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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 30338
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Raschwerin, seit unserer Kündigung belästigt

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Raschwerin,
seit unserer Kündigung belästigt der Miete uns ständig.
Vorwürfe, ständiges umdrehen der Tatsachen usw.. Kann
ich es ihm untersagen und auffordern nur noch schriftlich
an uns zu wenden. So könnte ich alles dokumentieren was er behauptet.
Kann ich es ihm untersagen uns auf die Nerven zu gehen?
Bitte helfen sie uns.
Peter Michael Hirth
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Was konkret ist Inhalt der belästigenden Vorwürfe? Erfolgen auch noch weitere Belästigiungen - etwa Verleumdungen gegenüber Dritten oder gar Tätlichkeiten und/oder Drohungen gegen Sie?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Er fühlt sich grundsätzlich im Recht und will die Miete nicht bezahlen, da die Wohnung in desolatem Zustand sei. Vor seiner Wohnungstür liegt das gesamte Renovierungsmaterial. Er untersagt uns aber den Zutritt zur Renovierung. Es war vor seinem Einzug alles bekannt und er sagte es sei alles kein Problem. Nach seinem Einzug hat plötzlich alles nicht mehr gezählt. Wir möchten nur Fachleute es machen lassen. Er will plötzlich alles selber machen und so lange keine Miete bezahlen. Das haben wir abgelehnt denn sonst könnte sich das Monatelang hinziehen. Außerdem behauptet er es sei unmenschlich.Ich verstehe das nicht. Er kannte vor seinem Einzug den Zustand der Wohnung. Er wusste dass wir renovieren werden. Ursprünglich war auch der Einzug für Juli August vorgesehen. So stand es auch in der Anzeige. Wir haben ihn nur aufgenommen weil er dringend eine Wohnung gesucht hat. Leider war diese großzügigkeit mein größter Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Michael Hirth

Vielen Dank für Ihre ergänzenden Mitteilungen!

Zunächst einmal können Sie selbstverständlich verlangen, dass der Mieter sich mit seinen Anliegen künftig nur noch in schriftlicher Form an Sie wendet - permanente Unterstellungen und haltlose Beschuldigungen und Behauptungen im unmittelabren und persönlichen Kontakt müssen Sie sich nicht gefallen lassen!

Zur Duldung der Renovierungsarbeiten ist der Mieter zudem mietvertraglich verpflichtet, denn dieses war ausdrücklich zwischen Ihnen so vereinbart worden. Sie können allerdings den Zugang zu der Wohnung rechtlich nicht erzwingen, denn bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist ist der Mieter Inhaber des Hausrechts mit der Folge, dass ein unrechtmäßiges Betreten als Hausfriedensbruch strafbar wäre, § 123 StGB.

Allerdings ist Ihnen der Mieter für sämtliche Folgeschäden haftbra, die dadurch entstehen können, dass nun nicht renoviert werden kann.

Zudem können Sie die ausstehende Mietzahlung geltend machen, indem Sie entweder einen gerichtlichen Mahnbescheid gegen den Mieter erwirken oder aber diesen unmittelbar auf Mietzahlung vor Gericht verklagen!

Gern stehe ich für Ihre Nachfragen über den Button "Dem Experten antworten" zur Verfügung.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben, geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (einmal auf einen der lachenden Smileys/Buttons klicken).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Wie ich sehe, sind Sie noch immer online - haben Sie denn noch eine Nachfrage, die ich nicht erhalten habe?

Nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion "Dem Experten antworten" für Nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Information und Hilfe. Ich werde

jetzt dem Mieter schreiben, dass er uns nicht mehr belästigt werden soll.

Ich werde aber auf jedenfall, noch einen Anwalt in Reutlingen hinzuziehen, vielleicht bekomme ich den so Mieter schneller aus dem Haus. Ich hätte nie gedacht dass ich einmal in so eine Situation komme.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Michael Hirth

Ja, das wäre ratsam. Übrigens: Wenn der Mieter seine Miete nicht zahlt, so ist er ohne weiteres in Verzug (denn die Miete hat spätestens am 3. eines Monats auf dem Konto des Vermieters zu sein). Das heißt, dass Sie die Kosten für einen Anwalt, der für Sie die Miete auf dem Rechtsweg durchsetzt, als Verzugsschaden ebenfalls erstattet verlangen können!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt