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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Guten Tag!Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich meines

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag! Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich meines Falls annehmen würden! Vor fast 3 Jahren habe ich in einer Wohnung in München gewohnt, in welcher eines Tages der Kühlschrank ausgetauscht werden musste. Mit Einverständnis des Vermieters hat sich mein damaliger Freund, der bei MediaMarkt gearbeitet hat und dadurch kostengünstig an einen Kühlschrank kommen konnte, einen Kühlschrank besorgt (der Mieter hat die Kosten von 150 Euro übernommen) und eingebaut. Allerdings hat mein Ex-Freund damals ohne mein Wissen und auch ohne Wissen des Vermieters Löcher in die Arbeitsplatte gebohrt, da ansonsten, wie er erklärt, Brandgefahr bestanden hätte. Mein Ex-Freund hat den Kühlschrank nämlich in meiner Abwesenheit eingebaut. Als ich von der Arbeit heim kam, sah ich, dass Löcher in der Arbeitsplatte waren. Diese Löcher hat mein Ex-Freund anschließend oberflächlich mit Klebstreifen verdeckt und ein Gitter darüber angebracht. Allerdings dürfte schon etwas Flüssigkeit durch die Löcher an die Wand hinter den Kühlschrank gelaufen sein. Bei der Ablöse im Februar 2012 hat der Vermieter diese Gittervorrichtung gesehen. Ich weiß nicht mehr, ob ihm bewusst war, dass Löcher in der Arbeitsplatte waren. Aber es war deutlich zu sehen, dass sich etwas an der Arbeitsplatte verändert hatte. Vor einem Monat nun hat mich mein damaliger Vermieter angerufen. Der Kühlschrank funktioniert nicht mehr, anscheinend bedingt durch die Schäden in der Arbeitsplatte. Er braucht daher einen neuen Kühlschrank, der aber eine Maßanfertigung sein müsse, da Kühlschränke, die unter die Arbeitsplatte passen, nicht mehr hergestellt würden (Kosten ca. 600 Euro). Außerdem braucht er eine neue Arbeitsplatte (da diese ja beschädigt ist). Ein Fachmann, der die Lage für meinen ehemaligen Vermieter beurteilt hat, verlangt dafür eine Aufwandsentschädigung (ca. 150 Euro). All das möchte mir mein Vermieter nun in Rechnung stellen. Daher bitte ich Sie nun, mir eine Auskunft darüber zu geben, ob und wenn ja, wofür ich aufkommen müsste. Zieht der § 548 BGB (Verjährung der Ersatzansprüche und des Wegnahmerechts)? Freundliche Grüße xxx


troesemeier :

Sehr geehrte Fragestellerin, vielen Dank für Ihre Anfrage.

troesemeier :

Auf Ihr Anliegen gehe ich wie folgt ein:

troesemeier :

Angesicht Ihrer Schilderung sehe ich vorliegend keinerlei Ersatzansprüche des Vermieters.

troesemeier :

Diese sind in der Tat nach § 548 BGB verjährt, da die Rückgabe der Mietsache länger als 6 Monate zurückliegt.

troesemeier :

Es kann vorliegend auch dahinstehen, wer und warum bestimmte Veränderungen an der Mietsache vorgenommen worden sind.

troesemeier :

Bitte fragen Sie nach, wenn Sie weitere Informationen benötigen. Gern helfe ich weiter.

troesemeier :

Konnten Sie meine ersten Ausführungen lesen oder gibt es technische Probleme?

troesemeier und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.