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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Medizinrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Interessen schwerpunkt Medizinrecht
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

vier Jahren war ich wegen Überarbeitung, Mobbing wegen Nachfolge,

Diese Antwort wurde bewertet:

vier Jahren war ich wegen Überarbeitung, Mobbing wegen Nachfolge, Patientin der Tagesklinik der Somnia-Klinik, Mönchengladbach.

Ich durchlief ein zweimonatiges Martyrium. Von Anfang an wurde ich von der dort tätigen Krankenschwester vor allen zusammengeschrien. Angeblich wüsste sie so viel über mich und ich solle alles zugeben. Sie liebte es besonders mich vor Publikum zusammenzuschreien und wenn man mal alleine "im Gespräch" war, so brüllte sie so laut zum offenen Fenster, dass alle ihre boshaften Unterstellungen hören konnten.
Bat ich weinend, sie möge doch bitte damit aufhören, schrie sie nur noch lauter, ich wäre daran selber schuld, jeder wollte mich doch schlecht behandeln. Sie ließ auch erst von mir ab, bis ich endlich als besonders verträglicher Mensch alle meine erfundenen „Schlechtigkeiten“ zugab.

Sie hetzte massiv die Mitpatienten in meinem Beisein auf, auf mich "draufzuschlagen", mich "fertig zu machen". Ansonsten wurde ich demonstrativ ignoriert. Als besonders sensibler Mensch saß ich ohnmächtig daneben.
Leider gab es auch ein paar boshaft gestörte Menschen unter den Patienten, die sich mit Sadismus gegen mich ein besseres standing bei der Schwester, die dann demonstrativ gut behandelt wurden, besorgten.

Sie muss überall Lügen über mich verbreitet haben. So musste ich mir von meinem behandelden Psychiater anhören, wie beleidigend und streitsüchtig ich(!) wäre. Die junge Gesprächstherapeutin (in Ausbildung) sprach nur im verachtenden Ton zu mir und egal, was ich sagte, als wurde sofort ins negative verdreht und ich als Lügnerin dargestellt. Ich traute mich gar nichts mehr. Sprach ich von meiner Angst, wurde ich dreckig ausgelacht...

Schwerst traumatisiert, vollkommen unbehandelt und suizidal verließ ich mit einer Falschdiagnose (Borderline) die Klinik.

Nach meinem Selbstmordversuch konnte ich endlich Angehörige einweihen. Seit 2 1/2 Jahren versuchen ich nun friedlich in Gesprächen mit der "Klinik" zusammenzukommen. Mein Arzt ist überhaupt nicht mehr zu sprechen. Vielmehr musste sich mein Vater am Telefon anschreien lassen. Ansonsten rennt man nur gegen Mauern. Der Klinikleiter hat sich zwar meine Geschichte angehört, sprach auch von besonderer Nierdertracht, nachdem er meine Aufzeichnungen durchgelesen hatte, unternimmt aber nichts. Ansonsten kümmert er sich nur um Hypnose und Reinkarnation. Außerdem wären traurige Menschen eben nach der Lehre von David R. Hawkings (an die er als Psychiater ausschließlich glaubt) auf der untersten menschlichen Stufe.

Es wurde mir mit Anwälten gedroht, wenn ich etwas unternehmen wollte.

Es war auch noch eine Privatklinik, die ich als Kassenpatientin privat bezahlt hatte.

Noch immer bin ich deswegen in Behandlung und noch immer schwer beeinträchtigt. Ich bin nachgewisenenmassen psychisch vollkommen gesund, habe keinerei Störungen. auch wenn mir gegenteiliges permanent in herablassendsten Ton eingeredet wurde. Allerdings leide ich noch sehr an den Traumatisierungen, die ich in der Klinik erleben musste.

Mein Vater trat mit dem Klinikleiter mehrmals in Kontakt, d.h. dieser lässt sich immer verleugnen, ignoriert die Bitten und Fristen, sich doch mal zu äußern. Nachdem nun mal wieder die 10. Frist abgelaufen ist, ist meine Geduld längst endgültig am Ende.

Ich wollte Wiedergutmachung, eine Entschuldigung, Erklärung.

Es geht mir nach vor noch sehr schlecht und das Verhalten der Klinik erschüttert mich zusätzlich zutiefst.

