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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 24960
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Kann ich gegenüber meinem Sohn im von mir bewohnten Haus ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Kann ich gegenüber meinem Sohn im von mir bewohnten Haus ein Hausverbot aussprechen, wenn er immer wieder mir und anderen Mietern Lebensmittel entwendet? Ich bin Eigentümer des Hauses; nach dem Tod meiner Frau ist auch dieser Sohn im Grundbuch eingetragen und wohnt derzeit im Haus, allerdings ohne Miete zu bezahlen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
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Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie dem Sohn nicht werden Hausverbot erteilen können, sofern dieser - wie Sie ja mitteilen - als (Mit)Eigentümer in dem Grundbuch eingetragen ist.

Als solcher kommt ihm nämlich leider ein rechtlich eigenständiges Besitz- und Hausrecht zu, das Sie ihm nicht entziehen können.

Das gilt auch völlig unabhängig davon, ob er Miete zahlt oder nicht, denn sein Besitz- und Hausrecht basiert nicht auf einem Mietvertrag, sondern auf seiner Rechtsstellung als Miteigentümer.

Ein Hausverbot scheidet daher leider aus.

Anwaltlich anzuraten ist Ihnen und den übrigen Mietern angesichts dessen, dass Sie gegen ihn Strafanzeige wegen der Diebstähle erstatten.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hätte er also auch weiterhin Wohnrecht, wenn er beispielsweise wegen Diebstahls verurteilt würde?
Hat er die Möglichkeit, die Auszahlung von Erbe zu verlangen (er ist in permanenter Geldnot), wie er immer wieder "androht"?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, richtig, denn eine mögliche strafgerichtliche Verurteilung wegen Diebstahls würde ihm nicht seine Rechte nehmen.

Nein, das Erbe kann er zu Ihren Lebzeiten nicht einfordern, denn der Anspruch auf Auszahlung seines Erbteils entsteht erst mit Ihrem Ableben als Erblasser.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Diese Vertrauen zerstörende Verhaltensweise - schließlich könnten die Mieter ja sagen: Da können wir nicht mehr wohnen. - kann also im Prinzip rechtlich nicht beendet werden?

Solange er als Miteigentümer im Grundbuch eingetragen ist, leider nicht.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Kann ich denn dann überhaupt Miete verlangen?

Wenn er Miteigentümer des Hauses ist, so können Sie auch keine Mietzahlung verlangen, es sei denn, dies wäre - etwa in testamentarischen Verfügungen Ihrer verstorbenen Frau - ausdrücklich so bestimmt worden.

Ich bedaure.

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Kristian Hüttemann
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ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Das ist sehr betrüblich, denn das derzeitige Verhältnis ist total zerrüttet - aber das ist in diesem Zusammenhang wohl keine juristische Kategorie. Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als wegen Diebstahls gegen ihn vorzugehen. Für die Mieter ist dies fast nicht zumutbar - es handelt sich um ausländische Studierende, denen dieser Sachverhalt zu vermitteln mir sehr schwer fällt.

Ich kann Ihren Unmut sehr gut nachvollziehen. Rechtlich sind Ihnen leider die Hände gebunden.

Ich habe soeben versucht, Sie telefonisch zu erreichen - wünschen Sie noch ein Gespräch?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Nein, vielen Dank. Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als ihn ohne juristisches Druckmittel zum Verlassen des Hauses aufzufordern.

In Ordnung!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt