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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 18041
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

ich habe am 15.09.2017 eine Wohnung angemietet wobei im

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe am 15.09.2017 eine Wohnung angemietet wobei im Mietvertrag aufgenommen ist das sie auf unbestimmte Zeit laeuft und das die Parteien wechselseitig vereinbaren fuer die Dauer von 2 Jahren (bis 14.09.2019) auf das Recht zur ordentlichen Kuendigung zu verzichten. Das Recht zur ausserordentlichen fristlosen Kuendigung und ausserordentlichen Kuendigung mit gesetzlicher Frist bleibt unberuehrt.
In demselben Artikel ist auch aufgenommen "Sollte sich die private oder berufliche Situation des Mieters waehren der Festmietzeit nachweislich veraendern (z.B. durch Versetzung des Arbeitsplatzes ins Ausland), kann der Mieter trotz vereinbartem Kuendigungsausschluss bis 14.09.2019, das Mietverhaeltnis unter Einhaltung der gesetzlichen Kuendigungsfrist kuendigen. In diesem Falle ist der Mieter zur Zahlung einer einmaligen Unkostenpauschale in Hoehe von einer Netto Kaltmiet an der Vermieter verpflichtet"
Mein Arbeitgeber hat mir einen Vertrag fuer 1 Jahr gegeben da ich Ersatz einer langfristig kranken Kollegin bin (dies habe ich dem Vermieter auch mitgeteilt). Ich bin hierzu aus den Niederlanden nach Deutschland umgezogen. Die Kollegin ist inzwischen wieder zurueck und ich habe mich entschieden deswegen nicht bei der Firma zu bleiben sondern eine neue Stelle zu akzeptieren. Deswegen habe ich meinen Arbeitsvertrag gekuendigt (er waere normalerweise am 31.08.2018 automatisch geendet).
Meine Frage: kann ich jetzt ausserordentlich kuendigen mit der gesetzlichen Kuendigungsfrist von 3 Monaten und dazu die Unkostenpauschale zahlen ? Die Frage bezieht sich vor allem auf die 2 Jahre ab Vertragsabschluss.
Vielen Dank ***** ***** Rueckmeldung ***

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

ich habe eine Nachricht bekommen das eine Antwort vorhanden ist auf meine Frage; ich sehe aber nur den Buchstaben "n". Wahrscheinlich ausversehentlich passiert ?

Mit freundlichen Gruessen, ***

Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** Geduld. Leider hatte ich massive technische Probleme.Ihre berufliche Situation hat sich nachweislich geändert,Die Kollegin ist wieder Der Grund für die Befristung ist entfallen.Von daher können Sie außer ordentlich kündigen mit der gesetzlichen Frist und müssen dem Vermieter die Vertragsstrafe bezahlen.
Es wurde hier nicht vereinbart, wie sich die berufliche Situation ändern soll. Von daher ist auch ihre eigene Kündigung von der Ausnahme erfasst.
Die Ausnahme vom Kündigungsverzicht ist sehr allgemein gefasst, so dass ihr Fall darunter fällt.
Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

vielen Dank ***** ***** schnelle Rueckmeldung; der Teil wo steht "z.B. Versetzung des Arbeitsplatzes ins Ausland" ist also nur das, ein Beispiel ? Es haette also detailliert vermeldet werden muessen das eine eigene Kuendigung meines Arbeitsvertrags nicht erlaubt waere als Grund fuer ausserordentliche Kuendigung des Mietvertrages ?

Es bleibt also bei den 3 Monaten gesetzlich und den 1 Monat Strafezahlung, es sei denn ich kann mit Vermieter vereinbaren das wenn er einen neuen Mieter frueher findet, der Mietvertrag dann auch in weniger als 3 Monate gekuendigt werden kann.

Mit freundlichen Gruessen ***

Sehr geehrter Ratsuchender,

entschuldigen Sie noch einmal die technsichen Probleme.

Der Mietvertrag ist als allgemeine Geschäftsbedingungen zu qualifizieren.

Unklarheiten gehen zu Lasten des Verwenders, also des Vermieters.

Man hätte diese Ausnahmen detaillierter formulieren müssen.

So abe sind sie zu Ihen Gunsten auszulegen

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Vielen Dank !