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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
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Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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Sehr geehrte Rechtsanwälte, wir sind Verwalter eines

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Rechtsanwälte, wir sind Verwalter eines Mietshauses mit 12 Parteien. In einer Wohnung wurde ein Mietvertrag mit einem Mieter abgeschlossen, dieser hat (mit unserer Zustimmung) seine Lebenspartnerin und deren 14-jährigen Sohn aufgenommen. Die beiden haben noch ein Kind bekommen (somit 4 Personen in einer 3-Zimmer 86 m² Wohnung).
Die Lebenspartnerin hat nun noch nach und nach ihre beiden Eltern dazu genommen (ohne unsere Erlaubnis und ohne uns zu informieren). Dies führte zu erheblicher Unruhe im Haus, aufgrund Lärms.
Gibt es eine Möglichkeit, dem Mieter zu kündigen? Können Sie mir entsprechende Paragraphen nennen? Wie sind die Chancen? Brauche ich Zeugen für Lärmbelästigung, wenn ja, wie viel müssen es sein? Muss ich "nachweisen", dass mehr Personen in der Wohnung leben? Wenn ja, wie kann ich das tun?

Sehr geehrter Ratsuchender,

da der Mieter nicht die Zustimmung des Vermieters zur Aufnahme der Eltern und des Kindes eingeholt hat liegt eine Pflichtverletzung vor. Die Aufnahme des Lebenspartners dagegen bedarf keiner Zustimmung. Diese Aufnahme und auch die Lärmbelästigung stellen Pflichtverletzungen dar, die grundsätzliche eine fristlose Kündigung nach § 569 II BGB rechtfertigen. Vor einer Kündigung müssen Sie den Mieter jedoch erfolglos abgemahnt haben. Für die Lärmbelästigung und das Wohnen der Eltern und des Kindes in der Wohnung benötigen Sie Zeugen. Eine bestimmte Anzahl ist nicht erforderlich, so dass ein Zeuge ausreicht.

Ist die Abmahnung erfolglos so können Sie fristlos kündigen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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