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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17430
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Zu meiner Anfrage vom 29.1.2014 habe ich zwischenzeitlich weitere

Diese Antwort wurde bewertet:

Zu meiner Anfrage vom 29.1.2014 habe ich zwischenzeitlich weitere Fragen:
Im vorliegenden Falle hatte ich Räumungsklage erhoben. Vor dem Gerichtstermin ist die Mieterin Ende Juni 2014 ausgezogen ohne mir hiervon Mitteilung zu machen und die Schlüssel zu übergeben. Nach einer Gerichtsentscheidung wurde dann im November 2014 auf Veranlassung des Gerichtsvollziehers die die Wohnung zwangsgeöffnet (Berliner Räumung).
Es sind nun Gerichtskosten angefallen, größere Renovierungen sind vorzunehmen und bisher stehen € 3010,00 an Mietrückständen aus.
Die ehemalige Mieterin hat wie bereits mitgeteilt, einen "Offenbarungseid" abgelegt und wird wohl "Dauerharzerin" bleiben, so dass von ihr nichts zu holen ist.
Der Makler hat mir zwischenzeitlich eine schriftliche Bestätigung darüber gegeben, dass er die Verfahrenskosten der Räumungsklage übernimmt.
Nach seiner Aussage soll sich die Schufa deswegen in Regress nehmen lassen.
Meine Fragen sind nun:
1) Kann ich auch den Mietausfall und die Renovierungskosten geltend machen?
2) Wenn ja, muss die Geltendmachung gegenüber dem Makler erfolgen oder kann sie auch gegenüber der Schufa vorgenommen werden und ist hierfür zuerst ein Titel gegen die Mieterin vor Gericht zu erstreiten?
3) Wie schätzen Sie meine voraussichtlichen Erfolgsaussichten ein?
4) Kann ich ggf. die ausstehende Miete bis zur Neuvermietung geltend machen (Die Wohnung wird nach Renovierung voraussichtlich im Dezember 2014 zwecks Vermietung auf dem Markt angeboten).
Mit freundlichen Grüßen
KH Schmidt
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
1) Kann ich auch den Mietausfall und die Renovierungskosten geltend machen?
Ja, dies kann als Schadensersatzposition geltend gemacht werden
2) Wenn ja, muss die Geltendmachung gegenüber dem Makler erfolgen oder kann sie auch gegenüber der Schufa vorgenommen werden und ist hierfür zuerst ein Titel gegen die Mieterin vor Gericht zu erstreiten?
Im Zweifel haften Beide gesamtschuldnerisch.
3) Wie schätzen Sie meine voraussichtlichen Erfolgsaussichten ein?
Der Makler hat ja einen Teil der Schuld schon anerkannt, sodass man auch im Weiteren gute Erfolgsaussichten hat.
4) Kann ich ggf. die ausstehende Miete bis zur Neuvermietung geltend machen (Die Wohnung wird nach Renovierung voraussichtlich im Dezember 2014 zwecks Vermietung auf dem Markt angeboten).
Ja.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Noch eine Verständnisfrage:

Wenn ich gerichtlich gegen den Makler bzw. gegen die Schufa vorgehen will, muss ich dann erst einen Titel gegen die Mieterin erstreiten oder kann ich meine Forderungen auch ohne Titel bei dem Makler bzw. der Schufa einklagen. In welcher Reihenfolge muss ich vorgehen?

Erst Klage gegen Makler und dann ggf. Klage gegen Schufa oder ist das wahlfrei?

Vielen Dank

k.H. Schmidt

Über den gerichtlichen Weg erstreitet man den Titel.

Man sollte die Gegenseite aber vorher nochmal anschreiben und die Forderung direkt geltend machen.

Dazu setzt man eine Frist und wenn diese nicht eingehalten wird, kann man klagen.
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