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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Medizinrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Interessen schwerpunkt Medizinrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Vollstreckungsankündigung DAK - Zollamt - kann man Widerspruch

Diese Antwort wurde bewertet:

Vollstreckungsankündigung DAK - Zollamt - kann man Widerspruch einlegen?
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.
Die Vollstreckungsankündigung ist kein Bescheid, gegen die ein Widerspruch möglich.
Hier können Sie nur einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung und Stundung bzw. Ratenzahlung stellen.
Rechtsmittel sind nur zulässig gegen den Rückforderungsbescheid der DAK selbst, nicht aber gegen die Vollstreckung.
Sehr geehrter Fragesteller,
haben Sie Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?
Gern helfe ich weiter. Nutzen Sie hierfür den Button: Dem Experten antworten.
Andernfalls bewerten Sie bitte noch meine Beratung.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

es geht um eine Forderung der DAK an meinen Sohn.

Er hat gegenwärtig kein Einkommen, da ein Hartz IV-Antrag auf Eis liegt und er offenbar die Fragen der DAK nicht beantwortet hat. Daraufhin fordert diese nun den Höchstbeitrag von 721 Euro monatlich und per Vollstreckungsankündigung 2850 Euro Nachzahlung.

Mein Sohn ist mit der Angelegenheit völlig überfordert. Daher meine Frage an Sie: wie gehe ich hier möglichst geräuschlos vor? Habe ich ohne Rechtsanwalt da überhaupt eine Chance? Ich befürchte, dass z. B. ein selbst aufgesetzter Antrag auf Aussetzung an das Hauptzollamt allein wegen eines Formfehlers unwirksam sein könnte. Können Sie kurz eine Strategie darlegen? Selbstverständlich werde ich Sie dann auch positiv bewerten.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Dr. Wolfgang Maaß

Sehr geehrter Fragesteller,
der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung und Stundung bzw. Ratenzahlung erfolgt formfrei. Dies bedeutet, dass Sie keinen Formfehler machen können.
Die Anträge sind an die DAK zu richten, von der der Forderungsbescheid kam.
Das Hauptzollamt arbeitet hier nur als Vollstreckungsbehörde, wobei diese über die Anträge zu informieren ist durch Übersendung von Abschriften.
Die Anträge sollten kurz formfrei begründet werden.
Hierneben kann es ratsam sein, einen Überprüfungsantrag zu stellen und die versäumten Auskünfte nachzuholen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Forderung jedenfalls auf den Mindestbeitrag reduziert werden kann.
Gegebenenfall sollte tatsächlich ein Rechtsanwalt vor Ort hinzugezogen werden, der sich auf Sozialrecht spezialisiert hat.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Medizinrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.