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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 24733
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo und guten Abend! Wie Sie ja bereits wissen habe ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und guten Abend!

Wie Sie ja bereits wissen habe ich die Bruttomiete um 80% gekürzt.
Des Weiteren habe ich das Einzugsverfahren für die Miete plus Nebenkosten durch Einschreibe storniert.
Nun wurde trotzdem vom Vermieter die Miete weiter abgebucht. Vermutlich weil ich dies der Bank nicht extra mitgeteilt habe. Ferner habe ich dem Vermieter eine Nachfrist bis zum 07.07. gesetzt um den Starkstrom zu setzen. Ebenso habe ich auf die fristlose Kündigung hingewiesen. Der Vermieter hat sich nicht einmal bemüht darauf zu antworten.
Wie soll ich mich nun verhalten?
Am liebsten würde ich kündigen. Wen ja, worauf muss ich achten? Ist die Kaution gefährdet? Muss ich beim Auszug (besenrein) besonders aufgrund einer eventuellen fristlosen Kündigung achten. Die Toilette in einem fäkalisiertem Zustand reinigen oder belassen. Mir qualmt der Kopf.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, unter diesen Umständen rate ich in der Tat an, die fristlose Kündigung des Mietverhältnisses auszusprechen.

Die Kündigung muss zwingend schriftlich erfolgen, und Sie müssen den zur fristlosen Kündigung berechtigenden Grund in dem Kündigungsschreiben angeben.

Die Kaution ist nicht gefährdet, sofern keine Ansprüche mehr aus dem Mietverhältnis (Mietzahlungen, Nebenkostennachzahlungsforderungen) offen stehen.

Die Reinigung der Toilette ist - wie ausgeführt - Vermietersache.

Ansonsten müssen Sie die Wohnung in besenreinem Zustand übergeben - nach der Rechtsprechung bedeutet dieses, befreit von groben Verschmutzungen.

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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Vielen Dank!


Wie muss ich mich nun wegen des erneuten Einzugs verhalten?


Per Einschreiben wurde der Verwaltung die Einzugsermächtigung


gekündigt- und die Verwaltung hat diese dennoch vorgenommen. Ich werde diese selbstverständlich zurückfordern. Hat sich die Verwaltung nicht strafbar gemacht? Und was kann ich nun aufgrund der fristlosen


Kündigung der Verwaltung in Rechnung stellen? Ferner würde ich gerne wissen, inwieweit ich eine weitere Mietminderung in Abzug bringen kann, weil die Starkstromleitung, lt. gesetzlicher Verpflichtung, nicht vorgenommen wurde, mindern?


 


Und nächste Frage: wer wird heute gewinnen?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Holen Sie das Geld zunächst umgehend zurück, und stellen Sie gegenüber der Verwaltung klar, dass Sie sich wegen des nicht mehr autorisierten Einzugs strafrechtliche Schritte vorbehalten.

Ihre fristlose Kündigung löst hier entsprechende Schadensersatzansprüche aus: Sie können die Umzugs- und Maklerkosten ebenso geltend machen wie Kosten für etwaige Inserate und sonstige Aufwendungen die Sie tätigen, um eine neue Wohnung zu beschaffen.

Wegen der nicht ordnungsgemäßen Starkstromleitung - insbesondere wegen der hiervon ausgehenden Gefahr - können Sie eine zusätzliche Mietminderung von 10% in Ansatz bringen.

Last not least: Wir werden heute gewinnen - was denken Sie?

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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


of course, wir gewinnen.


 


Ich bin Ihnen sehr verbunden und werde natürlich diese Schritte gehen.


Ebenso erlaube ich mir erneute Nachfragen zu stellen, wenn ich, wie immer, nicht weiter weiß.


 


Schauen Sie sich das Spiel wenigsten an? Wenn nicht, teile ich Ihnen den Ausgang mit, gratis versteht sich.


 


Gute Nacht- und viele Knütschle.


So sind Schwule halt, sorry.

Certainly!

