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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 39431
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Eine 87-jährige Verwandte, bis vor kurzem topfit und für

Diese Antwort wurde bewertet:

Eine 87-jährige Verwandte, bis vor kurzem topfit und für min. 20 Jahre jünger geschätzt, ist nach einer Coronainfektion und Lungenentzündung (beides nach Einlieferung ins Krankenhaus wegen einer starken akuten Dehydrierung) nach gut 3 Wochen stark lungengeschädigt. Seit ein paar Tagen ist sie intubiert. Der Sauerstoffanteil im Gas schwankt zwischen 60 und 70%, um eine ausreichende O2-Sättigung im Blut (97%) zu erreichen. Der Gasdruck über den Tubus ist laut Arzt jedoch riskant hoch (Flow rate zwischen 390 und 470 L/min). Ein Antibiotikum, welches vor 10 Tagen begonnen wurde (Meropenem) wurde jetzt abgesetzt. Es wurde nicht mit einem anderen weiterbehandelt.
Heute fragte einer der Krankenhausärzte nach einem Treffen, wo diskutiert werden soll, ob man die Patientin nicht „in Frieden“ gehen lassen soll, obwohl die Blutwerte sich stetig verbesserten (z.B. Entzündungsmarker).
Ich habe eine ganze Reihe von Fragen, wie z.B. sind hier schon alle Mittel ausgeschöpft? Welches wäre die beste Institution/Krankenhaus/Spezialklinik in NRW/Deutschland, um nach einer Zweitmeinung zu fragen? Sind Spezialkliniken für Lunge besser als Unikliniken mit Maximalversorgung? Gibt es keine Alternative zum Abschalten der Geräte (ich hatte einmal von einer Luftröhrenbeatmung gelesen, was häufig bei ALS-Patienten angewendet wird)? Warum genau ist der Arzt besorgt wegen des „hohen Drucks der kontrollierten Beatmung“?
Es wurden doch so viele neue Erkenntnisse innerhalb der letzten 2+ Corona-Jahre gewonnen, gerade in Hinblick auf Lunge, dass man eine bisher absolut gesunde Patientin, welche noch vor Kurzem fit war, sportlich und aktiv, und auf 60 Jahre geschätzt, hier nicht helfen kann, sondern die einzige Option das Abschalten der Beatmungsgeräte ist. Sie kam wegen einer Dehydrierung ins Krankenhaus und verlässt es nun wahrscheinlich als Pflegefall oder im schlimmsten Fall auf der Bare. Es muss doch Wege geben, um zumindest ihr Leben zu retten und ein, wenngleich auch eingeschränkteres, Weiterleben zu ermöglichen.
Vielen Dank für jeden Hinweis, der weiterhelfen könnte!Fachassistent(in): Wie lange leiden Sie schon daran? Gibt es etwas, das die Symptome zu verbessern oder zu verschlechtern scheint?
Fragesteller(in): Problem ist akut und besteht seit weniger al einem Monat.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Arzt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Meine Fragen hatte ich genannt. Jede zusätzliche Informationen darüberhinausgehend werden dankbar entgegengenommen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Datei angehängt (3V6PV4V)
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
In Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute, wenngleich der Umfang Ihrer Fragen fü dieses Format etwas hoch ist; telefonieren könnte sinnvoll sein.

1.) Antibiotika helfen nicht gegen (Corona)Viren, darum setzt man sie ab, wenn keine bakterielle Überinfektion besteht.

2.) Eine Zweitmeinung in einer Klinik bekommt man nicht, eine Verlegung wäre lebensgefährlich, darum sollte die Patientin bleiben, wo sie ist.

3.) Sie ist nicht wegen der Dehydrierung in so schlechtem Zustand (die ist ja schnell behoben), sondern wegen der Lungenentzündung, die bei Covid oft zu Mikrogerinnseln führt, was den Sauerstoffaustausch in der Lunge erschwert und so hohen Beatmungsruck erfordert. Irgendwann reicht auch ein hoher Druck nicht mehr aus, das besorgt. Das ist ja das Problem, das selbst viel jüngere und gesündere Menschen durch Covid wegen seiner Komplikationen derart krank werden; das wird leider oft unterschätzt.

4.) Ich bin erst 63, würde aber lieber meine Geräte abgeschaltet wissen, wenn ich höchstens als Schwerstpflegefall entlassen werden könnte. Die Frage ist immer: Würde die Verwandte so weiter leben wollen? Was sagt die Patientenverfügung? Die Frage der Ärzte ist berechtigt.

5. Die Lungenklinik in Hemer ist sehr gut, aber nochmal: Eine Verlegung in diesem Zustand wäre viel zu gefährlich.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich erneut über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über ein abschließendes freundliches „Danke“, aber lieber noch eine positive Bewertung (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Beratung würde ich mich sehr freuen, denn nur damit erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Guten Tag,

Gern war ich für Ihre Frage da. Sie haben meine Antwort gelesen und ich hoffe, sie war für Sie hilfreich. Dann bitte ich nun wenigstens um ein freundliches „Danke“ als Rückmeldung oder (besser noch) um ein Feedback in Form einer positiven Bewertung. Ohne diese erhalte ich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars, was hoffentlich nicht in Ihrem Sinne ist. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Schreiben Sie sie einfach und die Textbox und drücken Sie den "Antworten"- Button.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer,

Ihre Dr. Gehring

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, aufgrund der aktuellen Situation diese Frage zu einem korrektem Abschluss zu führen, weil ich schlichtweg z. Zt. nicht am Computer bin. Natürlich werde ich auch Ihr Honorar oder eine Bewertung nicht vergessen.
Aber tatsächlich ist mir noch der Gedanke ***** ***** bei längerem Aufrechterhalten, d.h. Tage bis max. 1 - 2 Wochen, der Behandlungsparameter (hier denke ich vor allem an den externen Gasdruck) mit Problemen an Organen wie Herz oder Niere gerechnet werden muss (die Lunge, als womöglich kritischstes Organ einmal beiseite gelassen).

Nein, an Herz und Niere nicht, für die Lunge ist es eine Strapaze. Aber ohne den Druck kommt nicht genug Sauerstoff in den Körper, dann stirbt er.

Sie haben auch meine letzte Antwort gelesen. Ist jetzt alles geklärt? Ich sah, dass von 3 Fragen nur 1 positiv bewertet wurde, die anderen wurden geschlossen. Dennoch habe ich Ihnen geantwortet und bitte nun um Abschluss durch eine positive Bewertung oder wenigstens ein "Danke". Danke.

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Thema abgeschlossen. Bitte Zahlung veranlassen. Die Dame hat sicherlich ihr Bestes gegeben. Dafür sage ich danke.

Gern geschehen. Ich hoffe, dass alles gut geht mit Ihrer Verwandten.

Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 39431
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Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.