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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17967
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Mein Sohn - der leider krank geworden ist - kündigte zum

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn - der leider krank geworden ist - kündigte zum 30.11.2017 seine Wohnung in Leipzig nach knapp 3 Jahren. In seinem Mietvertrag standen Malerarbeiten drin bei seinem Auszug. Dies erledigten wir als Eltern mit ihm und kauften sogar teure Alpina-weiße Farbe und strichen alle Wände. Bei der Abnahme war die Frau H. von der Vermietung, alles wäre in Ordnung, nur einige Wände würden ihr nicht gefallen. Die müssten nochmal gestrichen werden. Mein Sohn sagte, er hätte keine Zeit und sie solle eine Firma beauftragen. Nach einer Woche erhielt er eine E-Mail, dass sich die Kosten der Malerarbeiten auf 400,00 € netto (!) belaufen würden., die von der Kaution abgezogen werden sollten, was aber nicht geschah. Davon abgesehen, behielt man von seiner Kaution (730,00 €) eine Pauschale von 150,00 € ein für "aufgenommene Mängel", da waren allerdings keine, die festgestellt wurden, man meinte sicher die weißen Wände, dann behielt man noch ein eine Pauschale für noch zu erstellende Betriebskostenabrechnung" in Höhe von 250,00 € ein. Man überwies ihm nur 331,12 € inkl. 1,12 € Zinsen. Die Betriebskostenabrechnung müsste hoffentlich auch bald kommen. Nun schrieb mein Sohn einen Brief an seine Vermieterin, dass er eine Rechnung über die 400,00 € haben möchte, das wäre ja sonst Schwarzarbeit gewesen. Nun kam prompt auf diesen Vorwurf eine Rechnung über Malerarbeiten von 511,53 € inkl. 19 % Mwst. Dieses Geld soll er bis zum 22.02.2018 überweisen. Von der Restkaution hat er immer noch nichts gesehen. Nun erfuhren wir von anderen Mietern (aber nicht aus seinem ehemaligen Mietshaus), dass er gar nicht hätte malern müssen, es gebe neue Rechtsurteile. Wir kennen uns leider damit gar nicht aus, weil wir schon lange Hausbesitzer sind und damit nicht konfrontiert wurden. Wie soll er sich jetzt verhalten? Wir würden ihm so gern beistehen, da er psychisch deswegen sehr angeschlagen ist. Vielen Dank ***** ***** für eine Antwort! Regina Schulze
Sehr geehrter Ratsuchende, für die Frage aber ausmalen muss oder nicht ist alleine der Mietvertrag maßgeblich. Ich danke ***** ***** für Ihre Anfrage.Ich sehe mir gerne den Mietvertrag an
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Wie wollen Sie sich bitte den Mietvertrag ansehen, sehr geehrte Frau Schiessl? Ich verstehe auch die Formulierung Ihrer Antwort nicht: ....aber ausmalen muss oder nicht ist allein der Mietvertrag maßgeblich. Fehlt hier irgendwo ein Komma oder verstehe ich es nicht? Was heißt denn ausmalen?
Dafür , ob er ausmalen muss oder nicht ist alleine der Mietvertrag maßgeblich. Ausmalen ist gleich anstreichen der Mieträume. Das wird so genanntWenn Sie allerdings mit mir nicht zufrieden sind ,ziehe ich mich sehr gerne zurück.
Ich würde den gesamten Mietvertrag benötigen, inklusive handschriftliche Zusätze
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Danke für die Erklärung. Frau Schiessl, es geht doch im Prinzip auch darum, er hat doch die Räume gestrichen (wie es im Mietvertrag verlangt wurde), zusammen mit uns, und nur weil die Vermieterin am Übergabetag rummeckerte, ihr gefallen die Schattierungen einzelner Wände nicht, soll er nochmal alles bezahlen. Er hat die Wohnung bei Tageslicht übergeben, Strom war schon abgeschalten, in den Räumen war es leicht dämmrig. Das ist doch die reinste Schikane gewesen, damit sie die Kaution nicht voll ausbezahlen müssen. Und dann eine überteuerte Malerrechnung, die nicht sein musste. Ich sagte noch, hättest du bloß nicht gemalert, das wäre gar nicht aufgefallen, weil die Wohnung nach knapp 3 Jahren gar nicht abgewohnt war. Alles war noch wie neu. Wie soll er sich denn nun verhalten?
Sehr geehrter Ratsuchende, o. k., es geht auch ohne Mietvertrag.Wenn im Mietvertrag steht das bei Auszug gemalt werden muss dann ist dies eine so genannte unzulässige Endrenovierungsklausel .Diese ist deswegen unzulässig, weil sie nicht flexibel gestaltet ist, d.h. weil der Mieter nicht einwenden kann, es sei überhaupt nicht nötig zu renovieren.Teilen Sie dem Vermieter mit, dass sie überobligatorisch bereits renoviert hätten, was aufgrund der unzulässigen Endrenovierungsklausel nicht erforderlich gewesen wäre und daher die Rechnung nicht übernehmen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Vielen Dank, ***** ***** damit kann ich doch jetzt endlich was anfangen und einen Brief an den Vermieter schicken. Herzlichst Regina Schulze
Ich danke ***** ***** bitte höflich um positive Bewertung vielen Dank
Schiessl Claudia und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Hier ein Beispiel aus der RechtsprechungBGH VIII ZR 316/06Das gilt auch, wenn die Renovierungsklausel handschriftlich angefügt ist. Dann macht sie eine wirksame Schönheitsreparaturklausel nämlich zunichte