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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 7891
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

Meine Reha wurde abgebrochen und ich warte nun seit 3 Wochen

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Reha wurde abgebrochen und ich warte nun seit 3 Wochen auf eine Aufnahme in der Akutklinik. Mein Psychologe ist in Urlaub und ich komme mir gerade etwas verloren vor. In der Akutklinik hätte man mich in der geschlossenen aufnehmen können weil auf der offenen nichts frei ist. Aber ich bin weder selbs- noch fremdgefährdend. Muss ich die geschlossene dann trotzdem so sehen als wäre ich gefährdend oder wird man da anders behandelt?
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 47, weiblich, Blutdruckmedis, schilddrüsenmedis, Kalium, Moclobemid und alle paar Tage Tavor
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Psychiater wissen sollte?
Fragesteller(in): Ich habe im letzten Jahr 2 mal Todesangst überstanden, und am 09.08. Meinen Vater verloren den ich 1 Woche am Sterbebett begleitet habe

Guten Tag,

ich bin Ärztin mit langjähriger Erfahrung, auch im Bereich Psychosomatik und Reha und gern für Sie da. Wenn die Reha abgebrochen wurde, ist man zu der Einschätzung gekommen, daß Sie im Moment nicht rehafägig sind, d.h. sich nicht auf die Anforderungen der Reha konzentrieren können. Das ist häufig nach Todesfällen im engeren Umfeld der Fall, weil es ganz normal ist, daß man erst einmal in eine Trauerphase eintritt, in der man schlecht Energie für andere Dinge aufbringen kann. Gerade wenn Sie so intensiv involviert waren, kann ich mir vorstellen, daß Sie das noch intensiv beschäftigt. Ich wünsche Ihnen viel Kraft für diese Zeit.

Offenbar hat man Ihren Zustand so eingeschätzt, daß Sie in einer Akutklinik erst einmal intensiver weiter behandelt werden sollen. In der geschlossenen Abteilung wird schon geschaut, wie der individuelle Zustand ist und welche Maßnahmen für jeden einzelnen Patienten angemessen sind. Daher werden Sie keine unnötigen Zwangsmaßnahmen bekommen. Offenbar ist das ja auch so gedacht, daß Sie dann baldmöglichst auf die offene Station verlegt werden. Insofern ist es sinnvoll, wenn Sie das Angebot annehmen, da Sie ja dann schon einmal dort sind und deshalb leichter auf die offene Station kommen, als wenn Sie zu Hause warten. Natürlich ist es möglich, daß es auf der geschlossenen Station turbulenter zugeht als auf der offenen und daß Sie davon etwas mitbekommen, Geräusche etc. Ich denke aber, daß das nicht für lange sein wird. Auf jeden Fall haben Sie dort Therapeuten und brauchen sich nicht weiter verloren zu fühlen. Ich schicke Ihnen mal diesen Bericht mit, vielleicht hilft es Ihnen, sich genauere Vorstellungen zu machen.

Hilft Ihnen das so weiter ?

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Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ja, der Grund war... nicht rehafähig und mein Zustand hatte sich auch von Tag zu Tag verschlechtert.
Meine Angst vor der geschlossenen betreffen eben diese Zustände. Ich würde einmal fälschlicherweise in die geschlossene eingeliefert und hatte dort einen traumatischen Zusammenstoß mit einer Insassin. Deswegen meine Angst. Kann man da nicht auf Abstand gehalten werden?

Da ist Ihre Sorge verständlich. Wenn sich Ihr Zustand immer weiter verschlechtert ist es jedoch schon gut, wenn Sie zeitnah durch stationäre Behandlung aufgefangen werden. Schildern Sie Ihr Erlebnis bei der Aufnahme, damit das Team bescheid weiß. Es wird sicher getan, was möglich ist. Gleichwohl kann man nicht immer alles voraussehen und planen, was auf so einer Station passiert. Daher seien Sie auch selber achtsam, daß Sie so gut wie irgend möglich mit sich selbst umgehen und nicht in so eine Situation kommen. Sollte es Ihnen noch schlechter gehen, dann sagen Sie das dem Personal. Dann wird man sicherlich reagieren.

Ich hoffe, das hilft Ihnen ? Danke für die Sterne. Gute Besserung !

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Danke!

Gerne !