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J.Steingrube
J.Steingrube, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2672
Erfahrung:  Jessica Kilonzo ist Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin sowie freie Autorin mit dem Schwerpunkt medizinische Texte.
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J.Steingrube ist jetzt online.

Am 07. Dezember hat meine Tochter einen Sohn zur Welt

Diese Antwort wurde bewertet:

Am 07. Dezember hat meine Tochter einen Sohn zur Welt gebracht. Während der Schwangerschaft wurde ihr von einer Impfung gegen Chovid 19 abgeraten. Jetzt stillt sie und hat Bedenken, dass nach der Impfung winzige Partikel vom Impfstoff über die Muttermilch in den Körper ihres Sohnes und dann über die Blut-Hirnschranke ins Gehirn gelangen und dort ihrem Kind Schaden zufügen könnten.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Meine Tochter ist 33 Jahre alt. Sie hat einige Allergien und Unverträglichkeiten, die sie abeer gut im Griff hat. Keine weiteren Erkrankungen.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Meine Tochter möchte sehr gerne so bald wie möglich geimpft werden.

Liebe Patienten und Eltern,

mein Name ist Steingrube, ich bin Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und beantworte gerne Ihre Fragen.

Im folgenden Fenster sende ich Ihnen gleich Informationen. Einen Moment bitte.

Wer hat Ihrer Tochter in der Schwangerschaft von der Impfung abgeraten? Eigentlich ist die Empfehlung gerade in der Schwangerschaft für eine Impfung gegen Covid, um Mutter und Kind zu schützen.

Jetzt ist das Baby auf der Welt, herzlichen Glückwunsch! Es ist schön, dass Ihre Tochter stillt. Und auch jetzt ist die Impfung als Schutz vor Covid19 sehr wichtig.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Immunreaktion der Mutter auch das gestillte Kind schützt, indem Antikörper über die Muttermilch an das Kind weitergegeben werden.

Das Baby wird also geschützt und nicht gefährdet. Ein ganz wichtiger Punkt!

Offizielles Statement zum Thema:

Ja. Stillenden Müttern wird eine COVID-19-Impfung empfohlen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) veröffentlichte am 16. September 2021 ihre Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung für Schwangere und Stillende und begründet darin ihre Entscheidung auf Basis neu verfügbarer Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung bei Schwangeren und Stillenden. Es wurde eine systematische Review zur Wirksamkeit, Immunogenität und Sicherheit der COVID-19-Impfung bei Schwangeren sowie zum Antikörper-Transfer über die Muttermilch und Sicherheit der COVID-19-Impfung für das Kind bei Impfung der Mutter in der Stillzeit durchgeführt. Das Ergebnis der Review: Die vorhandenen Daten sprechen für eine generelle Empfehlung.

Noch ungeimpften Stillenden empfiehlt die STIKO die Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs im Abstand von drei bis sechs (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer) beziehungsweise vier bis sechs Wochen (Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna). Mit der Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung von November 2021 wird eine Impfung mit Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna nur noch für Personen ab 30 Jahren empfohlen.

Zudem wird ausgeführt:

Die COVID-19-Impfung von Stillenden mit mRNA-basierten Impfstoffen

  • weist eine gleichwertige Antikörperbildung und ein ähnlich geringes Nebenwirkungsprofil wie in der Schwangerschaft und bei nicht-schwangeren Frauen auf.
  • kann eine Nestimmunität (Schutz durch mütterliche Antikörper) hervorrufen, da impfinduzierte Antikörper in der Muttermilch nachgewiesen werden können.
  • erfordert keine Stillpause oder einen -verzicht, da die mRNA des Impfstoffes nicht beziehungsweise gegebenenfalls nur minimal in der Muttermilch nachgewiesen werden konnte.

Hier finden Sie weitere Informationen: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/alles-rund-um-die-impfung/die-corona-schutzimpfung-in-schwangerschaft-stillzeit-und-bei-kinderwunsch/#tab-4866-3

Helfen Ihnen diese Informationen weiter?

Ihr Enkel ist ja sogar schon über die Neugeborenenperiode hinaus. Ihre Tochter kann sich jetzt auf jeden Fall impfen lassen.

Ein Hinweis zur Abrechnung:

Wenn Ihnen meine Antwort weitergeholfen hat, bewerten Sie sie bitte mit 3 bis 5 Sternen oder einem einfachen “Danke”. Die Sterne finden Sie oben rechts am Beginn des Fensters. Nur so erhalte ich einen Teil des von Ihnen bezahlten Geldes als ärztliches Honorar. Vielen Dank ***** ***** Gute für Sie!

Haben Sie später Rückfragen zum Thema, können Sie mich einfach über diesen Chat wieder ansprechen.

J.Steingrube und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.