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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 24199
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Bei Vermietung eines Mehrfamilienhauses kann der Eigentümer

Diese Antwort wurde bewertet:

Bei Vermietung eines Mehrfamilienhauses kann der Eigentümer die SAT Anlage oder die Wasserzähler mieten oder leasen und diese Kosten dann als laufende Kosten auf die Mieter umlegen. Wie verhält sich das mit Gebühren der Gemeinde die erhoben werden die Umlage der Kosten für eine neues Wasserpumpwerk der Gemeinde. Wenn ich als Eigentümer diese Kosten nicht auf einmal bezahle, sondern auf 10 Jahre finanziere, also quasi vergleichbar mit einer 10 Jahres Tilgung, wären diese Kosten dann nicht auch laufende Betriebskosten und damit umlegbar ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider wären diese Kosten nicht umlagefähig gemäß § 2 Nr. 2 oder 3 BetrKV.

Umlagefähige Kosten der Entwässerung (=§ 2 Nr. 3 BetrKV) - nur diese NK-Position kommt hier in Betracht - sind die in Rechnung gestellten Gebühren für die Haus- und Grundstücksentwässerung.

Sofern jedoch ein Vermieter zur Zahlung etwa von Kanalanschlussgebühren oder Abwasserbeiträgen für die Sanierung des Kanalnetzes herangezogen wird, oder - wie in Ihrem Fall - für die Kosten eines neuen Wasserpumpwerkes, so handelt es sich nicht um umlagefähige Nebenkosten, denn diese Kosten ermöglichen und gewährleisten erst die vertragsgemäße Nutzung des Mietobjekts. Diese Kosten fallen daher auch ausschließlich dem Vermieter zur Last.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Huettemann,
ich dachte es gäbe noch ein Kriterium, das "Einmalzahlung" oder laufenden Kosten heißt wenn es um Umlagefähigkeit geht. Daher habe ich den Beitrag an die Gemeinde auf 10 Jahre finanziert und daraus "laufenden Kosten" gemacht. Könnte das für ein Umlagefähigkeit denn nicht ausreichen? Mit den Zählern und der Sat Schüssel mache ich es a genau so und diese sind damit umlegbar, ist das nicht vergleichbar ?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Nein, leider nicht, denn umlagefähig sind nur NK im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben - hier der § 2 Nr. 2 und 3 BetrKV.

Die hier in Rede stehenden Kosten lassen sich aber keinem dieser Tatbestände zuordnen (s.o.), weshalb eine Umlage ausscheidet.

Die Umlagen für die Sat-Schüssel helfen Ihnen leider auch nicht weiter, denn hier geht es um völlig andere Kosten.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kristian Hüttemann
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Kristian Hüttemann
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