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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 25220
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, eine von mir gemietete Eigentumswohnung (1. OG,

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
eine von mir gemietete Eigentumswohnung (1. OG, gleichzeitig auch Dachgeschoss mit offenem Giebel) wurde über einen Makler verkauft. Kurz vor Eigentümerwechsel habe ich die Wohnung in gegenseitigem Einvernehmen mit den Vermietern vorzeitig geräumt.
Ca sechs Wochen später haben mich die neuen Eigentümer kontaktiert und u.a. gefragt, ob es bei mir auch in Wohnzimmer und Bad in die Wohnung geregnet hätte.
Es scheint nun zu einem Rechtsstreit zwischen Käufer und Verkäufer zu kommen. Ich soll als Zeuge der Verkäufer benannt werden.
Im vergangenen Sommer hatte ich einmalig, nachts war heftiger Sturm und sehr starker Regen, am Vormittag eine Pfütze im Wohnraum. Da die Pfütze ca 30 cm von einer der Balkontüren entfernt war, dass Gebälk augenscheinlich trocken aussah, habe ich den Mangel(?) nicht den Vermietern gemeldet und gedanklich als einmalig abgehakt. Die Nachbarn der Wohnung unter mir hatten auf Nachfrage an der entsprechenden Stelle an Ihrer Zimmerdecke auch keine nasse Stelle.
Ich war nur selten und unregelmäßig in der Wohnung, auch später ist mir jedoch in keinem der Räume etwas ungwöhnliches mehr aufgefallen.
Wie soll ich mich jetzt verhalten?
Danke

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern Sie als Zeuge vor Gericht auftreten sollten, so sollten Sie dieses dann auch genauso wiedergeben, wie Sie hier geschildert haben.

Als Zeuge vor Gericht sind Sie verpflichtet, die Wahrheit auszusagen.

Sollten Sie gegen diese Verpflichtung zu wahrheitsgemäßer Aussage verstoßen, so laufen Sie Gefahr, sich wegen einer nach § 153 StGB strafbaren Falschaussage schuldig zu machen.

Sollten Sie als Zeuge vereidigt werden, so würden Sie im Falle einer nicht wahrheitsgemäßen Aussage vor Gericht sogar einen Meineid gemß § 154 StGB begehen, der einen Verbrechenstatbestand darstellt und der mit Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr bestraft wird.

Anwaltlich ist Ihnen daher anzuraten, in jedem Fall die Wahrheit zu sagen!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.

Vielen Dank für die Antwort.

Soll ich den damaligen Mangel (ist der beschriebene Fall überhaupt ein Mangel?) den Vermietern jetzt noch mitteilen?

Kann ich von den Vermietern und/ oder den Käufern belangt werden, da ich Ihnen den Mangel damals nicht gemeldet habe?

Danke

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Nein, unter den mitgeteilten Sachverhaltsumständen lag/liegt kein Mangel der Mietsache vor! Vielmehr spricht schon der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass das Wasser durch die Balkontür eingetreten ist.

Auch die Aussage des Nachbarn, der keinerlei Mängel feststellen konnte, stützt diese Annahme.

Sie waren folglich auch nicht zu einer Mangelanzeige verpflichtet.

Sie können demgemäß auch in keiner Weise belangt werden!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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