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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 42590
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Sehr geehrtes Ärzteteam, ich weiß, dass Sie keine

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrtes Ärzteteam, ich weiß, dass Sie keine Ferndiagnose stellen können, würde aber mal gerne eine Einschätzung von einem Experten aus der Erfahrung hören. Aktuell mache ich mich sehr verrückt und würde meine Ängste schon als Karziophobie bezeichnen, wenn auch die Sorgen nicht ganz unbegründet sind. Ich habe aktuell sehr große Angst vor der Diagnose Speiseröhrenkrebs. Diese Sorge rührt zum einen von Symptomen her zum anderen aber daher, weil ich von 2000 bis 2008 unter Bulimie litt. Ich habe diese Krankheit nicht mehr, bin stolz, daß geschafft zu haben, aber war mir nicht der Langzeitfolgen (außer Zähne, die ich dann 2008 machen ließ) bewusst. Außer den Zahnärzten und wenigen Vertrauenspersonen wusste keiner von der Krankheit. Habe mich alleine "geheilt". Daher riet mir auch keiner zu einer Magenspiegelung in regelmäßigen Abständen. Nun habe ich folgende Symptome seit mehren Wochen sehr ausgeprägt: Reizhusten / Reuspern, Schmerzen/Druck hinter dem Brustkorb (teilweise bis in die Schulter), Kurzatmigkeit, Schmerzen /Kloß / Brennen im Hals, Schleim im Hals, Schmerzen beim tiefen Einatmen, Essen wird manchmal wieder hochgewürgt, starke Blähungen, Herzrhythmusstörungen. Ähnliche Beschwerden hatte ich schonmal 2018/2019. Da wurde latentes Sodbrennen bzw. Reflux vermutet. Es gab nie eine gesicherte Diagnose. Nur ein MRT vom Sternum (ohne Kontrastmittel), welches unauffällig war. Eine Magenspiegelung wurde nie empfohlen oder gemacht. Wegen der Symptome und meiner langjährigen Bulimieerkrankung habe ich aber große Angst, dass ich an Speiseröhrenkrebs leiden könnte, da die Bulimie ja ein großer Risikofaktor ist und es mir schwer fällt, die Symptome anders zu deuten. Auf eigene Faust habe ich mir einen Termin für eine Magenspiegelung gemacht. Diese findet nächste Woche statt. Vor dem Eingriff habe ich keine Angst, aber vor dem, was mir der Arzt nach der Untersuchungen sagen wird. Ist die Wahrscheinlichkeit tatsächlich so hoch, dass es mich "erwischt" hat?
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 42, weiblich,
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Medikamente: Foster, Lefax, Lysin, Kümmelkapseln, ab und zu Betablocker, bis vor Kurzem: L-Thyroxin.
Guten Tag,Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung ist sehr gering! Die fällt auch hauptsächlich durch Schluckstörungen auf, während Sie eher Zeichen einer Entzündung der Schleimhaut haben. Man hätte längst mal nachschauen sollen, hier deutet doch wirklich alles auf einen lästigen Reflux hin, den man mit Säureblockern in den Griff kriegen sollte.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich erneut über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über ein abschließendes freundliches „Danke“, aber lieber noch eine positive Bewertung (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Beratung würde ich mich sehr freuen, denn nur damit erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Liebe Frau Dr Gehring,
danke für Ihre schnelle Antwort. Was kann man sich denn unter Schluckbeschwerden vorstellen? Für mich fühlte sich das wiederhochkommende Essen nämlich so an, als hätte es vorher (direkt unterhalb des Brustkorbs) nicht richtig runter rutschen können. Und der Kloß im Hals gibt einem natürlich auch das Gefühl als wäre etwas im Weg.
Eine Info vergaß ich: mein MCV und MCH Wert sind leicht erhöht (etwas über der oberen Grenze). Das sind sie schon mindestens seit meiner Schwangerschaft. B12- und Folsäuremangel (auch dieser "besondere" B12 Wert) sind definitiv ausgeschlossen. Und mein Arzt meinte am Telefon, dass es ggf auch ein Hinweis auf ein Tumor sein kann oder aber auch einfach, dass der Wert bei mir grundsätzlich so ist. :/
Warum hätte man schon längst schauen sollen? Wegen der Bulimie oder weil es 2018 /2019 schon einmal Beschwerden gab? Ich hoffe so sehr, dass alles gut ist und es nur ein lästiger Reflux und kein Krebs ist!

Weil Sie doch 2018 die ähnlichen Beschwerden hatten! MCV und MCH sind oft einfach so zu hoch, da sehen ich keinen Hinweis auf Bösartiges.

Schluckbeschwerden bei Krebs sind völlig schmerzfrei, bei Entzündungen treten sie auch auf, manchmal mit Schmerzen, mal ohne. passt also auch super zu Reflux.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Lieben Dank! Ich versuche mich, mit Ihrer Einschätzung etwas zu beruhigen. Für mich waren die Symptome tatsächlich nicht klar abzugrenzen und auch der Gastroenterologie konnte mich noch nicht beeruhigen ohne Magenspiegelung..
Viele Grüße

Gern geschehen.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.