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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 7724
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Ich habe bers Internet einen Badezimmerschrank mit aufliegendem

Kundenfrage

Ich habe übers Internet einen Badezimmerschrank mit aufliegendem Waschbecken gekauft.
Lieferung 27.05.2010
Ware ausgepackt und eingebaut ca. 14 Tage später,
Am 24.06 2010 reklamiert, dass der lackierte Schrank stark stinkt.
Am 25.06.10 wurde ich aufgefordert noch etwas zu warten und zu lüften, dann würde der Getank sich verflüchtigen.
Bin der Aufforderun gefolgt, hat aber nichts genützt, Habe dann Anfang August den Lieferanten aufgefordert Ersatz zu liefern.
Nach vielem Schriftwechsel und Telefonaten, die von Ablehnung meiner Forderung bis zum Umtausch gegen Kostenerstattung reichten, hat man jetzt angeboten ich solle den lackierten SchranK ausbauen und zurücksenden und erst danach will man mir einen neuen Schrank zusenden.
Da die Wohnung inzwischen vermietet ist und ich wegen des Gestanks mit dem Mieter bereits erheblichen Ärger habe wollte ich dem Mieter nicht zumuten jetzt auch noch für einige Zeit auf das Waschbecken im Bad zu verzichten ( Waschbecken und Schrank sind nur zusammen montierbar, das Waschbecken ist die obere Schrankabdeckung). Es wird dann mit Sicherheit eine Mietminderungsforderung kommen.
Meinem Vorschlag eine neuen Schrank vorab zu liefern und dann nach Auswechselung den stinkenden Schrank zurückzuschicken will man nicht nachkommen.

Ich bin der Meinung das es sich um einen verdeckten Mangel handelt, der ja erst festgestellt wurde, nachdem ich der Auforderung zum lüften nachgekommen bin, dies aber keinen Erfolg brachte.

Meine grundsätzliche Frage:
Muß ich der Aufforderung zuerst die Tranportkostenrechnung zu bezahlen, dann den Schrank auszubauen, den Schrank dem Lieferanten zurücksenden, und erst danach einen neuen Schrank zu erhalten, nachkommen? Ich bin der Meinung dass die ganze Sache für mich kostenfrei sein muß und vor allem, um weiteren Ärger zu vermeiden, eine Vorablieferug gefordert werden kann?

MfG.

Kunde,
11.09.2010
Gepostet: vor 9 Jahren.
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 9 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

Wenn der Lieferant hierauf besteht, erst zu liefern, wenn der mangelhafte Schrank eingegangen ist, werden Sie hier leider nichts dagegen unternehmen. Allerdings haben Sie recht, dass die ganze Angelegenheit kostenfrei für Sie sein muss. Dies heißt Sie senden den Schrank auf Kosten des Verkäufers zurück.

 

Sie kündigen bereits jetzt an, dass Sie entsprechende Folgeschäden geltend machen, die umso höher sind, umso länger die Versendung des Schrankes dauert. D.h. Sie machen die Aufendungen für den Abbau und den nochmaligen Aufbau geltend, sowie die Kosten einer etwaigen Mietminderung durch den Mieter.

 

Daher kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nur empfehlen den Schrank zurückzusenden und den neuen Schrank unverzüglich anfordern. Weiterhin stellen Sie schon jetzt die Kosten für Ab- und Aufbau zusammen. Eine Mietminderung können Sie erst dann geltend machen, wenn der Mieter diese auch tatsächlich vornimmt. Sollte der Schrank nicht unverzüglich geliefert werden, können Sie auch von dem Kaufvertrag zurücktreten und sich im Wege der Ersatzvornahme einen Schrank bei einem anderen Anbieter besorgen. Etwaige Mehrkosten hat dann auch hier der Verkäufer zu zahlen.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

 

Viele Grüße

 

RASchroeter und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Ihren ersten Absatz bezüglich der kostenlosen Rechtsberatung habe ich nicht richtig verstanden. Ich bin Mitglied bei Ihnen und zahle einen monatlichen Beitrag für derartige Beratungen von 42,-- € .
Oder bin ich weitere Verpflichtungen eingegangen?
Gruß
Kunde
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 9 Jahren.
Nein weitere Verpflichtungen sind Sie nicht eingegangen. Soweit Sie die Antwort im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft, dürften weitere Kosten nicht anfallen.

Viele Grüße

RASchroeter und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.