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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17464
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten tag, ich habe im Februar 2012 über einen Makler eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten tag, ich habe im Februar 2012 über einen Makler eine Mietwohnung gefunden und am 10.2.2012 den Mietvertrag bei der zuständigen Hausverwaltung zum 1.3.2012 unterschrieben. Mitte März 2012 bin ich eingezogen. Ca. einen Monat später erfuhr ich durch eine Frau, die auf unserem Gelände (2 Mietshäuser mit 10 Parteien) fotografierte, daß beide Häuser zur Zwangsversteigerung ausgeschrieben seien. Weder der Makler noch die Hausverwaltung hatten mich darüber informiert. Zum 1.8.2012 erwarb eine Frau, die vorher in meiner Wohnung gewohnt hatte die Häuser.
Anfang September 2013 (also nach 1 1/2 Jahren) bekam ich wegen Eigenbedarf (Schwester + Familie der Eigentümerin) die Kündigung der Wohnung über einen Anwalt zum 1.12.2013.
Ich habe eine neue Wohnung zum 1.11.2013 und auch zu diesem Termin gekündigt.
Ich habe nachweislich einen Verlust über 6.000 Euro (Investitionen in die neue Wohnung/Maklergebühren/Einrichtungsgegenstände, die in der neuen Wohnung nicht zu gebrauchen sind). Ich habe die Wohnungseigentümerin über den Anwalt in zwei Briefen gebeten, mir finanziell entgegenzukommen - dies wurde "zurückgewiesen".
Habe ich die Chance bei Einschaltung eines Rechtsanwaltes (aufgrund des Eigentümerwechsels bzw. der Unterlassung der Mitteilung der anstehenden oder vielleicht sogar schon laufenden Zwangsversteigerung zum Zeitpunkt der Unterschrift des Mietvertrages), meinen finanziellen Schaden ersetzt zu bekommen?
Ich bin nicht mehr berufstätig und verfüge über eine Abfindung, die bis zum Renteneintritt reichen muß.
Ich danke XXXXX XXXXX für eine Antwort. Mit besten Grüßen Birgit Casa
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nutzung von Justanswer.

Man muss ja annehmen, dass dem Vermieter schon damals klar war, dass er pleite ist und die Häuser versteigert werden müssen.

Insoweit besteht dann ein Schadensersatzanspruch.

Sie haben im Vertrauen auf den Fortbestand des Mietverhältnisse Ausgaben gehabt, die Sie nicht gehabt hätten, wenn man Sie wahrheitsgemäß informiert hätte.

Insoweit ist dieser Anspruch aber an den ehemaligen Eigentümer und Vermieter zu richten, aber nicht an den Makler oder die Hausverwaltung.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

vielen dank für die schnelle antwort. wenn ich sie richtig verstehe, kann ich nicht gleichgesetzt werden mit Menschen, deren Mietwohnung in Eigentum umgewandelt wird (nach meinen Internetrecherchen :) und somit ein besonderer Kündigungsschutz besteht)?


Es wird ja schwierig werden, zu beweisen, daß ich keinerlei Wissen von der Zwangsversteigerung hatte ?!
Besten Dank für Ihre Antwort.


Birgit Casa


wenn ich sie richtig verstehe, kann ich nicht gleichgesetzt werden mit Menschen, deren Mietwohnung in Eigentum umgewandelt wird (nach meinen Internetrecherchen :) und somit ein besonderer Kündigungsschutz besteht)?

- Was meinen Sie genau?

Es wird ja schwierig werden, zu beweisen, daß ich keinerlei Wissen von der Zwangsversteigerung hatte ?!

- Nein. Woher sollte man das denn wissen? Hier lag die Pflicht bei dem Vermieter, Sie zu informieren und er kann nicht beweisen, dies gemacht zu haben.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ich hatte gelesen, daß wenn eine Mietwohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt wird, eine besondere Kündigungssperrfrist (5 oder 10 Jahre) besteht, um den Mieter besonders zu schützen, weil die erhöhte Befürchtung besteht, daß eine Eigentumswohnung wegen Eigenbedarf gekündigt wird.


Ja das ist richtig.

Aber ist das denn vorliegend der Fall?

Aber selbst wenn, ist zu beachten, dass es ein Sonderkündigungsrecht nach dem ZVG gibt bei einer solchen Zwangsversteigerung.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

dann werde ich zu einem Anwalt gehen - haben Sie recht herzlichen Dank. Birgit Casa


Ja, sehr gern.

Alles Gute.
raschwerin und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.