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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 36353
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Nabend ich bin selbst Krankenschwester und habe gesichert

Diese Antwort wurde bewertet:

Nabend ich bin selbst Krankenschwester und habe gesichert eine Aortenklappeninsuffizienz , Endokartitisprophylaxe in Kindheit nehmen müssen. Alle 2 Jahre zur Kontrolle Kardio.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Beschwerden: Herzrasen und Schmerzen mit Leichter Luftnot einmalig nach Fahrradtour in der Entspannungsphase für ca. Eineinhalb Tage gehabt ! Ist das normal ? Noch nie gehabt soetwas. Was war das ? Meine HA meinte, dass sei normal. Aber EINEINHALB Tage lang. Sogar damit einschlafen müssen. Da es keine weiteren Symptome gab, habe ich nicht den Notarzt gerufen. Icz bin Angstpatientin und habe es darauf geschoben. Es fällt mir schwer echte pathologische Vorgänge von Panikzuständen zu unterscheiden
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Nun habe ich Pipamperon verschrieben bekommen, bereits schon mal genommen. Gute Erfsheung mit gemacht. Aber habe nun leider lesen müssen dass diese QT Verlängerung von Pipamperon kommen kann . Jetzt habe ich noch mehr Angst.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Medis : Tilidin 50/4 0-0-1 Pipamperon 40 Neueinnahme ab heute 0-0-1
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
36 Jahre alt. Thrombozytopenie gesichert ITP. Keine Plenektomie .
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Keine Splenektomie

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Auf gar keinen Fall sollten Sie weiter Pipamperpn nehmen! Das ist in Ihrem Alter bei diesen Beschwerden überhaupt nicht angezeigt, schon gar nicht prophylaktisch.

Ich finde das keineswegs normal und denke an eine ventrikuläre Tachykardie, nach der man im Rahmen eines Langzeit EKGs suchen sollte. Mit der Aorteninsuffizienz hat das m. E. nichts zu tun.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Guten Tag Frau Dr. Gehring,
die von mir beschriebenen Symptome haben ja stattgefunden OHNE der Einnahme von Pimpaperon! Diese soll ich nun wieder vorrübergehend nehmen bezüglich der Angstzustände. Ein LZ EGK wurde bereits gemacht. Keine Auffälligkeiten. Sogar ein CT Thorax. Ebenfalls keine Auffälligkeiten.
HA hatte V.a. Aortenaneurysma indiziert für ein CT Thorax.
Dieses besagte 1,5 Tagelange Herzstolpern mit leichtem Brustschmerz und leichter Luftnot kam im Intervall. Für ca. 2 ,3 Minuten dann wieder 10 Minuten Ruhe, dann wieder für mal 5 Minuten, dann wieder kurz Ruhe. Jedes Mal habe ich kaltes Minerslwasser schnell getrunken, um aufstoßen zu können, was kurzzeitig geholfen hat. Ich war im Urlaub Ende Juli vor 2 Monaten , als dies geschah, wie gesagt NACH einer Fahrradtour.
Meine Hausärztin meinte, nach all dem heftigen Stress auf Arbeit ( 10,11, Stunden täglich mit nur 1 Tag frei die Woche ) und dann die plötzliche Entspannung in Verbindung mit der ungewohnten körperlichen Belastung der Fahrradtour, wären die Gründe. LZ EKG gemacht und kein Befund, CT Thorax, kein Befund, somit war das dür Sie und auch für mich geklärt.
Anlass für mein Nachfragen an anderer Stelle ( hier) ist nun die Einnahme des Pipamperon, welche ich ab gestern beginnen soll und auch möchte ( Aufgrund der Angstzustände) ich das gelsen habe mit der QT Zeit Verlängerung und ich nun nicht weiss was ich machen soll.Ich befinde mich derzeit auf AU, bereits in der 7 .ten Woche nun Krankengeldbezug, ( Karpaltunnelsyndrom gesichert, Chirurgtermin diese Woche nun endlich , Burnout. Meine HA möchte mich auf Reha schicken. Psychosomatische Reha wegen dem Burnout.
Termin beim Psychiater in 4 Wochen erst bezüglich einer aktuellen Einschätzung meiner Angsterkrankung und der Indikationsstellungen für die Reha, bis dahin soll und möchte ich eigentlich das Pipamperon nehmen. Damit ich nicht jeden Tag weiterhin derart leiden muss.
Nur habe ich leider das mit der QT Verlängerung gelesen .
Ich traue mich schon gar nicht mehr meine HA auf irgendetwas anzusprechen, weil sie nunmal allles abgecheckt hat in den letzten 2 Monaten. Blutbild, das CT Thorax, LZ EKG sowie ein Ganzkörper Checkup, den, den man ab 35 machen kann und die Kasse bezahlt.
Sie sagt, ich bin komplett durchgecheckt und das Hauptaugenmerk liegt nun auf meiner Hand ( Karpaltunnelsyndrom) sowie auf den Burnout + Angsterkrankung. Und ich solle mir bezüglich meiner Herzbeschwerden keine Angst machen.Ich habe aber Angst !
Auch wenn ich nur 12 Jahre als Schwester gearbeitet habe, AUCH wenn Kardiologie nicht mein FB war, sondern lustigerweise FB Psychiatrie ( ich habe jahrelang in der Forensik gearbeitet und danach in der "normalen" Psychiatrie)
Ich KANN einfach nicht mehr tatsächlich bedrohliche Vorgänge von nicht pathologischen Vorgängen unterscheiden !
Die Angststörungen sind bei mir zurückzuführen aufgrund des Todes meiner Eltern. Vor 3 Jahren ist meine Mutter ( 56 ) an Pankreas Ca. verstorben und mein Vater ist vor 1 Jahr gestorben ( COPD , Exazerbation , Lungenversagen )
Meine Therapien waren stationär zur psychischen Stabilisierung und Traumatherapie nach dem Tod meiner Mama, sowie im Anschluss ambulant.
Danach ging es mir tatsächlich besser doch dann ist mein Papa auch noch gestorben. Und seitdem komme ich nicht mehr raus aus dieser Angstspirale.
Es ist schon fast ein Wahn denke ich.
Wie Sie herauslesen können, steckt viel psychisches dahinter. In der Hoffnung , dass es tatsächlich so ist. Dennn ich habe eine Heidenangst, dass etwas Unentdecktes in mir schlummert und keiner es erkennt. Denn SO war es bei meiner Mama ! Seitdem glaube ich fest daran, dass mit mir irgendwas schlimmes passiert und es nur eine Frage der Zeit ist, bis ich sterbe.
Solche Symptomatiken wie eingangs beschrieben, bestätigen dannn vermeintlich meine Vermutungen.Ventrikuläre Tachykardie kann doch auch gutartig sein .
Seitdem war nie wieder soetwas.
Ausser ständige Müdigkeit und Erschöpfung. Schiebe ich auf den Burnout.
Ich habe sogar schon gedacht, dass das ein kleiner Infarkt hätte sein können und dieser unentdeckt ist , und folglich ( Angstgedankenspirale ) bald zum Herztod führt.
Ich denke , es entsteht nun auch noch eine Herzangstneurose .Mein Blutdruck ist stets immer niedrig im Durchschnitt 90/70 ~60 mein Puls hat stets "Holperer" / Aussetzer, welche man deutlich spürt.
Ich bin einfach mit meinen Nerven am Ende und hoffe sehr, dass dies alles 'nur' psychischer Natur ist.
Denn ich möchte nicht weiterhin meine Glaubwürdigkeit bei meiner Hausärztin, bei meinem Partner und bei meinen Freunden noch mehr verlieren.
Denn die sagen alle, Mensch Arleen, da ist nichts. Das ist alles das Unverarbeitete von dem Tod deiner Mama und von Deinem Papa. Du musst auf Reha gehen und Dir helfen lassen.

