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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 28441
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich möchte mein Grundstück mit Zweifamilienhaus an meinen

Kundenfrage

ich möchte mein Grundstück mit Zweifamilienhaus an meinen Sohn verschenken. Im Entwurf des Schenkungsvertrages habe ich das Niesbrauchrecht für mich in Anspruch genommen. Ziel war, mir ein sicheres lebenslanges Wohnrecht mit der halben Grundstücksnutzung zu ermöglichen.
Mein Sohn ist nun der Meinung, dass beim Niesbrauchrecht alle Vorteile auf meiner Seite wären und er die gesamte Verantwortung einschließlich aller Kosten allein trägt. Ein notariell verbrieftes lebenslanges Wohnrecht würde auch genügen. Ich möchte meinem Sohn etwas gutes tun, aber solange ich lebe in meiner Wohnung bleiben und eine Grundstückshälfte weiter für mich nutzen können. Was ist in diesem Falle für beide Seiten am Günstigsten?

Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen ist die Schenkung für Ihren Sohn natürlich vorteilhaft, da mit Ihrem Ableben der Nießbrauch erlischt und der Sohn die volle Verfügungsgewalt über das Haus erhält.

Der Nießbrauch ermöglicht Ihnen natürlich auch neben dem Wohnungsrecht die Fruchtziehung, also die Vermietung des Gebäudes. Der Nachteil für Ihren Sohn besteht dabei in der Tat darin, dass er die Kosten der Instandhaltung des Hauses weitgehend zu tragen hat, zu Ihren Lebenzeiten also keinerlei Vorteile hat.

Insoweit würde Ihre Sohn wirtschaftlich besser fahren wenn Sie ihm das Haus nur vererben würden.

Zusammengefasst: Sie haben zu Lebzeiten den Vorteil der alleinigen Nutzung des Hauses Ihr Sohn muss zu Ihren Lebzeiten die Kosten der Instandhaltung tragen.

Wenn Sie einen Kompromiss schließen wollen, dann sollten Sie überlegen, Ihren Sohn teilweise an der Nutzung des Zweifamilienhauses teilnehmen zu lassen oder aber ihm als Beispiel einen Teil der Mieteinnahmen zu überlassen.

Dies würde natürlich Ihrerseits freiwillig erfolgen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt