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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 18065
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Umlage von gemeindlichen Beitragspflichten Vor einiger Zeit

Diese Antwort wurde bewertet:

Umlage von gemeindlichen BeitragspflichtenVor einiger Zeit hat unsere Gemeindeverwaltung gemäß ihrer Beitragssatzung entschieden, die Kosten für den Bau ihres neuen Wasser - Pumpwerkes als sogenannten " VerbesserungsBeitrag für die Wasserversorgungs- Einrichtung" nicht etwa in Form einer Erhöhung des Kubikmeterpreises für die Frischwasserversorgung, sondern direkt auf die Hauseigentümer umzulegen. Entsprechender Gebührenbescheid ist an die Eigentümer ergangen.
Welche Möglichkeit hat der Eigentümer nun diese Kosten an seine Mieter weiter zu geben? Diese sind ja schließlich die Nutznießer dieser Verbesserungs- Zwangsmaßnahme.
Nach einer Internet Recherche bin ich zu dem Ergebnis gekommen man könnte die Kosten auf 10 Jahre verteilen und dann gemäß dem Umlageschlüssel der auch von der Gemeinde für die Berechnung angesetzt wurde, nämlich nach Quadratmeter Grundstücksfläche und Quadratmeter Geschossfläche auf die Mieter umlegen.Ist dies Ihrer Meinung nach korrekt oder haben sie einen anderen Vorschlag?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Wie darf ich mir das vorstellen, wurde die ganze Summe auf einmal fällig ?

Oder sind dss monatliche Kosten ?

Welche Verbesserung der Wohnqualität hat das zur Folge?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Lt Aussage der Gemeinde verbessert sich dadurch die Wasserqualität. Der Betrag wurde in 2 Raten erhoben, allerdings habe ich in Voraussicht auf eine etwaige Umlegbarkeit mir den Betrag privat refinanziert und zahle ihn in 10 Jahresraten zurück.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage.

Umlegen können Sie nur Betriebskosten. Das sind laufende Kosten wie Waser. Strom, Gas, Strassenreinigung, Grundsteuer aber NICHT Einmalbeträge.

Hierbei istb es leider egal, ob Sie diese privt refinanzieren.

Es kommt eine Mieterhöhung wegen Modernisierung in Betracht.

Die hat aber enge Voraussetzungen.

So zB eine 3 monatige Ankündigungsfrist und eine Verbesserung der Wohnqualität

Sie können daher nichts umlegen

das, was Sie zu zahlen haben mindertt aber Ihr steuerpflichtiges Einkommen aus Vermietung und Verpachtung

Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Sehr geehrter Ratsuchender.

Mieten oder Leasngraten sind laufend anfallende monatliche Kosten, die aus dem Grund umlagefähig sind.

Die Tillgung hingegen haben Sie selbst herbeigeführt.

Wäre das möglich dann könnte ein Vermieter ALLE Instandhaltungsmassnahmen auf den Mieter umlegen, indrm er sie finanziert