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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 18029
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Miete wurde auf Grundlage Mietspiegel (Kappungsgrenze) 2017

Diese Antwort wurde bewertet:

Miete wurde auf Grundlage Mietspiegel (Kappungsgrenze) im Oktober 2017 erhöht. Im März 2018 Anschreiben vom Vermieter Mietkonto sei im Soll. Dieses Soll hat seine Ursache, da der Vermieter die Grundmiete im März 2018 um 72€ höher gebucht hat als die Mieterhöhung im Oktober 2o17 ergab. Zusätzlich wurden rückwirkend per 10/2017 monatlich 72 € nachträglich gebucht. Ohne Begründung, d.h. im März 2018 eine nochmalige Mieterhöhung und auch noch rückwirkend. Empfinde ich als rechtlos und unverschämt. Können Sie mir bitte beratend helfen.
MfG
Hans-Jürgen Dittrich
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage:
Darf ich höflich fragen ab wann sollte die Mieterhöhung denn wirksam werden?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Die Miete wurde im Oktober 2o17 erhöht und seit Oktober auch wirksam abgebucht.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
dann bitte ich um online Antwort
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Information.Der Vermieter darf nach dem Gesetz, nämlich nach Paragraph 558 des Bürgerlichen Gesetzbuchs Mieter nur so erhöhen, dass sie 15 Monate unverändert bleibt .Er kann also nicht noch einmal und zwar ohne Erhöhungsschreiben die Miete erhöhen.Setzen Sie ein kurzes Schreiben auf und buchen Sie einfach die zu viel gebuchten Beträge wieder zurückWenn er von Ihnen nicht abgebucht hat dann setzen Sie ihm eine kurze Frist binnen derer Sie die Rückzahlung der überhöhten Beträge verlangen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
der Vermieter hat die Erhöhung ab März 2018 um 72 € und die rückwirkende Belastung ab 10/2o17 nur im Mietkonto gebucht und mich mit Mietrückständen benannt, aber nicht abgebucht
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
wie soll ich reagieren
Sehr geehrter Ratsuchende, dann schreiben Sie ihm einfach, dass keine Mietrückstände bestehen weil sie die Erhöhung ab wirksam werden pünktlich bezahlt haben. Am Besten Sie legen noch die Kontoauszüge bei, aus denen sich die jeweiligen Abbuchungen ergeben.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
das ich gezahlt habe weiß er doch, denn mein Mietzins wird doch im Einzugsverfahren abgebucht und ist bis 03/2018 im Mietkonto auch richtig dargestellt. Nur die ab 03/2018 zusätzliche Belastung der Grundmiete und die Rückwirkung ab 10/2017 sind unbegründet.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
reicht meinerseits ein Schreiben in Bezugnahme auf die Unbegründetheit, oder kann er eine Mietschuld in Anwendung bringen
Sehr geehrter Ratsuchende, es reicht ein Schreiben ihrerseits in Bezugnahme auf die Unbegründetheit.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
vorerst vielen Dank, ***** ***** Beratungsbedarf melde ich mich wieder bei Ihnen. D.h. der Vermieter darf alle 15 Monate die Miete erhöhen, aber sie darf in 3 Jahren eine Erhöhung von 20 % der Grundmiete nicht nicht übersteigen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
interpretiere ich das richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja ganz genau so ist es

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
d.h. eine Frage habe ich noch. Welche Rolle spielt der Mietpreisspiegel? Ist er nur Orientierung ohne Modernisierung, oder ist er ohne Modernisierung bindend für den Vermieter?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
für eine Rückantwort danke ***** *****
Sehr geehrter Ratsuchender, der Mietspiegel hat mit einer Modernisierung nichts zu tun. Die Mieterhöhung wegen einer Modernisierung und die Mieterhöhung nach dem Mietspiegel sind zwei ganz unterschiedliche Sachverhalte.Der Mietspiegel stellt die ortsübliche Miete fest. Bis zu der ortsüblichen Miete darf der Vermieter erhöhen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Dankeschön, habe ich mir zwar schon gedacht, aber damit hat mein Vermieter auch mit seiner Forderung gegen den Mietspiegel verstoßen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
sicher bis demnächst.
MfG Hans-Jürgen Dittrich
Sehr geehrter Ratsuchende, die Mieterhöhung die man ihnen gegeben hat müsst ganz genau mittels des Mietspiegels nachvollziehbar sein. Ihre Wohnung muss richtig in den Mietspiegel eingeordnet werden können.
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
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Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.

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