Ich weiß, dass das ohne Pipamperon war, halte dieses aber für keine angemessene Therapie! Hier gebe ich eher Mirtazapin o. Ä. gegen die Angst, will aber dem Psychiater nicht widersprechen..

Etwas Bedrohliches ist ja nun ausgeschlossen worden, und man KANN auch Pipamperon geben, muss dann eben die QT Zeit im EKG nach einer Woche mal überprüfen.

Wie ich schrieb, halte ich das für eine simple (und somit gutartige) Tachykardie und ja, Sie sollten sich um Ihr Seelenleben kümmern, denn das hat hier offensichtlich das größte Problem.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Also DAS wäre ABSOLUT kontraindiziert . Mirtazapin ist klar und deutlich kontraindiziert bei einer Thrombopenie !
Pipamperon steht im Verdacht auf QT Zeitverlängerung als eine seltene schwere Komplikationen.
Stark erhöht Blutungsneigung durch Mirtazapin bei einer Thrombopenie dagegen ist leider definitiv eine der gesicherten Komplikationen.
Zudem ist Ihr "Ton" in Ihren Foemulierungen nicht höflich.
Und das ist kein subjektives Empfinden und nicht zurückzuführen und zu begründen aufgrund meines psychischen Zustands !Ich finde Ihre fachliche Aussage als nicht korrekt.
Hätten Sie anständig gelesen, hätten Sie keinesfalls Mirtazapin empfohlen oder gar nur erwähnt, da es nunmal bei Patienten mit Blutungsneigungen absolut kontraindiziert ist.Sollten Sie wissen als ehemalige Notärztin!Vielen Dank trotzdem.

Sorry, ich habe wegen Ihres so langen Beitrages die Thrombopenie außer Acht gelassen. Genauso, wie man Pipamperon unter Kontrolle der QT- Zeit geben KANN, kann man auch bei Thrombozytopenie (abhängig vom Wert) unter Kontrollen Mirtazapin geben; es ist keine ABSOLUTE Kontraindikation, man muss nur sehen, ob es sich unter Mirta verschlechtert. Aber es ging ja um etwas ganz anderes, und darum bitte ich, diese fehlende Ergänzung zu entschuldigen und meine ausführliche Beratung wenigstens mit 3 Sternen zu danken. Die Frage habe ich durchaus mehr als beantwortet, und Ihre schlechte Bewertung bedeutet, dass ich keinerlei Honorar für meinen Zeitaufwand bekomme.

Vielen Dank!

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Okay, alles gut.
Danke.