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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 31604
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Seit dem Tod meiner Mutter lebe ich in der Wohnung meines Vaters,

Diese Antwort wurde bewertet:

Seit dem Tod meiner Mutter lebe ich in der Wohnung meines Vaters, dieser lebt seit ca 2 Jahren in seinem Haus, und ist nur noch selten in der von Ihm gemieteten Wohnung.
Jetzt verlangt der Vermieter die Lösung des Untermietverhältnisses binnen 2 Wochen, und droht ,mit Kündigung. Ich lebe dort mietfrei, einen Untermietvertrag wurde nie geschlossen.
Wie verhalten wir uns?
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn kein Mietverhältnis besteht, haben sie rechtlich auch keinen Besitzanspruch an der Wohnung. Soweit Sie vom Vater aufgefordert werden die Wohnung zu räumen, müssen Sie dem grundsätzlich nachkommen.

Allerdings kann und darf Sie Ihr Vater nicht eigenhändig aus der Wohnung befördern und er kann hierzu auch keine polizeiliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Der einzige Weg Sie aus der Wohnung zu befördern ist für Ihren Vater die Erhebung der Räumungsklage, was mit derheblichen Kosten und Zeitaufwand (6-12 Monate) verbunden ist.

Sie sollten daher mit Ihrem Vater Kontakt aufnehmen und einen Auszugstermin vereinbaren, der idealerweise dann erfolgt wenn Sie eine neue Wohnung gefunden haben.

Soweit sich der Vater in der gemieteten Wohnung selten aufhält sollten Sie auch die Frage ansprechen, ob Sie die Wohnung nicht übernehmen und einen eigenen Mietvertrag mit dem Vermieter abschließen könnten.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Der Vermieter will, das ich ausziehe, nicht mein Vater, der sich zwar selten dort aufhält, aber aufgrund der günstigen Mietkonditionen diese Wohnung halten will.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Mit dem Vermieter haben Sie jedoch kein Vertragsverhältnis, so dass sich der Vermieter an Ihren Vater und der Vater an Sie wenden muss. Ihr Vater hätte den Vermieter um Zustimmung zur Gebrauchsüberlassung an Sie ersuchen müssen.

Da es sich bei Ihnen um das Kind des Mieters handelt, muss der Vermieter Ihrem Vater die Zustimmung jedoch erteilen.

Der Vermieter hat somit kein Recht Ihnen die Nutzung der Wohnung zu untersagen. Er hat weiterhin auch kein Recht Ihren Vater die Gebrauchsüberlassung an sein Kind zu untersagen.

Ihr Vater sollte dies dem Vermieter so mitteilen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.