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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 28810
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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RASchiessl ist jetzt online.

Schadensersatz nach nicht fachgerecht durchgeführten

Diese Antwort wurde bewertet:

Schadensersatz nach nicht fachgerecht durchgeführten Schönheitsreparaturen
Schönheitsreparaturen waren erforderlich - das Mietverhältnis war zerrüttet und wurde vom Mieter gekündigt - der Mieter hat die Wohnung selbst "nicht fachgerecht" - gestrichen. Bei Wohnungsübergabe wurden die nicht fachgerechten Schönheitsreparaturen bemängelt und fotografisch und mit Zeugen festgehalten. Der Mieter verweigerte die Unterschrift auf dem Übergabeprotokoll und verließ ohne ordnungsgemäße Wohnungsübergabe die Wohnung. Durch die nicht fachgerechten Schönheitsreparaturen entstand ein gutachterlich festgestellter Sachschaden in Höhe von 2552,81 Euro plus ca. 400 Euro Gutachterkosten. Die Wohnung steht seit Auszug bis zur Klärung leer. Kaltmiete 350 Euro/Monat. (Mietausfall/Mietinteressenten reichlich vorhanden) Welche Höhe an Kosten und welche weiteren Beträge kann ich als Schadensersatz ansetzen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie haben, wenn der Mieter die geschuldeten Schönheitsreparaturen trotz Aufforderung Ihrerseits nicht nachgebessert hat, einen Anspruch auf Ersatz der dazu erforderlichen Handwerkerkosten. Solange Sie den Schaden nicht behoben haben, können Sie die Kosten allerdings nur ohne Mehrwertsteuer geltend machen.

Mietausfall können Sie für die Zeit verlangen in der Sie den Mieter aufgefordert haben den Schaden zu beseitigen (14 Tage) und für die Dauer der Sanierungsarbeiten. Die Sachverständigenkosten können Sie als Teil des Schadenserates dem Grunde nach verlangen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Wie kann ich den Schadensersatz geltend machen? Rechnung? Mahnbescheid?.....wie ist der juristisch korrekte Weg?
Wie muss ich formulieren?

Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst müssen Sie den Gegner auffordern Ihnen den entstandenen Schaden binnen einer Frist von 14 Tagen ab Briefdatum zu ersetzen. Listen Sie dabei die einzelnen Positionen auf und stellen Sie klar dass Sie nach Ablauf der Frist gerichtliche Schritte einleiten werden.

Sollte der Mieter darauf nicht reagieren, so könne Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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