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Dr. med. Mittler
Dr. med. Mittler, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1408
Erfahrung:  Expert
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Dr. med. Mittler ist jetzt online.

Hallo ich bin seitdem 05.01.23 erkältet. Ich musste den

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo ich bin seitdem 05.01.23 erkältet. Ich musste den darauffolgenden Tag fliegen. Seitdem haben meine Ohren einen Druck. Ich war am Mittwoch beim HNO-Arzt er meinte das rechte Ohr wäre rot und angeschwollen. Bei dem anderen Ohr ist nichts meinte er aber ich habe trotzdem auf beiden Seiten den Ohrdruck. Der Arzt hat mir Kortison aufgeschrieben. Benutze es erst seit 2 Tagen aber es hat auch nicht viel gebracht. Meine Ohren konnte ich nach dem Flug gar nicht aufblasen. Seit 2-3 Tagen ist immer ein Knacksen da. Ich habe etwas Angst, dass der Druck nicht weggeht. Was macht man in diesem Falle?
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 26, weiblich, prednisolon, pantropazol Zudem leide ich seit dem Flug an Übelkeit und Erbrechen. Wobei ich seit 2 Tagen nicht mehr erbreche.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Zudem leide ich seit dem Flug an Übelkeit und Erbrechen. Wobei ich seit 2 Tagen nicht mehr erbreche.
Hallo, hier ist Dr. med. Mittler.

Hier sind Empfehlungen zur "Belüftung" des Innenohres durch abschwellende Maßnahmen sowie zur ENtzündungshemmung:

Nehmen Sie Ibuprofen, max. 2400mg pro 24h, am besten zusammen mit einem Magensäureblocker wie Pantozol 20mg tgl.

Außerdem folgende Tipps / Hausmittel bei Mittelohrentzündung:

Zu den bekanntesten Hausmitteln bei Mittelohrentzündungen gehören Ohr-Auflagen mit Zwiebeln oder Kamillenblüten, da diese Pflanzen über entzündungshemmende Inhaltsstoffe verfügen.

Ebenso beliebt sind Wärmeanwendungen – und manchmal auch Anwendungen mit Kälte.

So wenden Sie warme Zwiebelsäckchen an:

  • Schälen Sie eine Zwiebel, schneiden Sie sie klein und wickeln Sie die Zwiebelstückchen in ein Tuch ein.
  • Erwärmen Sie das Päckchen, zum Beispiel zwischen zwei Wärmflaschen, über einem Topf mit Wasserdampf, in der Mikrowelle oder auf der Heizung.
  • Falls das Päckchen zu feucht ist, wringen Sie es aus – aber Vorsicht, dass Sie sich nicht verbrennen!
  • Legen Sie das Päckchen auf das Ohr und fixieren Sie es mit einer Mütze oder einem Tuch.

Kamillenblüten haben eine ähnliche Wirkung. Wenn Sie den scharfen Zwiebelgeruch nicht mögen, bereiten Sie das Säckchen mit Kamillenblüten zu.

Wärme ist bei vielen chronischen Entzündungen, aber auch bei einem akuten Infekt im Körper ein altbewährtes Mittel. Probieren Sie aus, ob Sie die Wärmebehandlungen angenehm finden.

Rotlicht bei Mittelohrentzündung

Die Anwendung von Infrarotlicht bei Mittelohrentzündung steigert die Durchblutung im Ohr. Das wiederum verbessert den Stoffwechsel und unterstützt so den Heilungsprozess. Viele Patienten empfinden die Rotlicht-Behandlung daher als angenehm. Außerdem verflüssigt die Wärme Ohr-Sekrete, die sich durch die Mittelohrentzündung gebildet haben, und fördern deren Abfluss.

Infrarotstrahlen können die Augen schädigen – selbst wenn die Lider geschlossen sind. Halten Sie daher insbesondere bei Anwendung im Gesichtsbereich einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein (30 bis 50 Zentimeter, siehe Gebrauchsanweisung). Setzen Sie eine passende Schutzbrille auf und schließen Sie entspannt die Augen.

Sollten Sie keine Rotlichtlampe besitzen, probieren Sie eine Wärmebehandlung mit Hilfe einer Wärmflasche oder mit einem Körner/Kirschkern-Kissen aus.

Kochsalzhaltige Nasentropfen befreien eine verstopfte Nase bei Schnupfen. Das verringert den Druck im Ohr und wirkt damit Ohrenschmerzen entgegen. Denn das Ohr ist über eine Röhre mit dem Nasenrachen verbunden. Schwellen die Nasenschleimhäute ab, öffnet sich die Röhre leichter. Das Sekret fließt aus dem Ohr – das mildert die Beschwerden.

Lösen Sie für die Kochsalz-Nasentropfen neun Gramm Kochsalz in einem Liter abgekochtem Wasser auf. Füllen Sie die Lösung in eine Pipettenflasche oder ein Fläschchen mit Sprühaufsatz (vorher mit heißem Wasser ausspülen!). Geben Sie anschließend mehrmals täglich drei bis fünf Tropfen beziehungsweise zwei Sprühstöße in jedes Nasenloch. Erneuern Sie die Salzlösung am besten alle zwei Tage.

Inhalieren mit Wasserdampf

Eine Inhalation mit Wasserdampf wirkt ebenfalls abschwellend und schleimlösend. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass sich die Beschwerden einer Mittelohrentzündung verringern. Halten Sie hierfür den Kopf mit einem Tuch bedeckt über eine Schüssel mit heißem Wasser. Atmen Sie für ein paar Minuten den heißen Wasserdampf ein. Zusätze wie ätherische Öle oder Salz unterstützen die Wirkung.

Tee gegen Mittelohrentzündung

  • Kamille: Der Tee wirkt leicht entzündungshemmend.
  • Mädesüß: Dieses Rosengewächs gilt als natürliches Schmerzmittel.
  • Weidenrinde: Als Tee zubereitet wirkt die Heilpflanze schmerzlindernd und gegen erhöhte Temperatur.

 

Das ist es, was ich aus der Ferne dazu sagen bzw. raten kann,
Alles Gute für Sie!
Bitte senden Sie mir ein DANKE und – einfacher noch - eine positive Sterne-Bewertung. Nur so erhalte ich einen Teil Ihrer Gebühren als Honorar für meine Mühen.

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Vielen Dank! Meine Frage noch was wenn das alles nicht hilft? Muss dann operiert werden?

Nein. Geben Sie sich ein paar Tage Zeit. Wenn es immer noch nicht hilft, suchen Sie einen HNO-Arzt auf, ggf- muss eine antibiotische Therapie ergänzt werden.

Alles Gute!

Dr. med. Mittler und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Hallo Herr Mittler, ich war gestern bei meinem HNO-Arzt und er meinte die Rötung wäre weg. Er hat einen Hörtest und einen Druckausgleich Test gemacht. Er meinte es würde noch weggehen, aber dauern. Wann sollte ich denn zum Arzt wieder gehen?
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Zudem habe ich jetzt noch Tinnitus bekommen. Bin auch etwas benommen, aber hören kann ich nach wie vor gut. Meinen Sie es liegt an dem Ohrendruck oder kann es eine Innenohr störung sein?
Dahinter kann tatsächlich eine Innenohr Problematik stecken. Ich rate dazu, den HNO nochmals wegen des Tinnitus abzurufen, ob er Sie kurzzeitig sehen möchte.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ok danke sehr

gerne