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N. Meißner
N. Meißner,
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 31
Erfahrung:  Expert
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N. Meißner ist jetzt online.

Ich erlitt am 27.12.2021 durch Ausrutschen auf Blitzeis eine

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Ich erlitt am 27.12.2021 durch Ausrutschen auf Blitzeis eine offene Fraktur am Unterarm, die als Notfall operiert und mit Schrauben versorgt wurde. Die Griffkraft war zunächst stark eingeschränkt mit starkem Kribbeln in der Hand. Im Krankenhaus kam 1-2 Tage nach der OP ein Neurologe vorbei, der kurz mit einem Holzpiekser die Empfindung in den Fingerkuppen geprüft hat. Da die Feiertage verhindert haben, dass ein Physiotherapeut sich eingehender mit der Bewegungsfähigkeit der Finger befasst hat, ist mir erst nach 5 Tagen nach Entlassung (am 07.01.22) aufgefallen, dass ich meinen Daumen nicht mehr krümmen (Abdomination) kann. Auch kann ich nur schwer ein Ok-Zeichen machen, bzw. die Berührung von Zeigefinger und Daumen ist nur schwer möglich. Auch kann ich keine Faust mehr ballen (Verdacht auf Affenhand). Den Daumen kann ich an der Handwurzel ganz gut bewegen und über die Grundgelenke minimal leicht strecken. Auch kann ich die Hand strecken, zunächst unter Schmerzen, die allmählich besser werden.Die Frage ist nun, ob ich umgehend neurologisch untersucht werden muss, um Folgeschäden zu vermeiden? Ist dies ein neurologischer Notfall? Die neurologische Untersuchung im Krankenhaus erscheint mir unzureichend und rudimentär gewesen zu sein. Den Holzpiekser konnte ich spüren, aber habe kein Wärmeempfinden in Daumen, Zeigefinger und Ringfinger. Den Hinweis ades operierenden Arztes, dass es eine Art Musikantenknochen-Reaktion auf den Sturz ist, halte ich für untertrieben. Betroffen ist also m. M. wahrscheinlich der Mediannerv. Ich bin 41 Jahre alt und männlich, nehme keine Medikamente ein.Der Bruch bestand aus mehreren Fragmenten im Schaftbereich. Den offenen Bruch würde ich als 3. Grades einstufen (Austrittswunde etwa 1,5 cm).

Guten Morgen. Ich bin seit längerer Zeit in der Unfallchirurgie und Orthopädie tätig. Gerne werde ich versuchen Ihre Frage zu beantworten. Offene Brüche sind eine schwerwiegende Verletzung wobei es auch zu Nervenverletzungen kommen kann. Daher sollte schon vor der Operation neben der Funktion (Motorik) die Sensibilität und Durchblutung getestet worden sein. Dieses müsste ihrem Rettungsstellenschein / Notaufnahmenschein zu entnehmen sein. War vor der OP noch alles ok? Hier ist natürlich zu berücksichtigen, dass auf Grund des Bruches dieses nicht immer leicht ist.

Ihre jetzigen Beschwerden, können auf eine Nervenverletzung hinweisen (wie Sie schon richtig vermuten könnte der N. medianus betroffen sein). Dieses bedarf jedoch einer erneuten körperlichen Untersuchung und lässt sich nicht über dieses Online Portal klären. Dieses sollte man umgehend tun um mögliche Nervenschädigungen auszuschließen. Hierbei ist die beschriebene neurologische Untersuchung mit einem Holzpiekser nicht ausreichend. Ich schlage Ihnen daher vor sich erneut zügig untersuchen zulassen.

Mit freundlichen Grüßen

N. Meißner

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Wenn Sie noch Rückfragen zu diesem Thema haben, dürfen Sie diese hier gerne ohne weitere Kosten stellen.
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Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort, ich kann nicht so genau sagen, ob das Nervenkribbeln bereits unmittelbar nach dem Unfall eingetreten ist. Das Schmerzempfinden richtete sich bei mir auf die Fraktur und die Schwellung. Auch war ich sehr aufgeregt. Ist eine Nervenschädigung durch die Osteosynthese der beiden Unterarmknochen denn wahrscheinlich? Mir fällt zudem auf,dass die Fingernägel an der verletzten Hand nicht wachsen. Ist das ein gefährliches Zeichen?

Zu den Wahrscheinlichkeiten, kann ich keine Auskunft geben, da ich nicht die genaue Fraktur kenne, keine Befunde von vor der OP vorliegen. Normalerweise werden bei der Osteosynthese jedoch keine Nerven verletzt. Sie sollten hierzu Ihren behandelnden Arzt kontaktieren.

Die Nägel können temporär langsamer wachsen. Das halte ich für unbedenklich.

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