So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RHGAnwalt.
RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 795
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RHGAnwalt ist jetzt online.

Hallo, wir haben zur Miete in einem Haus gewohnt. Haben dort

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben zur Miete in einem Haus gewohnt. Haben dort im Garten eine Terrasse gebaut. Beim einem Sturm ist die Steinmauer des Vermieters auf die gebaute Terrasse gefallen und hat sie stark beschädigt. Vor dem Sturm haben wir aufgrund unseres bevorstehenden Auszugs schriftlich mit dem Vermieters auf eine Abschlagssumme in Höhe von 1500€ für die Terrasse vereinbart. Da sie nun beschädigt wurde, hat der Vermieter dies seiner Gebäudeversicherung gemeldet, welche auch zugesagt hat die volle Reperatur zu zahlen. Nun, nachdem die Übergabe des Mietshauses gemacht haben, wollen die Vermieter die Terrasse doch nicht mehr reparieren und uns kein Geld mehr bezahlen. Wir sind also ausgezogen, die kaputte Terrasse befindet sich nach wie vor im Garten des Vermieters und im Übergabeprotokoll würde schriftlich erneut festgehalten dass die Summe von 1500€ nach Fertigstellung der Reperatur an uns überwiesen wird. Kann man mit Hilfe eines Anwalts den Vermieter zwingen den vereinbarten Betrag für unsere Terrasse zu bezahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen diese Frage.

Sie haben einen Anspruch auf Zahlung dieser EUR 1.500,00 aus der Vereinbarung.

Zwar konnten Sie ihm die Terrasse nicht mehr wie ursprünglich geplant übergeben, da aber die Versicherung die Schadensregulierung zugesagt hatte, wäre ihm die Übergabe der reparierten Terrasse zumutbar gewesen.

Aufgrund dieses Verhaltens kann er sich nicht auf Unmöglichkeit (§275 BGB) berufen, vielmehr ist sein Gesinnungswechsel unbeachtlich.

Daraus folgt nun, dass man ihn durchaus mit einem Anwaltsschreiben auffordern kann, die geschuldete Summe zu bezahlen. Wenn er dann nicht zahlt, müsste man ihn deswegen verklagen.

ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Spielt es eine Rolle, dass dem Bau der Terrasse nur mündlich zugestimmt wurde? Wie sind die Erfolgschancen?
Vielen Dank ***** *****ür ihre Antwort!

Es geht ja nicht um den Bau der Terrasse, entscheidend ist vielmehr, dass die Vereinbarung über einen Abschlag von EUR 1.500,00 steht - und das läst sich ja durch die schriftliche Festlegung im Übergabeprotokoll beweisen.

RHGAnwalt und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen lieben Dank!

bitteschön :) Ihrnen ein schönes Wochenende