Jederzeit und gerne!

Aber sicher schaue ich mir das Spiel an!

Absolut kein Problem...und Daumen drücken!


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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Fünf - Null,


wer hätte dies gedacht.


 


Halbzeit.

Ich nicht!

Also auf ein 10-0 am Ende!
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


dachte ich mir auch so.


abwarten, möglich ist alles.


Daumen DRÜCKEN.


 

7-1 - lässt sich hören!

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Leider was dazwischen gekommen.


Wir sind Weltmeister und verdienter maßen.


 


Danke für alles.


 


Kunde

Das sehe ich genauso - der vierte Stern ist mehr als verdient!

Gerne wieder.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Bitte Bonusvergabe, danke.

Haben Sie schon gezahlt - danke!
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Oh, Verzeihung.


Und nochmals vielen Dank


 


Bis zum nächsten Mal.


 


lg, Kunde

Gern.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

 


 


Hallo und guten Morgen!


Sie sind das erste Mal Offline, welch ein Wunder. Ich gönne Ihnen dies.


 


Ein Brief von der Verwaltung ist genau 25 Tage nach meinem letzten Schreiben gekommen. In meinem letzten Schreiben vom 26.06.2014


hatte ich eine Nachfrist gestellt. Darin hatte ich die Verlegung des Stark-


Stromes bis zum 07.07.2014 verlangt, was nicht geschah.


 


Folgender Inhalt des Schreibens:


 


"Ihrem Wunsch auf Mietminderung kann nicht entsprochen werden.


Als Begründung sind mehrere Faktoren entscheidend:


Zu einem ist die Mietminderungshöhe von 80% ein überdimen-


sionierter Betrag. Weiter wäre eine Mietminderung nur auf die Netto-Miete möglich. Darüber hinaus wurde beim Ortstermin aus-


führlich über die nun bemängelten Tatsachen gesprochen. So hat Ihre


Schwester genau so eine Wohnung ohne Bad angemietet, weil Sie es so wollte oder brauchte. Einen nachträglichen Umbauanspruch auf Kosten des Vermieters gibt es nicht. Wir bieten Ihnen an, die Toilette auf Kosten der Eigentümerin von den Spuren der Rohrreinigung säubern zu lassen. Abgesehen von der Verschmutzung sind andere Mängel an Toilettenschüssel, Wände und Boden nicht erkennbar.


Eine Kostenübernahme der von Ihnen angekündigten Maßnahmen an der Toilette wird daher nicht erfolgen. Meine Lösungsvorschläge sind alle wegen Kostenbeteiligung am Ortstermin gescheitert. Ein von Ihnen kompatibles Stromkabel gibt es nicht. Hierbei berufen wir uns auf den Bestandsschutz. Auch ist für uns das damalige Übergangsprotokoll / Mietbeschreibung ausschlaggebend. Dass sich die Lebensumstände Ihrer Mutter und Schwester geändert haben, bedauern wir sehr, doch kann dies nicht kausal für eine Wohnungsrenovierung/ Sanierung/ Umbau sein. Ansonsten verweisen wir noch auf §6 des Mietvertrages, welcher besagt, dass


für die laufende Instandhaltung der Wohnung die Mietpartei zuständig ist. Eine weitere Möglichkeit zum Verlegen eines Starkstrom-


anschlusses ist derzeit noch in Prüfung. Ich denke, dass Ende nächster Woche ein Ergebnis bekannt sein dürfte."


 


Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, wie soll man sich nun verhalten?


 


Zum einen ist die Mietminderung kein Wunsch sondern eine Sanktion.


Nach der Meinung des Verwalters darf nur von der Nettomiete gekürzt


werden und niemals in solch einer Höhe.


Ferner wurde von uns keinerlei Umbaumaßnahmen (Bad) gefordert.


Es wurde lediglich der Starkstromanschluss, wie von mir schon angesprochen, eingefordert. Ebenso muss festgehalten werden, dass


die Verschmutzung nicht durch die Rohreinigungsfirma verursacht wurde, sondern durch das Überlaufen der Fäkalien.


