So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 27794
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Als wir hier eingezogen sind wurde gesagt keine Tierhaltung

Kundenfrage

Als wir hier eingezogen sind wurde gesagt keine Tierhaltung sprich Katzen oder Hunde da die neue Hausbesitzer viel zu tun hatten als die das Haus gekauft hatten.

Dann ist aber eine Familie eingezogen VM und Mieter kennen sich deswegen durften die ihren Hund mitnehmen.

Ich fragte meinen VM kürlich und da wurde gesagt ja die kennen uns und wissen auch nun das wir ordenliche Leute sind

Nun wollten wir uns einen Hund holen und ich fragte denn VM seine Antwort: Vm schrieb eben das : Hallo zusammen,
Wir haben doch beim Einzug vereinbart das keine Haustiere erlaubt sind, ihr habt doch schon hasse als Haustier und jetzt kommt noch ein Hund dazu, ich persönlich finde das keine gute Idee ist. Anderes Fall müssen wir dann den Mietvertrag endern und die Mitte erhöhen das durch Haustiere mehr bäschedigt wird.

Andere erlaubt er die Haltung und wir sollen mehr Miete zahlen bei Beschädigung kommt die Kaution in Frage wenn wir es nicht selbst übernehmen

Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Wie lautet denn die Regelung zur Tierhaltung im Mietvertrag im Wortlaut?

Mit freundlichen Grüßen

hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hier einen auszug
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Es handelt sich um ein Tierhaltungsverbot mit Zustimmungsvorbehalt.

Eine solche Regelung ist wirksam, da kleine Tiere von der Zustimmung ausgenommen werden.

Es stellt sich also die Frage ob Sie einen Anspruch auf Zustimmung haben.

Der BGH fordert hier eine sogenannte Abwägung im Einzelfall . Insbesondere zählt er zu den zu berücksichtigenden Umständen: Art, Größe, Verhalten und Anzahl der Tiere, Art, Größe, Zustand und Lage der Wohnung und des Hauses, in dem sich die Wohnung befindet, Anzahl, persönliche Verhältnisse, namentlich Alter, und berechtigte Interessen der Mitbewohner und Nachbarn, Anzahl und Art anderer Tiere im Haus, bisherige Handhabung durch den Vermieter sowie besondere Bedürfnisse des Mieters.

Wenn also Ihr Hund in der Wohnung artgerecht gehalten werden kann und auch andere Mieter einen Hund halten, dann spricht dies dafür, dass der Vermieter die Zustimmung erteilen müsste.

Sie sollten daher den Vermieter auffordern Ihnen die Zustimmung zu erteilen. Sollte sich der Vermieter weigern, so sollten Sie überlegen auf Zustimmung zu klagen.

Auch wenn Sie den Hund halten, so rechtfertigt dies nicht, dass der Vermieter deswegen die Miete erhöht.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Und es gibt ja eine Hundehaftpflicht die das dann übernimmt richtig ?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Ja natürlich und wie Sie richtig feststellen hat der Vermieter ja auch eine Mietkaution.

Die höhere Abnutzung ist jedenfalls kein stichhaltiges Argument.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Er hat seine zustimmung verweigert wel es am anfang so vereinbart wurde und die Nachbarn dürfen denn hund halten weil sie ihn kennen und wissen das er friedlich ist
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ausschlaggebend ist nicht mündliche Vereinbarung "keine Tierhaltung" sondern das was im Mietvertrag steht.

Wenn der Vermieter die Zustimmung verweigert obwohl andere Mieter einen Hund halten dürfen, dann wäre der nächste Schritt die Klage vor dem Amtsgericht auf Zustimmung zur Hundehaltung.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

?