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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 8057
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Rechtsanwälte, wird vom Verwalter ohne

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Rechtsanwälte, im Versammlungsprotokoll wird vom Verwalter ohne Zustimmung des Eigentümers, bei Unterschrift Eigentümer und Beirat, "gez. Name des Eigentümers" eingetragen. Anschließend wird das Protokoll an alle Eigentümer verschickt. Handelt es sich in diesem Fall auch um eine Urkundenfälschung? Der Fall ereignete sich im Mai 2016. Kann jetzt noch auf eine Abberufung bestanden werden? Auf vorherige Einforderungen einer schriftlichen Stellungnahme hatte der Verwalter nicht reagiert.Vielen Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Ja, bei dem von Ihnen geschilderten Fall handelt es sich um eine Urkundenfälschung nach § 267 StGB. Der Verwalter hat ohne Zustimmung die Unterschrift des bzw. der Eigentümer auf dem Protokoll gefälscht. Dies ist sogar strafbar.

Darüber hinaus kann auf dieser Grundlage auch eine Abberufung des Verwalters angestrebt werden. Grund ist ein hierdurch nachhaltig gestörtes Vertrauen zwischen Eigentümern und Verwaltung.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Der Fall ereignete sich schon im Mai 2016. Kann die Abberufung auch jetzt noch verlangt werden?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es kommt maßgeblich auf die Kenntniserlangung an.

Eigentümer, welche die Abberufung eines Verwalters aus wichtigem Grund erreichen wollen, müssen eine Versammlung zur Beschlussfassung innerhalb angemessener Frist nach Kenntniserlangung für die Abberufung maßgebender Tatsachen verlangen

Nach Ablauf von mehr als 2 Monaten ab Kenntniserlangung ist jedenfalls das Recht, Abberufung zu verlangen, nach überwiegender Ansicht als verwirkt anzusehen.

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.