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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 8385
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Meine Mutter hat eine Wohnung gemietet. Meine Mutter hat den

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Mutter hat eine Wohnung gemietet. Meine Mutter hat den Mietvertrag unterschrieben und ist Mieterin. Sie hat einen schriftlichen Untermietvertrag mit mir+meinem Freund geschlossen. Nur ich und mein Freund wohnten dort.Wir leisteten monatliche Mietzahlungen. Der Hausverwalter hat meiner Mutter die Untervermietung als WG erlaubt.Nun haben wir uns getrennt.
Beide haben wir unseren Untermietvertrag gekündigt. Meine Mutter hat daraufhin den Hauptmietvertrag ebenfalls gekündigt.
Die restlichen 3 Monate habe ich alle meine Kosten bezahlt.Allerdings bin ich bereits ausgezogen. Mein Exfreund ist noch die 3 Kündigungs-Monate in der Wohnung geblieben. Er hatte seine Möbel alle in der Wohnung gelagert+den Schlüssel bis zum Mietende einbehalten. Ich habe die Wohnung vorzeitig bereits geräumt. Dennoch haben wir beide uns kaum noch dort aufgehalten, da wir uns nicht mehr wohl fühlten. Auf meine Bitte die Wohnung früher zu räumen um ggf. schneller einen Nachmieter zu finden, hat mein Expartner eine frühere Räumung nicht ermöglicht.Meine Mutter hat die Wohnung zum Mietende dann an den Eigentümer übergeben.Nun erhalte ich eine Rechnung des Grundstromanbieters über die 3 Monate in denen ich nicht mehr in der Wohnung war und diese bereits geräumt habe.Daraufhin bat ich meinen Exfreund um Klärung, da ich ihm monatlich Geld überwies für die Strom- und Internetkosten. Mein Freund sagte, dass diese Unternehmen eine 3 monatige Kündigungsfrist hätten und ich deshalb noch zahlen müsste.
Der Grundanbieter schaltete sich jedoch ein, da mein Exfreund scheinbar zu früh das private Stromunternehmen kündigte.
Die volle Rechnungsbezahlung verlangt nun das Stromunternehmen nur von mir.Trotz vollständiger Räumung und monatlichen Zahlungen für Strom an meinen Exfreund.
Das Stromunternehmen stellt die Forderung jedoch nur gegen mich, da die Hausverwaltung meinen Namen fälschlicherweise im Übergabeprotokoll angegeben hat. Ich habe dieses jedoch nicht unterschrieben oder gar eine Übergabe in Auftrag gegeben. Letztlich war dies alles Sache der Mieterin- meiner Mutter. Meiner Vermieterin habe ich die Wohnung bereits lange zuvor übergeben.Ich übersendete den Untermietvertrag und die Kündigung meines Exfreundes aus welcher das datierte Mietverhältnis (und der Leistungsbezugzeitraum) mit meinem Exfreund hervorgeht. Auch sendete ich meine amtliche Abmeldebestätigung der Stadt aus welcher mein Auszug/Umzug hervorgeht.Nun gibt es ein hin und her mit dem örtlichen Stromanbieter, welches weiterhin die Forderung nur gegen mich geltend macht.Ich möchte keine doppelten Gebühren zahlen und schon gar nicht möchte ich das meine Mutter auf dem Schaden sitzen bleibt. Der Rechnung habe ich postwendend widersprochen und auf den Bewohner im Leistungszeitraum verwiesen. Trotzdem erhielt ich fortan Post aus einem Inkassobüro.Die Energieschlichtungsbehörde wurde eingeschaltet und das Stromunternehmen nimmt nun wie folgt Stellung:
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Der betreffende Stromzähler an .. war bis zum 06.01.2016 in der Fremdversorgung. Zum 07.01.2016 erfolgte von uns die Anmeldung auf den Eigentümer.
Mit Schreiben vom .. teilte uns der Eigentümer schriftlich mit, dass die Wohnung in dem Zeitraum 07.04.2016 bis zum 31.07.2016 noch an den Mieter ... vermietet war.
Mit diesem Schreiben übersandte uns die HV ein Übergabeprotokoll zum Auszug. Auf dem Übergabeprotokoll ist als Frau S. Mustermann (ICH ) als ausziehender Mieter angegeben. Die Unterschrift
selbst ist aber lt. heutiger Auskunft des Eigentümers in Vertretung von Fr. X. Mustermann (Mutter von Fr. Mustermann) getätigt worden.
Aufgrund dessen wurden die beiden Mieter Mustermann/Exfreund rückwirkend für die Zeit auf die Lieferstelle angemeldet und die Schlussrechnung an die uns bekannte neue Wohnanschrift versendet.
Der Verbrauch ist in dem Zeitraum angefallen und wird weiterhin aufgrund der uns vorliegenden
Dokumente/Informationen lediglich gegen Frau S. Mustermann (Mich :) ) geltend gemacht. ENDE SCHREIBEN.
Ich habe bereits den Untermietvertrag, die von meinem Exfreund unterzeichnete Kündigung|Kündigungsbestätigung aus der hervorgeht, dass mein Exfreund im Leistungszeitraum noch Mieter war zusenden lassen, aber leider bleibe ich auf den Kosten alleine sitzen und das Unternehmen beharrt auf das fehlerhafte Protokoll.
Ich würde all dies sogar zahlen aber auch die Nebenkostenabrechnung, sowie weitere offene Mietschulden (4,5 Monatsmieten aus dem Vorjahr) zahlt mein damaliger Partner nicht zuverlässig ab, sodass er bereits 2500€ Schulden bei meiner Mutter hat. Mir ist dies sehr unangenehm und ich bitte um Rat wie ich diesbezüglich mir dem Stromunternehmen verfahren muss und wie wir uns aufstellen müssen gegenüber meinem damaligen Freund. Langsam wird die Summe so hoch, dass wir es nicht mehr tolerieren können um 'die Stimmung positiv zu halten'.

Sehr geehrte Fragestellerin,

können Sie bitte mitteilen, wer den Strom angemeldet hat ? Sie, der Ex oder die Mutter ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Der Exfreund hat den Strom beim externen Stromversorger angemeldet. Eine Anmeldung beim Netzversorger erfolgte dem Anschein nach automatisch

Sehr geehrte Fragestellerin,

also besteht kein schriftlicher Liefervertrag ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Nein, hierzu bedarf es aber laut des Grundbetreibers nicht, da sich der Grundbetreiber automatisch einschaltet

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

In der Tat ist es so, dass der Mieter zumeist ohne ausdrücklichen Liefervertrag Strom bezieht. Juristisch betrachtet kommt bei dieser Konstellation ein stillschweigender Liefervertrag zwischen dem Stromversorger und den Mieter zustande, also mit der Person, die die tatsächliche Verfügungsgewalt über den Versorgungsanschluss ausübt (vgl. BGH Urteil vom 2.7.2014, AZ: VIII ZR 316/13).

Wenn Ihre Mutter diese Verfügungsgewalt hatte, dann würde sie für die Stromkosten haften. Sollte Ihre Mutter nicht in der Wohnung gelebt haben, dann hätten die Untermieter, also zunächst Sie und Ihr ExFreund, die Verfügungsgewalt und würden sodann - zumindest für die Zeit des gemeinsamen Wohnens - gesamtschuldnerisch haften.

Gesamtschuld heißt hierbei, dass der Anspruchsberechtigt sich einen der Schuldner auswählen und von diesem zahlung der gesamten Summe verlanen kann. Sobald einer der Schuldner dem Versorger befriedigt, kann er von dem anderen Mitschuldner Ersatz der Hälfte verlangen.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch weiteren Fragen? Falls nicht,nehmen Sie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke für Ihre Mitteilung.
Ich hatte keine Verfügungsgewalt, da ich die Wohnung bereits geräumt habe und den Schlüssel an meine Mutter abgeben habe. Gesamtschuldnerisch haften somit meine Mutter und mein Ex Freund der die Wohnung noch nicht geräumt hat?
Wie muss ich dies nun dem Grundanbieter deutlich in Worte fassen? Darum geht es mir :) Vielen Dank

Sehr geehrte Fragestellerin,

für die Zeit, die Sie auch dort gewohnt haben, haften Sie auch für den Stromverbruch. Ab Ihrem Auszug nicht mehr. Sie sollten auf die fehlende Verfügunggewalt und das zitierte Urteil hinweisen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch weiteren Fragen? Falls nicht,nehmen Sie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

gibt es Probleme mit der Bewertung oder stehen Gründe einer Bewertung entgegen. In diesem Fall möchte ich Sie bitten, diese mitzuteilen, damit wir unseren Service für Sie als Kunden weiter verbessern können.

Ansonsten bitte ich erneut höflich um Abgabe einer Bewertung. Sind Sie bitte so fair und honorieren Sie die erhaltenen Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bitte Sie ernmeut um Fainess und zumindest um Mitteilung, weshalb eine Bewertung nicht möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich bitte aufgrund meiner vorübergehenden Abwesenheit um Nachsicht. Ich habe soeben eine Bewertung hinterlassen. Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

das ist sehr freundlich. Vielen Dank ***** *****öen Abend !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass