.

In jedem Fall: Wenn der Name nur falsch geschrieben aber erkennbar ist, wäre das an sich kein Problem. In einer Räumungsklage wäre dann zu diskutieren, ob der Fehler den Namen so weit entfremdet, dass die "falsche" Person verklagt wurde oder es ein bloßer Fehler ist, den man im Rubrum berichtigen kann.