 


Der Toilettenboden wurde von den Fäkalien überschwemmt. Die ganze Nacht war der Boden durch-und durch getränkt von Urin und


Kot. Hier müsste zumindest der Boden und die Toilettenschüssel


komplett entfernt werden. Was meinen Sie dazu?



Ich werde ab den 08.07.2014 weitere 10%, wie von Ihnen empfohlen in Abzug bringen. So wären 90% der Bruttomiete einzubehalten.


 


Vielen Dank für Ihre Antwort und Ihnen noch eine schöne Zeit.


 


LG


Kunde


Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

 


Ich klopf Mal kurz an.


Hallo und guten Morgen,


Haben Sie meine Frage erhalten?


 


Vielen Dank


 

Natürlich benötigen Sie NICHT die Zustimmung des Vermieters zur Minderung der Miete - diese steht Ihnen kraft Gesetzes zu, uhd Sie führen die Minderung schlicht und ergreifend durch.

Bei der Minderung ist nach der Rechtsprechung des BGH stets von der Bruttomiete auszugehen. Die Ansicht des Verwalters ist falsch.

Sie können nach wie vor die Verlegung des Kabels einfodern - die fehlerhaften Äußerungen des Verwalters ändern daran nichts.

Ja, auch der Toilettenboden ist unter den gegebenen Umständen zu erneuern - alles andere ist NICHT zumutbar.

Sie sollten in der Tat so verfahren - mindern Sie die Miete um weitere 10%, um hier weiteren Druck auf die Gegenseite aufzubauen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

 


 


Hallo und vielen Dank,


 


ich war schon in Sorge vielleicht einen Fehler gemacht zu haben.


Ich hoffe es geht Ihnen gut.


 


Ich werde es genauso tun, wie von Ihnen empfohlen.


 


Ich bitte um Kostennote.

Alles im grünen Bereich bei mir - vielen Dank der Nachfrage!

Ja, gehen Sie so vor, wie empfohlen.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

 


Hallo und guten Abend,


 


sorry,aber halten Sie mich bitte nicht für ganz Tooph...


 


Ich rechne gerade die Bruttomietminderung von 308,00€ aus.


 


Für Juli 2014 fallen die 80% wegen der Toilette an und ab 08.07.2014


weitere 10%


 


Ich kam bei den 80% auf einen Zahlbetrag von 61,50€


Bei den 10% für das Verkabeln für 23 Tage auf 23,61€


 


wie viel muss ich für dieses Monat überweisen?


 


Haben Sie vielen Dank


 


Lg, Kunde

Bei den 80% Mietiminderung liegt der Zahlbetrag nach meiner Berechnung bei 61,60 Euro (rechnen Sie aber zur Sicherheit auch noch einmal nach).

10% für das Verkabeln sind mit 23,61 Euro ok.

Die zu überweisende Miete beträht folglich für den Juli 85,21 Euro.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Da liegt ja der Braten bergraben.


Im Juni gab es 80% der Bruttomietminderung und bezahlte dem Vermieter 61,50€ aus.


Nun will ich weitere 10% Mietminderung geltend machen und muss mehr ausbezahlen.


 


Ich kann das nicht verstehen...

Mea culpa - war wohl noch mit meinen Gedanken in einer anderen Frage: Sie müssen natürlich den auf die Verkabelung entfallenden Mietminderungsbetrag in Höhe von 23,61 Euro von dem Zahlbetrag von 61,60 in Abzug bringen - klar!

Das bedeutet, dass Sie nur 37,99 Euro zu überweisen haben!

Sorry.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Kein sorry...


Meine Tochter hatte die gleiche Rechnungsweise.


mea cupa, war auch meine Schuld.


 


Vielen Dank


und gute Nacht.

Ach wissen Sie - Juristen und Mathematik....

Ok, einen schönen Abend noch!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


...schon ok.


ciao

Ciao.