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a.merkel
a.merkel, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 2321
Erfahrung:  LL.M.Eur
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a.merkel ist jetzt online.

Hallo, Ich habe bitte folgende Frage zu einer nicht alltäglichen

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Ich habe bitte folgende Frage zu einer nicht alltäglichen Sache.
Hier sei vorausgeschickt, dass eine Schätzung der Heizkosten des Mieters, bei einem nachweislichen Funkfehler (das Gerät hat nicht 0 angezeigt), rechtlich eigentlich nicht möglich und gerechtfertigt ist. Für die ordnungsgemäße Funktion der eingebauten und vom Nutzer zu bezahlenden WMZ ist doch die Abrechnungsfirma zuständig? Bei Ausweisung eines Funkfehlers hätte doch zwingend eine manuelle Ablesung erfolgen müssen ?
Aber es wurde einfach eine Schätzung des Gesamtverbrauches des Hauses vorgenommen und sich nicht die Mühe gemacht, einen Vor-Ort Termin zur direkten Ablesung zu vereinbaren, warum das Ablesegerät einen Funkfehler anzeigt.
Können Sie hierzu etwas sagen?
Für Ihre Mühe, Besten Dank im Voraus.
Sehr geehrter Ratsuchender, ich beantowrte Ihre Fragen aufgrund Ihrer Angaben foglendermaßen: Auch die elektronischen Erfassungsgeräte sind kein Garant für eine korrekte Abrechnung. Sie müssen nämlich richtig funktionieren und richtig abgelesen werden, was beides gelegentlich Schwierigkeiten macht. 1. Für die ordnungsgemäße Funktion der eingebauten und vom Nutzer zu bezahlenden WMZ ist doch die Abrechnungsfirma zuständig?Für die WMZ ist der Eigetnümer zuständig, vgl. § 4 HeizkostenVO. Haben Sie die WMZ selbst lediglich bei einer Firma gemietet, so kann sich aus dem zu Grunde liegenden Mietvertrag mit IHnen und der WMZ-Vermietungsfirma etwas anderes ergeben.Gegenüber Mietern der Wohnung ist der Vermieter zuständig. 2. Bei Ausweisung eines Funkfehlers hätte doch zwingend eine manuelle Ablesung erfolgen müssen ?Nein. Das Gesetz sieht in solchen Fällen in § 9a HeizKV ein Ersatzverfahren zur Ermittlung der Heizkosten vor. Wenn der anteilige Verbrauch von Wärme für einen konkreten Abrechnungszeitraum infolge eines Geräteausfalls oder aus anderen zwingenden Gründen nicht ordnungsgemäß erfasst werden kann, ist der anteilige Verbrauch durch eine Vergleichsberechnung mit einem früheren Abrechnungszeitraum oder aber mit vergleichbaren anderen Räumen des Gebäudes im jeweiligen Abrechnungszeitraum zu ermitteln und bei der Kostenverteilung anstelle des erfassten Verbrauchs zugrunde zu legen. Fallen 25% der WMZ aus oder sind fehlerhaft, so hat die Rechtsprechung entscheiden, dass nach einem festen Maßstab (= pauschal) abgerechnet werden muss. Wird die Abrechnung dann mittels Schätzung erstellt, so hat der Mieter ein Kürzuungsrecht von 15 % gem. § 12 Abs. 1 HeizkostenVO. Es tut mir leid, IHnen keine positiveren Auskünfte erteilen zu können. Haben Sie noch Verständnisfragen?Wenn ja, dann tippen Sie diese in das Chatfenster ein. Wenn nein, so darf ich um Bewertung der Beratung bitten.Klicken Sie hierfür auf 3-5 Sterne im Bewertungstool unterhlab des Chatfensters. Vielen Dank!
a.merkel und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich glaube das eine Schätzung hier nicht korrekt ist.

Der Zähler steht seit drei Jahren auf 0 kwh.

Die Beheizung erfolgt seit 3 Jahren nur noch elektrisch. Der Hauptabsperrhahn wurde seit drei Jahren nicht geöffnet. Es wurde keine Wärme entnommen. Man versucht etwas zu schätzen, was nicht verbraucht worden ist. Schätzungen kann man doch vornehmen, wenn die Ableseeinheit defekt ist und man den ungefähren Jahresverbrauch durchschnittlich ermitteln kann. Dieser Fall liegt hier nicht vor.

Dies müssen Sie unbedingt vortragen.Wenn keine Wärme entnommen wurde, weil die Wärmezufuhr gesperrt wurde, d***** *****egt vermutlich der Fehler nicht bei der Funkübertragung/Ablesung, sondern dass hier ein Verbrauch angenommen wird, der nicht stattgefunden hat.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo, heute habe ich eine erneute Frage zur Abrechnung der Betriebskosten.

Die Heizkostenabrechnung genügt nicht den zwingenden Vorschriften der Heizkostenverordnung. Danach ist der auf die Warmwassererwärmung entfallene Energieanteil seit dem 01.01.2014 mittels eines Wärmemengenzählers tatsächlich zu erfassen.

In der Heizkostenabrechnung ist nach der bekannten Formel abgerechnet.

Vielen Dank.

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