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J.Steingrube
J.Steingrube, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 133
Erfahrung:  Jessica Kilonzo ist Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin sowie freie Autorin mit dem Schwerpunkt medizinische Texte.
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J.Steingrube ist jetzt online.

Hallo. Meine Tochter (zwei Jahre alt) muss seit dem 01.10.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Meine Tochter (zwei Jahre alt) muss seit dem 01.10. öfter (meistens 1x die Woche) nachts über einen Zeitraum von 4-5 Std Erbrechen. In diesem Zusammenhang fallen mir dann auch verstärkt Blähungen auf (am Tag vor der Nacht in der sie bricht) und generell wirkt ihr Bauch aufgeblähter. Man hört es auch wenn man ihn abklopft. Manchmal wenn ich sie frage ob sie „aua“ hat zeigt sie auch auf ihren Kopf.da mein Bruder mit 9 Jahren an einem gutartigen Gehirntumor erkrankte, habe ich große Angst. Auch jetzt bin ich seit 01:30 Uhr wieder wach, weil sie weinend wach wurde, bei Nachfrage auf den Kopf zeigte & sich im Schlaf viel bewegt / manchmal auch nach 1,5 Std wieder jammernd kurz erwacht, sich anders hinlegt & wieder einschläft.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Zwei Jahre, weiblich, keine Medikamente.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): bisher wurde noch nie auf Allergien/Unverträglichleiten getestet. Seit dem 01.08. ist sie in der Kita und seit dem 01.09. große Schwester.

Guten Morgen!

Mein Name ist Steingrube, ich bin Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin und helfe Ihnen gerne weiter.

Ich kann verstehen, dass Sie sich Sorgen machen. Besonders auch vor dem Hintergrund, dass Sie eine Vorgeschichte mit Ihrem Bruder haben.

Im Leben Ihrer Tochter hat sich in den letzten Monaten viel verändert. Und mit 2 Jahren hat sie noch einen sehr empfindlichen Magen, der auf alle möglichen körperlichen und psychischen Dinge mit Erbrechen reagieren kann. Die Diagnose Hirntumor ist da sicherlich am unwahrscheinlichsten, spukt einem als Mutter aber doch im Hinterkopf herum. Ich kenne das.

Was haben Sie bis jetzt unternommen, um dem Erbrechen auf den Grund zu gehen? Wurde Ihre Tochter bereits körperlich und neurologisch vom Kinderarzt untersucht?

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Guten Morgen.Besten Dank für Ihre Antwort.Ich war mehrmals mit ihr beim KiA, der aber leider immer meinte „Infekt“. Aber so oft Magen-Darm-Infekte & dann auch noch nur für jeweils 4-5 Std, das passt mir nicht recht.
Ihr Stuhl war jetzt relativ lange recht matschig & übel riechend (wohltuend riecht er immer noch nicht) und daher habe ich eine Stuhlprobe eingereicht, die aber wohl unauffällig war.Weitere Untersuchungen gab es noch nicht.
Ich selbst ernähre sie gerade Histaminarm, weil ich eine Intoleranz vermute. In meiner Familie gibt es davon diverse. Ob es dann letztendlich Histamin ist, weiß ich natürlich nicht, es gäbe ja einiges, worauf man reagieren kann.Ganz klar aufgefallen ist mir, dass nach dem letzten Erbrechen am vorletzten Freitag erstmalig (seit dem Donnerstag zuvor) Fleischwurst von ihr gegessen wurde.Ich werde meinen KiA auf weitergehende Untersuchungen ansprechen, aufgrund des Hochbetriebs dort (RSV etc) kommt man aktuell telefonisch kaum durch.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ach und ihr Stuhl ist mittlerweile wieder deutlich fester und weniger matschig, relativ häufig mit einem leichten Grünstich.

Vielen Dank für die Antwort.

Ein 2 jähriges Kind, das neu in der Kita ist, fängt sich häufig Infekte ein. Das ist richtig.

Und wenn Sie fettreiches Essen vor dem Erbrechen beobachtet haben, passt das auch gut zusammen. Der Magen ist in diesem Alter einfach noch empfindlich.

Ich würde eher auf eine weitere Abklärung drängen, wenn das Erbrechen morgens nüchtern auftritt. Oder natürlich wenn Sie neurologische Symptome bemerken, wie einen unsicheren Gang oder Koordinationsprobleme der Hände, etc. Aber das ist eher unwahrscheinlich.

Dass der Stuhl einen Grünstich hat, ist im Zusammenhang mit einem Infekt ganz normal und kein Grund zur Sorge.

Sprechen Sie nochmal mit Ihrem Kinderarzt über Ihre Sorgen. Eine unauffällige neurologische Untersuchung beruhigt ja auch schon. Es muss nicht gleich ein MRT des Schädels in Sedierung oder Narkose sein, wenn es weiter keine Anhaltspunkte für einen erhöhten Hirndruck gibt.

Führen Sie ein Ernährungstagebuch zusammen mit der histaminarmen Diät? Vielleicht kommen Sie da noch einem Auslöser des Erbrechens auf die Spur.

Haben Sie noch Fragen? Ich wünsche Ihnen alles Gute und dass es Ihrer Tochter bald besser geht.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Hallo,
in der Regel erbricht sie nachts, manchmal beginnt es um 3, manchmal um auch bis 5/6 Uhr, einmal hat sie morgens um 08:45 erbrochen, es kamen aber immer einige Essensreste vom Vortag raus, meistens recht viel, zwei Mal etwas weniger, aber immer zu erkennen.Ich schreibe meinen KiA auf jeden Fall noch einmal eine Mail & bitte um einen Termin.Das Ernährungstagebuch führe ich auch schon - bisher fällt eben die Fleischwurst auf.Neurologische Ausfälle zB bei der Koordination / Sprache beobachte ich nicht. Motorisch ist sie schon immer sehr weit, was auch die Kita so bestätigt.Danke & viele Grüße.

Gerne. Alles Gute! Bitte beenden Sie die Beratung mit einer Bewertung. Vielen Dank!

J.Steingrube und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.