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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17909
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Meine Tochter hat ihre Wohnung im beiderseitigen

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Tochter hat ihre Wohnung im beiderseitigen Einvernehmen zum 30.04.2018 gekündigt und die Mietkaution schon vorab erhalten.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Sehr geehrter Herr Traub,es geht um meine Tochter die im November 2017 eine Wohnung angemietet hat und zum 30.04.2018
die Wohnung gekündigt hat.
Es handelt sich um eine ca. 90m² große Wohnung die als Erstbezug bewohnt wurde.
Die Wände der Wohnung sind allesamt in Rauffaser, lediglich eine Wand im Wohnzimmer mit einer Mustertapete tapeziert.Der Vermieter erwartet, das bei der Übergabe alle Dübel aus der Wand entfernt sind, sodass man hinterher nichts
mehr davon sehen kann. Hier wurde im üblichen und vertretbaren Maße einige Bilder aufgehängt und im Badezimmer in die Fugen gebohrt um einen Spiegel zu befestigen.
[ Also die Wände sehen nicht wie bei einem Schweizer Käse, sodass die Substanz leidet. Alles aus unserer Sicht im vertretbaren und normalen Maß. ]Frage:
1.Müssen wir tatsächlich alle Dübel entfernen und die Wände so hinterlassen, daß man nicht mehr erkennen kann,das da überhaupt Dübel eingesetzt waren?2. Muss die Mustertapete entfernt werden und wie alle übrigen Wände mit einer Raufasertapete tapeziert und anschliessend gestrichen werden?
Im Mietvertrag sind keine Angaben dazu gemacht und es gibt keine weiteren Vereinbarungen.
3. ist es rechtens , das die tatsächliche Wohnungsgröße ca. 90m² beträgt, im Mietvertrag aber nur eine Wohnfläche von 63 m² angegeben ist?
Vielen DankF.Himpel

Sehr geehrter Ratsuchender, ich muss wissen, wie die Schönheitsreparaturklausel im genauen Wortlaut lautet

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich sende Ihnen gern den Mietvertrag per PDF-Datei zu...

Ich mach Ihnen ein Angebot für die Durchsicht

Schiessl Claudia und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Sehr geehrter Ratsuchender, ich hab mir den Vertrag angesehen, So knapp die Klausel ist so ist sie doch wirksam.

Sie können Dübel im normalen Ausmass in den Wänden belassen werden. War im Bad kein Spiegel vorhanden, so war die Tochter berechtigt, die Dübel zu bohren.

Sie muss dann die Dübel nicht entfernen

Ander sut es , wenn ein Spiegel vorhanden war.

Wenn eine Mustertapete befestigt wurde von Ihnen , so müssen die Wände leider in enen neutralen Zustand wieder versetzt werden.

Denn der BGH hat für farbige Wänd entschieden, dass diese neutral gestrichen wieder zurück zu geben sind.

das muss auch für eine Mustertapete gelten

maßgeblich ist der Duechschnittsgeschmack und die leichte Weitervermitebarkeit

Nein, die Größe ist nicht rechtens, da eine Abweichugng von mehr als 10 % .,

Hier kann zuviel gezahlte Miete zurückverlangt werden

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wie bin ich denn hier argumentationssicher und kann mich denn hier auf zuviel gezahlte Miete berufen?
Es steht doch kein Preis/m² im Mietvertrag?

sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Nachfrage.

Alleine schon die Nebenkosten, die Sie überzahlt haben , können Sie zurückfordern

Was die Miete anbelangt geht man vor, wie folgt

Aus der monatlichen Kaltmiete und der Flächenangabe im Mietvertrag wird der Mietpreis pro Quadratmeter errechnet: 560 Euro ÷ 80 m2 = 7 Euro/ m2

Schritt 2:

Multiplikation mit fehlenden Quadratmetern: 7 Euro * 10 m2 = 70 Euro

Der Mieter darf die Miete um 70 Euro pro Monat mindern – auch rückwirkend!

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrte Frau Schiessl,
Ihre Antwort ist für mich leider nicht ganz verständlich...!
Die Wohnung ist 90m² groß und im Mietvertrag sind nur 64m² festgeschrieben.
Ist das von Ihnen richtig verstanden...!?
Ist das nicht so zu sehen, das wir für die Kaltmiete von 620,- € quasi zu unserem Vorteil mehr Wohnfläche bekommen haben, als wir für das Geld hätten erwarten können?
Ich habe trotz ihrer Beispielrechnung nicht verstanden, wie ich da argumentieren soll...!?
Da fehlen doch gar keine Quadratmeter...!?

