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AlexandraVent
AlexandraVent, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1371
Erfahrung:  Expert
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AlexandraVent ist jetzt online.

Guten Tag Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter,

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Ich bin 34 Jahre alt, weiblich und seit einem Jahr leide ich unter vielfältigen neurologischen Symptomen. Angefangen hat alles mit einer raschen Erschöpfung und unerklärlichen Müdigkeit, die sich trotz viel Ruhe und Schlaf über Wochen nicht besserte. Im Januar dieses Jahres kam plötzlicher Schwindel (um 1/4 gedrehtes Bild) und eine Trigeminusneuralgie, sowie Nackenverspannung mit Kopfdruck hinzu, diese Symptome vergingen nach drei Wochen. Die Erschöpfungsphasen kamen immer wieder schubweise zurück, dazwischen hatte ich auch mal „gute“ Tage, wo ich den Alltag gut meistern konnte. An schlechten Tagen hat mich bereits der Gang zur Toilette so stark erschöpft, dass ich danach nur noch im Bett liegen konnte. Im Januar wurde ein MRI vom Schädel gemacht, wobei mehrere Läsionen (15) festgestellt wurden. Bei einer anschliessenden Liquorentnahme konnte nichts festgestellt werden. Ausser dass ich Borrelien-Antikörper im Blut hatte. Den Sommer über habe ich mich mehr und mehr erholt und fühlte mich im Juni/Juli und August wieder recht gut. Was mir blieb waren starke und langsndauernde Migräneattacken, die manchmal mit Aura (Sehstörungen helle/dunkle Punkte) und kognitiven Schwierigkeiten verbunden waren. Ibuprofen half in den meisten Fällen. Vor vier Wochen hatte ich eine Art „Rückfall“ mit einer anfallsartigen Erschöpfung, Sehstörungen und Sensibilitätsstörungen auf der linken Körperseite. Insgesamt waren die Symptome ähnlich wie im Januar, wenn auch nicht ganz so stark. Deshalb dachte ich zunächst an eine starke Migräne. Nach 10 Tagen veranlasste mein Hausarzt ein erneutes MRI vom Schädel, sowie vom Rückenmark (HWS/BWS) beides ohne sichtbare Veränderungen, keine neuen Läsionen. Seither habe ich fast täglich Kopfschmerzen, Schwindel, Kribbeln in Händen und Fuss links, Muskelschwäche und Muskelzuckungen an unterschiedlichen Stellen. Auch die Erschöpfung ist wieder sehr ausgeprägt, so dass ich den Alltag mit zwei kleinen Kindern kaum schaffe. Ich bin sehr verzweifelt und ratlos, was könnte die Ursache sein?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Neurologe wissen sollte?
Fragesteller(in): Alle neurologischen Tests waren unauffällig. Es wird vermutet, dass die Läsionen entweder von der Migräne kommen oder von einer viralen Enzephalitis. MS spezifische Untersuchungen waren negativ (oligoklonale Banden).
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Guten Abend, besten Dank für Ihre Anfrage.
Ihre Symptome würden auf eine Neuroborreliose passen. Dass Borrelien-Antikörper nachgewiesen wurden, spricht auch dafür.
Die Behandlung erfolgt u.a. mit Doxycyclin.
Neuroborreliose ist manchmal schwierig zu diagnstizieren. Im Zweifelsfall, wenn die Symptome passen, wird daher oft auch ohne 100%ige Diagnose therapiert.Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.
Bei Rückfragen gern fragen, ansonsten bitte ich Sie um eine pos. Bewertung von 3-5 Sternen und wünsche Ihnen gute Besserung!
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Guten Abend, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Verläuft die Neuroborreliose denn in Schüben? Wieso ging es mir im Sommer besser und danach kam ein „Rückfall“? Wäre das typisch für eine Neuroborreliose? Würden Sie die Antibiotikatherapie als Versuch empfehlen? Oder bräuchte es weitere spezifische Untersuchungen bevor therapiert wird?
Freundliche Grüsse
Stephanie
ja, die Erkrankung kann in Schüben verlaufen.
Nein, bei pos. Antikörpern und passenden Symptomen braucht es eigentlich keine weiteren Untersuchungen wenn die Diagnose mögliche Neuroborreliose lautet. Lassen Sie Ihren Blutbefund und Liquorbefund von einem Neurologen UND Infektiologen speziell mit der Fragestellung Neuroborreliose beurteilen.
AlexandraVent, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1371
Erfahrung: Expert
AlexandraVent und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.