Nach langem Zögern und vergeblichen Bemühungen bei Ombusmännern, private Hilfevereinen, etc. wandte ich mich an das die Ärztekammer, von der mir lange abgeraten wurde, da dort Patienten (insb. aus Psychiatrie- Tageskliniken) als 2., bzw. 3. Wahl angesehen würden. Nach vielen Monaten wurde das externe Gutachten abgeschlossen. Es wurde nicht s weiter als die Aufzeichnungen der Somnia-Klinik durchgangen, in denen natürlich nichts von Misshandlungen stand, durch falsche Einträge wurde meine nachweisliche Fehldiagnose bestätigt.

Leider hätte der einzige, der etwas dagegen halten könnte, mein Psychiater, bei dem ich seit 2 Jahren Traumatherapie aufgrund dieser Erfahrung mache, nicht an die Ärztekammer geschrieben, obwohl dies erwünscht + und von mir erbeten war. Ich bin zutiefst enttäuscht!

Ich kann zwar noch Einspruch einlegen, auch die Akten werde ich einsehen, aber wie kann ich mich alleine wehren?

Vielen Dank!
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Bitte teilen Sie ergänzend mit, wann die Behandlung in dieser Klinik geendet hat.

Können Sie ebenfalls Angaben dazu machen, welche Diagnose durch Ihren aktuell behandelnden Arzt gestellt worden ist?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.


Ich war 2 Monate in der Tagesklinik, anschließend 1 1/2 Jahre bei einem Therapeuten, bei ich mein Trauma (und altes) aufarbeiten wollte, der aber nur flirten wollte. Dann 1 Jahr bei seinem Kollegen, der mir nicht glauben wollte. Als endlich mal über meinen Angehörigen ein Gespräch mit dem Klinikleiter zustande kam, behandelte er mich kostenlos 5mal als "Entschädigung", strich ersatzlos meine Therapie, sprach von schwerer Traumatisierung und Niedertracht der Betreffenden. Das war's. davon steht leider auch nichts in den Unterlagen...


Das war vor zwei Jahren. Seitdem habe ich immer wieder versucht, Kontakt aufzunehmen, was unmöglich war.


 


Mein aktuell behandelnder Arzt meint, ich wäre psychisch gesund, aber eben sehr traumatisiert. Möchte dies aber ebenfalls auch, bzw. trotz Wunsch der Ärztekammer nicht schriftlich einreichen (hätte mir sicher geholfen).

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre weitere Mitteilung.

Da Ansprüche aus einer falschen Therapie binnen 3 Jahren verjähren, sollten Sie hier nicht länger zuwarten, sondern unverzüglich einen Fachanwalt für Medizinrecht mit Ihrer Vertretung beauftragen. Der kann dann auch die entsprechenden erforderlichen verjährungshemmenden Maßnahmen einleiten.

Leider wird in solchen Verfahren immer auf Zeit gespielt und ehe man sich versieht, ist die Verjährung von Ansprüchen Ihrerseits bereits eingetreten.

Der Anwalt kann sodann auch ärztliche Stellungnahmen abfordern. Es erscheint schon etwas komisch, wenn hier Ärzte nicht bereit sind, sich gegenüber der Ärtzekammer zu erklären.

Verlieren Sie daher keine weitere Zeit und beauftragen einen auf das Medizinrecht spezialisierten Anwalt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Über eine positive Bewertung für meine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Wie kann denn ein Gutachten von der Ärztekammer abgeschlossen sein, ohne mich nur einmal gehört oder gesehen zu haben?


 


Kann man meinen (bis vor wenigen Tagen jetzigen) Psychiater anwaltlich dazu auffordern, Stellung zu beziehen (es sollten ja auch alle ärztlichen Unterlagen, die ich hatte, in der Ärztekammer eingereicht werden?


Ich hatte sowieso nie Unterlagen von ihm erhalten. Kann ich ihn bitten, unverzüglich meine Sachen an meine Hausärztin (oder mich) in Kopie rauszugeben?


 


Vielen Dank!

Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Gutachten wird in der Regel auf Basis bereits vorhandener Behandlungsberichte gefertigt.

Ich vermag vorliegend nicht abschließend einzuschätzen, wie es in Ihrem Fall konkret ist.

Den Psychiater können Sie natürlich auffordern, eine Stellungnahme abzugeben. Dies ergibt sich aus dem Behandlungsvertrag.

Sie können ihn daher auch auffordern, eine Kopie der Patientenakte zu fertigen und an Ihre Hausärztin zu schicken.

Sie sollten allerdings nicht vergessen, den Psychiater von der ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden.

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Medizinrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.