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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 31604
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo zusammen, ich hätte mal eine Frage. Und zwar wir

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo zusammen,

ich hätte mal eine Frage. Und zwar wir haben einen Pferdestall in dem wir Einsteller haben. Wir haben auch einen Einstellvertrag mit jedem dieser Einsteller. in diesem Vertrag wurde festgelegt das der Vertrag nur am jeden Monats gekündigt werden kann und das eine Kündigungsfrist von 1 Monat besteht.
Bei mir waren nun zwei ehemalige Einsteller die am 31.10.13 mündlich den vertrag fristgerecht gekündigt haben. ich bat sie mir dieses auch schriftlich für meine unterlagen zu geben. Die Pferde waren auch komischerweise innerhalb von 12 Stunden weg.
am 05.11.13 hatten wir dann plötzlich eine schriftliche fristlose Kündigung im briefkasten ohne den schlüssel des stalls, obwohl sie verpflichtet laut vertrag den zurück zu geben.

welche Kündigung zählt den nun ?
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Wurde denn die fristlose Kündigung begründet?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ja mit der Begründung das wir ihnen den Zugang zum Stall nicht gewährt hätten, weil wir angeblich die Schlösser nach ihrem Auszug getauscht hätten. Was nicht stimmt. Wir haben sie gestern getauscht weil wir unsere Schlüssel nicht zurück bekommen haben.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Der Einstellvertrag ist ein gemischter Vertrag mit mitrechtlichem Schwerpunkt.

Das bedeutet, dass nach § 568 BGB bedarf die Kündigung der Schriftform.

Eine mündlich erklärte Kündigung ist danach unwirksam und kann den Einstellvertrag nicht beenden.

Es kommt daher auf die fristlose Kündigung vom 05.11.2013 an.

Da ein wichtiger Grund für eine Kündigung nicht besteht, ist die Kündigung vom 05.11.2013 in eine ordentliche Kündigung umzudeuten.

Da die Mieter die Kündigung nicht am ersten des Monats November erklärt haben, wird die Kündigung erst zum ersten Dezember wirksam. Erst an diesem Tage beginnt die Frist für die ordentliche Kündigung zu laufen. Bis zum ende der am 01.12.2013 beginnenden Kündigungsfrist schulden Ihre Mieter natürlich noch die Miete.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo Herr Schiessl,


 


danke für die Antwort. Was sollen wir den nun machen, weil ich war bei uns schon bei einem Anwalt der mir gesagt hast das es Schwachsinn wäre dies anwaltlich weiter zu verfolgen.


 


Was würden sie mir raten was wir tuen sollen ?


 


MfG

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Ich würde Ihnen raten die beiden Mieter anzuschreiben und darauf hinzuweisen dass das Mietverhältnis durch ordentliche Kündigung zum ?? beendet wird und dass Ihnen bis dahin die Stellplätze selbstverständlich zur Verfügung stehen.

Fordern Sie die beiden auf die ausstehenden Mieten zu bezahlen.

Sollten diese beiden Mieter nicht zahlen, so sollten Sie ein ger. Mahnverfahren einleiten.


Das Mahnverfahren können Sie sehr leicht selbst einleiten über die Internetseite www.online-Mahnantrag.de

Die Seite ist mit guten Hilfestellungen versehen, so dass Sie den Mahnbescheidsantrag leicht ausfüllen können.

Den Mahnbescheidsantrag drucken Sie dann aus, unterzeichnen ihn und senden ihn an das im Bescheid genannte Gericht.

Das Mahngericht wird dann den Mahnbescheid erlassen und den beiden Mietern zustellen.

Danach werden Sie Post vom Mahngericht erhalten mit einem Vordruck für den Vollstreckungsbescheid. Füllen Sie diesen aus unterzeichnen Sie diesen und senden Sie diesen wieder an das Mahngericht zurück.

Das Mahngericht wird dann einen Vollstreckungsbescheid erlassen.

Zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides wird dieser rechtskräftig und Sie können einen Gerichtsvollzieher mit der Eintreibung Miete beauftragen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt gegen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Dürfen wir den trotzdem das Schloss austauschen ? oder müssen wir das alte wieder drauf machen ?


 


wegen den anderen Einstellern.


 


Sorry das ich soviel Frage.


 


MfG

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Kein Problem:

Wenn Sie das Schloss austausXXXXX, XXXXXn dürfen Sie ab dem Zeitpunkt des Austausches keine Miete mehr verlangen.

Ich denke wirtschaftlich vernünftiger wäre es wenn Sie neue Mieter an der Hand haben die Schlösser auszutauschen und die Stellplätze neu zu vergeben anstelle den alten Mietern hinterher zu rennen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

okay. bei uns sind 4x mal 130 € eine Menge Geld. also sollen wir das ganze einfach so stehen lassen ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Nein, das sollen Sie sicher nicht.

Wie von mir angesprochen sollten Sie das Geld über das gerichtliche Mahnverfahren beitreiben. Das Mahnverfahren ist hier der kostengünstigste Weg. Sie müssen lediglich Gerichtskosten in Höhe von 32 EUR entrichten.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.