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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 33710
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Sohn hat durch eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Sohn hat durch eine Räumungsklage seine Wohnung verloren.
Post hat er nicht geöffnet und so von der Räumungsklage nichts gewusst er kam dann von der Arbeit und das Schloss war ausgetauscht und die Wohnung angeblich geräumt.
Keine Frage er hatte Schuld und die offenstehenden Forderungen wurden durch Pfändungen beim Arbeitgeber beglichen nun hat er beim Rechtsanwalt der ehemaligen Vermieterin angerufen und nach gefragt wie er an seine Möbel kommen kann und um eine Aufstellung der Zahlungen gebeten.
Heute nun kam ein Brief dass für die Einlagerung der Möbel für 15 Monate noch ein Betrag von 1785,00 € ( monatlich 100,00 € + MwSt.)
Wenn er die zahlt bekommt er die Möbel ausgehändigt aber ACHTUNG wir wissen das noch Möbel in der Wohnung sind und von den Nachmietern benutzt werden. Wir können dass natürlich nur von den Gegenständen sagen die wir von Außen sehen.
Im Schreiben des Rechtsanwalts hier der Originaltext:
Unter Berücksichtigung dieser Ausführungen bieten Ihnen unsere Mandantschaft folgenden Vergleich an
1. Sämtliche bei unserem Mandanten eingelagerten Gegenstände von Ihnen gehen in das Eigentum unserer Mandantschaft Über. Ebenfalls sämtliche von Ihnen zurückgelassenen Gegenstände in der ehemaligen Mietwohnung ( Adresse) gehen in das Eigentum unserer Mandantschaft über.
2. Damit sind sämtliche Ansprüche aus dem ehemaligen Räumungsverfahren bzgl. der genannten Wohnung einschließlich der noch nicht angemeldeten Einlagerungskosten in Höhe von 1785,00 € insgesamt erledigt.
Mein Sohn möchte seine Sachen gern wieder haben - aber von anderen Personen benutzt wie geht das?
Ist der Vermieter nicht verpflichtet die Sachen ordentlich zu lagern und wie können wir erfahren was alles in der Wohnung verblieben ist?
Hat der Gerichtsvollzieher da irgendwelche Unterlagen wir haben Zeugen was in der Wohnung war.
Mfg Marion Wente
Immenweg 5
31275 Lehrte
E-Mail: *****@******.***
05132/838453
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Selbstverständlich müssen Sie die geltend gemachten und angeblichen Kosten für die Einlagerung nur dann bezahlen, sofern diese auch tatsächlich angefallen sind. Sofern hier Einlagerungskosten für Möbel (zusätzliche) erschlichen werden sollen, die in der Wohnung (verblieben), müssen hierfür auch keine Einlagerungskosten gezahlt werden.

Die in der Wohnung befindlichen Möbel Ihres Sohnes sind diesem vielmehr als Eigentümer umgehend herauszugeben.

Verlangen Sie daher von dem Anwalt eine exakte Aufschlüsselung über die angeblich eingelagerten Möbel. Nehmen Sie dann Verbindung mit dem Gerichtsvollzieher auf, der anlässlich der Räumung ein Räumungsptotokoll gefertigt hat, aus dem sich die eingelagerten Sachen im Einzelnen ergeben werden.

Sollten bei dem Vergleich der anwaltlichen Aufstellung und dem Räumungsprotokoll des Gerichtsvollziehers Unstimmigkeiten auftreten, so können Sie den Vermieter wegen versuchten Betruges und den Anwalt wegen Beihilfe zu einem solchen anzeigen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

















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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt






Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,


 


sind Anwalt und Rechtsanwalt verpflichtet uns die auszuhändigen?


 


mfg

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, natürlich - sofern der Vermieter (vertreten durch seinen Anwalt) diese angeblichen Kosten geltend macht, hat er diese der Höhe nach auch ganz konkret nachzuweisen. Das bedeutet, dass er Ihnen die Liste zur Verfügung zu stellen hat. Weigert er sich, so müssen Sie überhaupt nicht zahlen und können bis zur Vorlage von Ihrem Recht auf Zurückbehaltung jeglicher Zahlung aus § 273 BGB Gebrauch machen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt