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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Medizinrecht
Zufriedene Kunden: 17548
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizinrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag! Ich wende mich an Sie, weil ich Sie fragen moechte,

Beantwortete Frage:

Guten Tag!
Ich wende mich an Sie, weil ich Sie fragen moechte, ob es sich lohnt, dass ich meine Frauenaerztin anklage. Ich beschreibe die Situation: nachdem meine Frauenaerztin erfahren hatte, dass ich, nach einer Konisation am Gebaermutter wegen Pap IIID, am 15.2.2012 untergeganen bin, hat sie mir am 8.3.2012 Albothyl Zaepfchen vorgeschrieben, weil sie "zur Blutstillung von Nachblutungen helfen wuerden". Am 9.3.12 habe ich wieder ein bisschen geblutet, habe sie angerufen und sie hat mir gesagt, sofort ein Albothyl Zaepfchen in die Vagina einzufuehren. Nach 10-15 Minuten habe ich sehr sehr viel geblutet und musste gleich eine zweite Elektrokoagulation mit Vollnarkose in OP untergehen. Ich habe im Krankenhaus erzaehlt, dass ich dieses Albothyl Zaepfchen eingefuehrt hatte, und da haben mir die Gynaecologen gesagt, dass es nicht richtig war denn die Zaepfchen benutzt werden "zur beschleunigten Abstoßung abgestorbenen Gewebes nach Verbrennungen", dass heisst, dass sie meinen guten Schorf (der sich nach der Konisation geformt hatte) abgestossen haben und die zweite Nachblutung und also auch die zweite Elektrokoagulation verursacht haben! Nach dieser zweite Koagulation musste ich wieder 8 Tagen im Krankenhaus bleiben. Da ich in einem Einbettzimmer war und meine private Krankenkasse nur die Zweibettzimmer zaehlt, mochte ich bitte wissen, ob ich eventuell die Kosten fuer die zweite Koagulation der Frauenaerztin (die mir eine falsche Behandlung vorgeschrieben hatte) uebertragen lassen darf.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort und Geduld beim lesen meiner langen langweiligen Geschichte. Glauben Sie mir, dass ich total psychisch und physisch deswegen erschoepft bin, und last but not least, meine Kinder und mein Mann auch, die waeherend 33 Tagen ohne mich geblieben sind. (Und ich bin noch nicht voellig gesund, weil ich noch ab un zu Nachblutungen habe!).
Die ganze Unterlage habe ich natuerlich auch.

Mit freundlichen Gruessen,
L.Mazzocato
Gepostet: vor 8 Jahren.
Kategorie: Medizinrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 8 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Offenbar hat die Frauenärztin wider besseres Wissen das falsche Medikament verschrieben.

Insbesondere hat sie Sie nicht über die Risiken aufgeklärt.

Insoweit ist Ihnen ein Schaden entstanden.

Sie können daher insbesondere nach § 823 BGB einen Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch geltend machen.

Empfehlenswert ist es, wenn Sie einen Anwalt im Bereich Medizinrecht konsultieren und sich gegen die Frauenärztin vertreten lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX schnelle Antwort!

Wie kann man aber pruefen, dass die Frauenaerztin wider besseres Wissen das Medikament verschrieben hat?

Ich habe eine Rechtsschutz: denken Sie wirklich, dass ich meine Kosten fuer einen Rechtsanwalt mit dem (nach § 823 BGB) Schadensersatz- und Schmerzensgeld decken kann?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Gruessen,
L.Mazzocato
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 8 Jahren.
Die Rechtsschutz wird die Kosten sicher übernehmen.

Wenn das Medikament genau das Gegenteil bewirkt hat, ist ja praktisch schon nachgewiesen, dass es nicht hätte verabreicht werden dürfen.

raschwerin und weitere Experten für Medizinrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.