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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 17514
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich habe Nebenkostenabrechnungen 2012 für meine Mieter

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe Nebenkostenabrechnungen 2012 für meine Mieter erstellt, da sie nachzahlen sollten haben sie sich vom Mieterverein beraten lassen.Der schrieb mir das die durchschnittlichen Allgemeinstromkosten per Quadratmeter bei 0,06 € legen,bei mir liegen sie bei 0,53 €.Er bat um Erläuterung.Ich schrieb das für die Höhe der Allgemeinstromkosten die Heizungsanlage, der daran gekoppelte 200 ltr. elektrische Warmwasserspeicher,die Flurbeleuchtung,Klingel mit Wechselsprechanlage und ein mit Strom betriebener Verteiler für Internet/Fernsehen verantwortlich sind.Ich wurde aufgefordert die Kostenbelege an den Mieterverein zu senden und eine Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2011 für den Mieter zu erstellen.Das habe ich getan.Darauf erhielt ich heute ein Schreiben das die Nebenkosten für 2011 nicht gezahlt werden,da Fristüberschreitung und "Da von Ihnen unsere Frage hinsichtlich der exorbitanten Allgemeinstromkosten nicht beantwortet wurde,wird auch der Nachzahlungsbetrag aus der Abrechnung 2012 nicht beglichen werden."Was kann ich jetzt tun??Ist das Rechtens???LG Frank
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie müssen den Mietern darlegen, weshalb Sie den Allgemeinstrom mit 0,53 Euro ansetzen. Das muss ja irgendwie begründbar sein.

Wenn Sie dies auch entsprechend nachweisen können, hat der Mieterverein keine Handhabe und die Mieter auch nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Zu diesem Zweck hat sich der Mieterverein ja alle Rechnungen von mir zusenden lassen.


Und die prüfen das jetzt und melden sich dann?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,nein.Ich habe zwar die Unterlagen abgegeben aber geprüft wurden sie nicht,wie es scheint.Heute kam dann dieser Brief vom Mieterverein mit dem Satz "Da von Ihnen unsere Frage hinsichtlich der exorbitanten Allgemeinstromkosten nicht beantwortet wurde,wird auch der Nachzahlungsbetrag aus der Abrechnung 2012 nicht beglichen werden."


Schreiben Sie den Mietern, dass Sie die Zahlung binnen 10 Tagen erwarten, anderenfalls die Forderung einklagen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Die Frist hatte ich auf heute gesetzt und erhielt heute dieses Schreiben.Wenn ich jetzt eine nächste Frist setzte werde ich auch nur wieder Post vom Mieterverein bekommen mit dem gleichen Inhalt.Wenn ich das Mahnverfahren einleite werde ich mich mit dem Mieterverein vor Gericht wiedersehen.Toll.


Ja, aber anders wird es nicht gehen.

Sie können die Mieter nicht zwingen - nur gerichtlich zwingen lassen.

Das Gesetz gibt keine verbindliche Höhe vor - vor allem keine 0,06 Euro.

Es kommt auf den tatsächlichen Verbrauch an und den können Sie nachweisen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wenn ich die Nebenkosten auf Drängen des Mieterbundes für 2011 für den Mieter nachreichen mußte und er sonst mit Einhaltung der kommenden Nebenkosten gedroht hat,warum darf ich diese dann nicht einfordern.Ich habe selbst auf die abgelaufene Frist hingewiesen.Müssen die jetzt wirklich nichts zahlen???

Doch sie müssen zahlen.

Wenn sie das aber nicht machen, muss man einen Schritt weiter gehen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ist das was ich hier gefunden habe für diesen Fall zutreffend?Wo ist das nachzulesen oder gibt es ein Gesetz dafür??


 


Für wen gilt die Verjährungsfrist in der Nebenkostenabrechnung.


Die Verjährungsfrist von 3 Jahren ist gesetzlich festgelegt und sowohl für den Vermieter als auch den Mieter bindend.


 


Dies bedeutet, dass auch die Ansprüche des Mieters aus einer Nebenkostenabrechnung nach Ablauf der Verjährungsfrist nicht mehr geltend gemacht werden können, es sei denn, dieser mahnt seine Forderung beim Vermieter an und scheut sich auch nicht davor den Rechtsweg zu beschreitet.


Sind Mieter Mitglied im Mieterschutzbund oder Mieterverein, so können Mieter hier entsprechende Hilfe erhalten. Im Zweifelsfall sollte auch der Weg zum Anwalt nicht gescheut werden.


 

Das trifft zu und ergibt sich aus den Par. 195 und 199 BGB.

raschwerin und 3 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.