Sehr geehrter Ratsuchende, das habe ich dann falsch verstanden es tut mir leid. Dann müssen Sie nichts unternehmen.Denn meistens beschweren sich die Mieter, dass die Wohnungen kleiner sind als im Mietvertrag angegeben.Dass ich so verkalkuliert ist das das Problem des Vermieters

Überhaupt kein Problem

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo Frau Schiessl,
darf ich Ihnen zu diesem Thema nochmal Fragen stellen oder muss ich mich neu anmelden und nochmal bezahlen...?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wir können das auch über einen Bonus lösen

Es kommt darauf an, wie umgangreich Ihre Fragen sind

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
einen Bonus...? Das wäre äußerst nett....!
Da ich nicht einschätzen kann, inwiefern Sie meine Fragen als umfangreich einschätzen, schlage ich vor, das ich jetzt einfach meine Fragen anfüge und Sie mir sagen wie wir verbleiben können...?Sehr geehrte Damen und Herren,1. meine Tochter hat zum 01.11.2017 einen Mietvertrag unterschrieben und eine Wohnung bezogen,
in dem der Vermieter die Wohnungsgröße absichtlich mit dem Hinweis auf das Finanzamt, anstatt mit den tatsächlichen 90m² nur mit 62 qm² angegeben hat.2. Des Weiteren wurde vereinbart, gemeinsam eine Einbauküche zu beschaffen, dessen Kosten vom Vermieter und
vom Mieter zu gleichen Teilen getragen werden. Die Küche wurde beschafft und die Kosten wie vereinbart, zu gleichen Teilen getragen. Der Gesamtpreis betrug 3000,- €.3. Seit vier Wochen ist auch direkt vor dem Panoramafenster des Wohnzimmers der Wohnung,
vom Vermieter ein Baugerüst aufgestellt, da das Gebäude um eine Wohnung aufgestockt werden soll. Der Blick nach außen ist durch das Gerüst stark beeinträchtigt. Die Bauarbeiter haben auch ständigen Blick in die Wohnung und ständiger
Baulärm beeinträchtigt das Wohnen in den Räumen, besonders im Wohnzimmer massiv.
Das Bauvorhaben wurde vom Vermieter bei Vertragsabschluss verschwiegen.Zu 1: kann meiner Tochter rechtswidriges Verhalten unterstellt werden, wenn sie diesen Umstand belanglos hinnimmt,
z.B., wenn es um Ansprüche bei der Nebenkostenabrechnung geht?
Was könnte mit der Aussage hinsichtlich des Finanzamtes gemeint sein?
Ist es zu Ihrer Sicherheit besser, es dem Finanzamt zu melden…?Zu 2: der Mietvertrag ist zum 30.04.2018 gekündigt. Der Vermieter hat pauschal nach eigenem Ermessen einen Anteil
In Höhe von 800,- € ausgezahlt. Uns erscheint dieser Betrag als willkürlich angesetzt und als zu niedrig.
Der Vermieter weigert sich mit der Bemerkung, dass es ihr eine Lehre sein soll, hier nachzubessern.
Ist das rechtens, das nach 6 Monaten nur knapp die Hälfte des Wertes für die Küche zurückverlangt werden kann?Zu 3: kann hier eine Mietminderung geltend gemacht werden und wenn ja, in welcher Höhe?Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage

Ihre Tochter ist nicht verpflichtet, den Vermieter beim Finanzamt hinzuhängen.

Für die Steuer ist der ganz alleine verantwortlich.

ich kann auch jetzt nicht ganz sehen, was ihm das für einen Vorteil bringt , denn versteuern muss er das. was bei ihm an Miete eingeht.

Auch bei den Nebenkosten sehe ich nicht, welchen Vorteil es dem Vermieter bringt.

Ihre Tochter muss weniger zahlen dadurch, aber der Vermiter hat die Ausgaben gegenüber den Versorgern doch genauso.

Eine Mietminderung kann , wenn nur die Ausicht beeirächtigt ist allenfalls in Höhe von 10% geltend gemacht werden

Bei Baulärm sieht es schon ansders aus.Hioer können

Es stimmt zwar, dass eine Küche weniger wert wird, aber sie fällt nicht binnen 6 Monaten auf die Hälfte ihres Wertes zurüclk

Bespiele

  • Mietminderung um 20 Prozent wegen der Bebauung einer Baulücke (Landgericht Berlin, Urteil v. 16.06.2016, Az.: 67 O 76/16)
  • 15 Prozent pauschale Mietminderung wegen einer Großbaustelle über einen längeren Zeitraum in der direkten Nachbarschaft (LG München I, Endurteil v. 14.01.2016, Az.: 31 S 20691/14)
  • Eine Minderung von 20 Prozent wegen Baulärms aufgrund von Arbeiten in der eigenen Wohnung sowie wegen Arbeiten in umliegenden Wohnungen (Amtsgericht Wiesbaden, Urteil v. 25.06.2012, Az.: 93 C 2696/11)