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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 31567
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

guten Tag, ich betreue ein 10-Familien-Haus. Abrechnung lt.

Diese Antwort wurde bewertet:

guten Tag,
ich betreue ein 10-Familien-Haus. Abrechnung lt. Teilungserklärung- und Gemeinschaftsordnung grundsätzlich nach 1.000stel.
Wir haben im Haus 2 Hauptfallrohre für Abwasser (im Wesentlichen Eines für den linken Hausteil (6 Wohnungen angeschlossen), Eines für den rechten Hausteil (4 Wohnungen).
Vergangenes Jahr war nun das linke Fallrohr verstopft. Handwerker mußte dieses freifrässen und mit Dampstrahler spülen. Lt. dessen Aussage hat anscheinend ein Mieter (keiner war es) Fett in den Abfluss geschüttet.
Habe die Kosten hierfür auf alle Eigentümer umgelegt. 1 Eigentümer der (wohl nicht betroffenen rechten Seite) hat nun dagegen Einspruch eingelegt und will die Abrechnung nach 1.000stel nicht anerkennen. Hat er recht?
Danke XXXXX XXXXX für eine Antwort
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie zur Klarstellung fragen:

Wie begründet der Miteigentümer angesichts der Regelung in der Teilungsanordnung seine Ansicht?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Begründung ist diese, daß Umlegung ihn nicht beträfe, da er nicht an diesem Strang angeschlossen ist. Umlegung seiner Meinung nach nur auf die an dem betroffenen Strang angeschlossenen Eigentümer.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Nein, diese Argumentation ist nicht zutreffend.

Zunächst ist natürlich die Kostenverteilung nach Miteigentumsanteilen durch die Teilungserklärung verbindlich geregelt worden, so dass die Abrechnung nach 1000stel nicht zu beanstanden ist

Wie Sie wissen sind die Abwasserleitung, also die Fallrohre und die Hauptleitungen Gemeindschaftseigenttum.

Das bedeutet, die Kosten für die Instandssetzung dieses Gemeinschaftseigentums müssen alle Wohnungseigentümer tragen, unabhängig davon ob sie nun an diese Leitung angeschlossen sind oder nicht. Ihre Argumentation ist daher zutreffend, der Miteigentümer muss sich an den Kosten beteiligen.

Der Miteigentümer wäre von seiner Kostentragungspflicht nur dann befreit, wenn der Schaden im Sondereigentum eines Miteigentümers aufgetreten wäre (zum Beispiel Abwasserleitungen die von den einzelnen Wohnungen zum Strang hinführen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 3 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.