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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 39071
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, mein Name ist *****, meiner Schwiegermutter wurde

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Name ist *****, meiner Schwiegermutter wurde heute aufgrund der Diagnose maligner fibröser Tumor mit Metastasen im gesamten Bauchraum (Leber,Lunge,Haut) KI67-Marker 55,9% eine Therapie mit Sunitinib empfohlen. Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen. Fragesteller(in): nun meine Frage, wie schätzen sie die allgemeine Verträglichkeit ein? Die Patientin ist 76 Jahre alt. Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte? Fragesteller(in): ist es sinnvoll, eine 2. Meinung einzuholen? Oder sollte auf alle Fälle erstmal gestartet werden? Vielen Dank

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Das ist eine sehr, sehr ernste Diagnose, und es ist toll, dass man Ihrer Schwiegermutter trotz des fortgeschrittenen Befundes und Alters noch diese extrem teure Therapie angeboten hat (30 Kps. kosten über 7000€). Ich würde die Therapie unbedingt beginnen! Häufige Nebenwirkungen sind Diarrhö, Hochdruck, Fatigue und Übelkeit, und tatsächlich bricht fast jeder 3. die Therapie ab. Aber falls Ihre Schwiegermutter sie verträgt (abbrechen kann man immer!), wäre sie die einzige Option, die ihre Leben verlängern könnte. Ich würde es unbedingt versuchen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihrer Schwiegermutter das Allerbeste!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen Dank für die Ausführungen. Nun müssen wir es erstmal setzen lassen.
Die Abbrüche der Behandlungen erfolgen also weil die Nebenwirkungen so heftig sind? Und ich weiß, Prognosen gibt man ungern ab, aber mit Medikament könnte mit einer lebenswerten Prognose sprechen? Danke ***** *****

In Studien haben 28% irgendwann abgebrochen, aber bei den Anderen waren die Nebenwirkungen gut zu ertragen! Darum würde ich es allemal versuchen, und das Medikament kann ein, zwei lebenswerte Jahre mehr bringen.

Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.