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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 28674
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Frage zu Mietrechet bzw. Kündigung. Es geht darum, dass ich

Kundenfrage

Frage zu Mietrechet bzw. Kündigung.

Es geht darum, dass ich einen Untermietervertrag unterzeichnet habe, allerdings konnte ich in der Zeit in der sich die Vermieterin sich das vorstellte, die Kaution nicht bezahlen, und sie lies mich nicht einziehen. Danach habe ich sofort die Wohnung gekündigt und jetzt verklagt sie mich auf die 1/2 Miete.

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Was haben Sie denn im Mietvertrag bezüglich der Kaution vereinbart?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Als Kaution wurden zwei Warmmieten vereinbart. Es steht nur das es bei einem Kreditinstitut anzulegen ist aber es steht nicht wann es bezahlt werden soll. Ich sollte am 15.07. einziehen und da meinte sie ich muss die Miete für 1/2 halben Monat Juli plus Kaution bezahlen, ansonsten kein Einzug. Hab nicht einmal den Schlüssel bekommen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen hätten Sie die Kaution in 3 monatlichen Teilzahlungen leisten dürfen. Dies ergibt sich aus § 551 BGB.

Eine Kündigung des Mietvertrages wäre nur dann möglich gewesen, wenn Sie mit zwei Teilzahlungen in Verzug gewesen wäre.

Wenn Sie also zum Einzug nicht die Kaution geleistet haben, dann wäre dies kein Grund für die Vermieterin gewesen Sie nicht in die Wohnung zu lassen.

Das bedeutet, die Vermieterin und nicht Sie hat hier eine Pflichtverletzung begangen. Wenn Ihnen der Gebrauch der Mietsache vorenthalten wurde, dann stellt dies einen Grund für eine fristlose Kündigung dar mit der Folge, dass Sie und nicht die Vermieterin einen Anspruch auf Schadensersatz haben.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Um noch einmal klar zu stellen: ich habe die Miete für 1/2 Monat bezahlt, darauf hin meinte die Vermieterin, ich zitiere aus ihrer Email: Solage die Kaution und die Miete nicht eingegangen sind, ist leider kein Einzug möglich.
Daraufhin habe ich ihr gesagt, dass ich nicht einziehen werde, und dass sie mir die Miete zurückzahlen soll, darauf hin hat sie mit der Klage gedroht dann habe ich die Wohnung gekündigt (mit 15.08.) , weil ich nicht noch mehr Kosten haben wollte! Ich habe sie gebeten, das Ganze zu vergessen und sie verklagt mich jetzt auf noch halbe Miete bis 15.08. und diese will ich nicht zahlen. Wenn wir vor Gericht landen, wie hoch sind meine Chancen zu gewinnen. Außerdem meinte sie noch, weil ich davor eine Selbstauskunft ausgefüllt habe, wo ich angeben habe, dass ich die Kaution aufbringen kann (nur halt nicht gleich zu dem gewünschten Zeitpunkt!), dass ich sie betrogen hätte. Wenn wir vor Gericht landen, wie hoch sind meine Chancen zu gewinnen? Soll ich eine Gegenklage einreichen und sie auf Schadensersatzklagen?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Wenn die Vermieterin zu Unrecht gleich zu beginn des Mietvertrages die volle Kaution verlangt hat, dann haben Sie zu Recht den Mietvertrag fristlos gekündigt, da Ihnen der Zutritt zur Wohung verweigert wurde. Insoweit sehe ich für Sie gute Chancen einmal die Klage der Vermieterin abzuwehren und zum anderen Schadensersatz nach § 28ß BGB zu verlangen. Insoweit können Sie mit guten Chancen Widerklage erheben und einmal die Rückzahlung der halben Miete und zum anderen weiteren Schadensersatz zu verlangen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich muss jetzt noch eine Klageerwiderung schreiben. Wie mache ich das am besten? Auf das schreiben vom Amtsgericht antworten und meinen Sachverhalt darlegen, so wie bei ihnen und dann erneut von ihr eine Rückzahlung der Miete verlangen, und wenn sie es nicht macht, dann verklagen?
Vielen lieben Dank für Ihre Mühe!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

beantragen Sie die kostenpflichtige Klageabweisung und stellen Sie den Sachverhalt so dar, wie er sich aus Ihrer Sicht ereignet hat. Stellen Sie klar, dass Sie nicht gegen die Mietvertraglichen Pflichten verstoßen haben und die Gegenseite Ihnen dennoch den Zutritt verwehrt hat und Sie deshalb fristlos kündigen mussten.

Fordern Sie die Gegenseite auf Ihnen die Miete zurückzuzahlen. Sollte sie sich weigern, dann erheben Sie Widerklage.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

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Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
ich habe noch eine Frage zu meiner Klage, und zwar hat die Vermieterin die mich verklagt falsche Adresse angegeben bzw. die Klage wurde an die Firmenadresse zugestellt, also meinen Arbeitsplatz, den meine richtige Adresse hat sie nicht, ist die Zustellung der Klage gültig? oder kann ich das auch bemänglen bzw. irgendwie abwehren? Danke
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nach § 177 ZPO kann leider auch in den Geschäftsräumen also ihrem Arbeitsplatz zugestellt werden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?