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Dr. Schürmann
Dr. Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 5641
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin mit über 30 Jahren Berufserfahrung, davon 22 Jahre in eigener Praxis. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Dr. Schürmann ist jetzt online.

Hallo, wir hatten wegen M. Behcet und der Lungenfunktion und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,wir hatten wegen M. Behcet und der Lungenfunktion und Asthma geschrieben.
Heutige LUFU war wieder schlecht, wobei laut Lungenarzt die Probleme das Einatmen sind, seit Behcet atme ich sehr schlecht ein und daher auch sehr schlecht aus.Röntgenbild war normal. Ein CT folgt.Anbei LUFU-Test. Was denken Sie kann das von den monatelangen Blutungen kommen?
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Datei angehängt (QQS2374)

Die übermittelten Messwerte lassen an eine kombinierte Ventilationsstörung mit deutlicher obstruktiver Komponente denken, wobei diese Obstruktion nicht reversibel ist.

Der zweite Befund - wenn er zur übermittelten Kurve gehören sollte- m.E. nicht korrekt. Es fehlt die Erwähnung der obstruktiven Komponente.

Dies bedeutet im Klartext, dass diese Art der Einschränkung der Lungenfunktion nur zum Teil eine Blutungsfolge ist. Zusätzlich besteht eine asthmatische Komponente, die leider nicht reversibel auf Bronchien erweiternde Sprays ist.

Hier ist zu fragen, ob die aktuellen lungenwirksamen Medikamente (Cortisonspray, langwirksame Betamimetika) korrekt angewendet werden. Falls ja ,sollte als zusätzliches Medikament Montekulast in Tablettenform gegeben werden.

Würden Sie bitte an eine positive Bewertung durch das Anklicken von 3 bis 5 Sternen (ganz rechts oben auf dieser Seite) denken? Unabhängig davon antworte ich Ihnen gerne auf Ihre Rückfragen. Herzlichen Dank! Ihr Dr.Schürmann

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ja ich bekomme Spiriva, Prednisolon 15 mg, Flutiform usw. (Montelukast hatte ich schon probiert). Ja der Befund ist der gleiche. Weiß nicht wieso da es falsch steht. Ja das Asthma besteht schon sehr lange. Aber die Einatmungsproblematik habe ich erst seit dem letzten Behcet-Schub.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Asthma besteht schon lange. Aber die Kombi mit Behcet war wohl ein Problem.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
D.h es ist warscheinlich irreversibel und wird nie wieder besser?
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Eine Restriktion hatte ich nie. Ist eine Restriktion gefährlich?
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
ist die LUFU eingeschränkt?

Ja die Lufu ist deutlich in der obstruktiven Komponente eingeschränkt. Dies ist der Anteil , der auf das Asthma entfällt.

Ist die korrekte Inhalation der Sprays gewährleistet? Wurden Sie in den korrekten Gebrauch der Sprays eingewiesen?

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ja mir wurde es heute nochmals gesagt
..nur seit Wochen problematisch mit dem einatmen....Durch Behcet warscheinlich
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Benutze jetzt spacer
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Aber habe auch bei der Lufu spacer benutzt und mehrmals sulbatamol eingeatmet und es wurde nichts besser nach mehreren Minuten
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Habe am Dienstag ein lungen ct mal schauen was da rauskommt
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Datei angehängt (5Q15TP7)

Vielen Dank. Tatsächlich bestand wohl ein Problem mit der Inhalationstechnik, was aber jetzt behoben sein dürfte. Es liegt gleichzeitig eine obstruktive und eine restriktive Ventilationsstörung vor. Die Obstruktion ist aktuell leider noch therapieresistent. Es bleibt zu hoffen, dass sich durch die verbesserte Inhalationstechnik hier etwas bessern wird. Die restriktive Ventilationsstörung kann sich durch eine Resorption von Blutergüssen noch bessern. Das CT hilft jetzt diagnostisch weiter.

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Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ja wobei es leider so rüberkommt im Brief als wäre es die technik. Es ist aber weniger die Technik sondern die Schwierigkeit seit dem letzten Behcetschub tief einzuatmen....daher nehme ich nun nur noch mit Spacer oder Respidimatinhalatoren....Die Restriktion hat aber nichts mit der Inhalation zu tun sondern ist wohl durch Behcetbeteiligung oder und ist das auch irreversibel weil hatte nun CT, das war unauffällig da die Blutungen ja nicht mehr da waren. (Die sind seit Wochen keine Blutungen mehr).

Mit dem Begriff Technik meinen wir keineswegs die Unfähigkeit oder gar Ungeschicklichkeit des Patienten mit Geräten umzugehen sondern ganz einfach eine Erschwernis der Anwendung aus welchem Grund auch immer. Bei Ihnen ist es die Lungenerkrankung selbst. Sie können dann natürlich nichts dafür und nur versuchen das Beste daraus zu machen.

eigentlich dachte ich, dass das CT erst noch erfolgen sollte. Wenn dieses nun schon durchgeführt wurde und keine Blutungen mehr zu sehen sind ,so steht zu befürchten ,dass Narben vorliegen, die die Entfaltung der Lunge verhindern, mithin eine restriktive Lungen Funktions Störung bedingen.

Die Besserungsaussichten wären diesbezüglich also leider begrenzt. Vielleicht kann man versuchen durch Atemgymnastik, also eine Optimierung der Atem Technik noch etwas zu erreichen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
habe noch zwei Fragen zu Ihrer Antwort, 1. kann man die Narben nicht auch im CT sehen? Das erfolgte leider nur ohne Kontrastmittel, da ich kein Kontrastmittel darf. .. Ich hatte von einem befreundeten Mediziner nun erfahren, dass dies mit der irreversiblen restriktiven Lungenfunktionsstörung warscheinlich eine Lungenfibrose ist, aber hab die Diagnose nicht bekommen. Bei Lungenfibrose steht höchstens 5 jahre zu leben nach Feststellung?