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Dr. Schürmann
Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 7038
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin mit über 30 Jahren Berufserfahrung, davon 22 Jahre in eigener Praxis. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Guten Tag, ich wende mich an Sie stellvertretend für meinen

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich wende mich an Sie stellvertretend für meinen 83 jährigen Vater, der seit 18 Tagen mit Mirtazapin behandelt wird. (Nach einer OP im Februar mit diversen Folgen, ua Sepsis, zeigte er zunehmend suizidale Tendenzen und psychosomatische Probleme, wie Reizblase etc.) Sein behandelnder Psychiater ist momentan nicht erreichbar (Urlaub). Mein Vater nimmt seit Jahren Clopidogrel ( nach einer Herz OP) ein. Meine Frage: Seit heute zeigt sich bei meinem Vater eine dunkle, stark schmerzende Einblutung auf dem Handrücken. Neben Sehstörungen ist dies offenbar die zweite Nebenwirkung von Mirtazapin. Ich, als medizinischer Laie, habe die Befürchtung, dass solche Blutungen (ohne mechanische Ursache wie "sich anhauen") auch an anderen Stellen ( innere Organe, Gehirn) auftreten könnten und würde dazu raten, Mirtazapin nicht weiter einzunehmen. Da meine Eltern unsicher und panisch sind, wende ich mich hilfesuchend an Sie. Es geht nur um das Verhalten für heute/Sonntag. Vielen Dank für die Möglichkeit mit Ihnen zu kommunizieren. Mit freundlichen Grüßen, Eva Schöffmann
Fachassistent(in): Haben Sie hierzu eine möglichst vollständige Krankenakte?
Fragesteller(in): Nein, leider nicht. Ich kann mich nur auf die Aussagen meiner Eltern beziehen. Die Psychiaerin behandelt meinen Vater seit ca. 2-3 Wochen. Clopidogrel nimmt er bereits seit Jahren ( und weiß, um seine Blutungsneigung - Nasenbluten, blaue Flecken, besondere Vorsicht bei OPs -) Die OP, die ihm viele Wochen Entzündungen eingebracht hat, war eine standard Prostata"schälung". In Folge 5-6 Behandlungen mit Antibiotika, Sepsis wegen Colibakterien. Die psychiatrische Behandlung wurde begonnen aufgrund seiner ausgeprägten Suizidalität der vergangenen Wochen und der Zunahme von diversen Ticks ( zwanghafte Schlucken, Kontrolle der Urinmengen, etc.)
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Arzt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Mein Vater hat momentan Angst vor spontanen weiteren Blutungen, bzw. Irreversiblen Schäden ( kaum Vertrauen in den eigenen Körper) ausgelöst durch Mirtazapin. Die zweite Angst ist wiederum, Mirtazapin, ohne Rücksprache mit einem Arzt, auszusetzen. Ich, als Laie, würde annehmen, der aufgebaute "Spiegel" des Wirkstoffes sinkt nicht innerhalb eines Tages und es dauert ohnehin mehrere Tage, ein Medikament wie Mirtazapin "auszuschleichen". Er hat Sorge, durch eigenmächtiges Aussetzen für 1-2 Tage (bis sein Psychiater telefonisch erreichbar ist) den Behandlungserfolg zu gefährden.
Lieber Kunde, vielen Dank ***** ***** Frage. Mein Name ist Dr. Schürmann und werde Ihnen bei Ihrem Anliegen helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage geprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zu komme.
 ich halte die HauteinBlutungen am Handrücken nicht für eine Nebenwirkung des Mirtazapins, da dieses bisher noch nicht beschrieben wurde. Alles andere allerdings sehe ich als typische Nebenwirkungen zu Beginn einer Mirtazapin Therapie. Insbesondere die Suizidalität ist ein großes Problem und erfordert eine unmittelbare Kontaktaufnahme mit einem Arzt vor Ort.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** uns schon geholfen. Es ging tatsächlich lediglich um die dunkle, blutergussähnliche Stelle auf dem Handrücken und die Sorge vor weiteren Blutungen. Mirtazapin ist einfach das "neuste Mitglied des großen Medikationspotpourris" und der Beipackzettel furchteinflößend. Er wird seine verordnete Dosis also bis auf Weiteres beibehalten. Was die Suizidalität angeht, mein Vater ist geistig jung, körperlich aktiv ,bleibt momentan nie alleine und hat eine Verhaltenstherapie begonnen. Vielen Dank für Ihre Antwort. Herzlich, Eva Schöffmann

Vielen lieben Dank für Ihre Nachricht.

Wenn ihr Vater unter ständiger Beaufsichtigung steht, dann ist es vollkommen in Ordnung noch bis morgen abzuwarten und über das weitere Vorgehen mit dem behandelnden Arzt zu sprechen.

wenn ich ihre Fragen beantworten konnte und sie keine weiteren mehr an mich haben, danke ***** *****ür eine positive Bewertung. Alles Gute für ihren Vater Ihr Doktor Schürmann

Dr. Schürmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.