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Dr. med. Moser
Dr. med. Moser, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Expert
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Dr. med. Moser ist jetzt online.

Nach einer Ablation habe ich immer noch paroxysmales

Diese Antwort wurde bewertet:

Nach einer Ablation habe ich immer noch paroxysmales Vorhofflimmern, ca. 1x im Monat, dauert ca. 10-18 Stunden , dazwischen perfekter Sinusrythmus. Seit der Ablation (vor 2 Jahren) nehme ich 2x 50 Eliquis täglich.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 78 Jahre, weiblich, sonst keine Risikofaktoren. Ich würde das Eliquis gerne weglassen. Ich nehme 2x täglich 2,5 Bisoprolol und 1x täglich 20 Astorvastatin.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Meine Eltern sind beide an einer Gehirnblutung gestorben, deshalb meine Abneigung gegen Eliquis. Ich vertrage es gut. Bei einem Anfall von Vorhofflimmern nehme ich eine Tablette Flecainid (100), das kürzt den Anfall, unter dem ich sehr leide, etwas ab.
Guten Tag, ich bin Dr. med . Moser, Narkosearzt, Intensivmediziner, Notarzt, Schmerztherapeut mit Ausbildung in Homöopathie, gerne helfe ich Ihnen weiter. Falls ich nicht gleich antworte, bitte ich um etwas Geduld, wir Experten sind in mehreren Chats tätig und gehen zusätzlich noch unserem Beruf nach. Ich gebe mein Bestes, um Ihnen weiter zu helfen. Dafür bin ich auf eine gute Beschreibung Ihrer Beschwerden, eine konkrete Fragestellung und eine realistische
Erwartungshaltung an eine Online-Beratung angewiesen. Wir möchten alle Kunden zufrieden stellen, d.h. wenn nach der Beantwortung noch Unklarheiten bestehen, schreiben Sie mir das bitte. Ich antworte umso lieber, wenn zwischendurch ein "Danke" des Kunden kommt. Ausserdem sind wir Experten zum Schluss auf eine pos. Bewertung angewiesen, damit uns ein Teil des Honorars zugeordnet wird.
Die Therapie des paroxysmalen Vorhofflimmern ist hier gut erklärt:
Ich denke der Verschluss ihres Herzohres wäre eine geeignete Therapieform.
Um die Bildung von Gerinnseln im Herzen zu verhindern, benötigen die meisten Patienten blutverdünnende Medikamente. Ist die Therapie mit Blutverdünnern sehr schwierig oder nicht möglich, bietet sich ein Vorhofohrverschluss an. Ein per Katheter eingeführtes Schirmchen dichtet die Stelle im linken Herzvorhof ab, wo oft Blutgerinnsel entstehen.
Frequenzkontrolle: Um die erhöhte Herzfrequenz, also den Puls, zu senken, werden Medikamente eingesetzt. Reichen die pulssenkenden Medikamente nicht aus, besteht die Möglichkeit einer Katheter-Ablation, bei welcher der AV-Knoten verödet wird. Der Eingriff ist mit der Implantation eines Herzschrittmachers verbunden.
Rhythmuskontrolle: Sind die Beschwerden stark oder entwickelt sich eine Herzinsuffizienz, versucht man, das Vorhofflimmern in einen normalen Sinusrhythmus zu überführen. Eine solche Rhythmuskontrolle kann auf drei Arten erreicht werden: eine Behandlung mit Medikamenten (Antiarrhythmika), eine elektrische Kardioversion und in manchen Fällen eine Katheter-Ablation, bei welcher die Pulmonalvene isoliert wird.https://www.swissheart.ch/de/herzkrankheiten-hirnschlag/erkrankungen/herzrhythmusstoerungen/vorhofflimmern.html
Dr. med. Moser und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.